Adresse: Hohenzollernbrücke, 50679 Köln | Enstanden (heutige Form): 1960er | Höhe: 240,5 m


Kaum ein anderes Bauwerk in Köln vereint Pathos, Pragmatismus und postmoderne Romantik so treffsicher wie die Hohenzollernbrücke. Sie ist weder die schönste noch die älteste Brücke am Rhein – aber zweifellos die präsenteste: ein stählerner Koloss, der täglich Hunderttausende Menschen, Züge und Gefühle über den Fluss trägt. Seit ihrer ersten Einweihung 1911 hat sie Kriege überstanden, sich neu erfunden und sich dabei einen Ruf erarbeitet, der irgendwo zwischen Verkehrsknotenpunkt und Volksmythos liegt.
Vor allem jedoch ist die Brücke ein ironiefreier Wallfahrtsort für Verliebte. Wer hier keinen Platz für sein Vorhängeschloss findet, sollte darüber nachdenken, ob die Beziehung überhaupt Zukunft hat – so zumindest die stille Drohung der endlosen Metallgalerie, die unter dem Gewicht der Romantik mittlerweile um Millimeter nachgibt. Während oben ICEs mit 250 km/h vorbeirauschen, posieren unten Selfie-Paare, die den Lärm des Schienenverkehrs für das Rauschen der großen Gefühle halten.


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Bild Impressionen der Hohenzollernbrücke


Anfahrt und Lage der Hohenzollernbrücke

Die Hohenzollernbrücke in Köln liegt so zentral, als hätte die Stadt einst beschlossen, ihr Herz nicht im Rathaus, sondern mitten auf den Rhein zu verlegen. Ein paar Schritte vom Dom entfernt spannt sich die Brücke wie ein stählerner Arm über den Fluss. Auf der einen Seite das geschäftige Bahnhofsviertel, auf der anderen das kunstbeflissene Deutz, wo Messehallen, Hotellobbys und Kongressbesucher um Aufmerksamkeit konkurrieren.

Wer hier steht, bekommt Köln im Panoramaformat serviert: links der Dom, rechts der Fernsehturm, dazwischen eine Flusslandschaft, die so tut, als sei sie unberührt, während ununterbrochen Güterzüge über die Gleise rumpeln. Die Brücke ist damit weniger Durchgang als Aussichtsbalkon – ein Ort, an dem Pendler hasten, Touristen staunen und Verliebte sich fragen, ob gerade der perfekte Sonnenuntergang fürs nächste Schlossfoto entsteht.

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Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Die Hohenzollernbrücke in Köln lässt sich sehr bequem erreichen, sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch zu Fuß vom Kölner Hbf. aus.

  • S-Bahn & Regionalbahn: Ab Köln Hauptbahnhof fahren zahlreiche S-Bahnen (S6, S11, S12, S13) und Regionalzüge. Die Hohenzollernbrücke liegt direkt vor dem Ausgang des Hauptbahnhofs – von hier sind es nur wenige Minuten Fußweg.
  • Bus & Straßenbahn: Verschiedene Buslinien (z. B. 133, 106) halten am Hauptbahnhof oder in unmittelbarer Nähe. Von den Haltestellen sind es ca. 5 Minuten Fußweg bis zur Brücke.
  • U-Bahn: Die U-Bahnlinien U-Bahn 16, 18 und 9 halten am Kölner Hauptbahnhof. Von dort sind es etwa 5 Minuten Fußweg bis zur Brücke.

Parkmöglichkeiten in der Umgebung der Hohenzollernbrücke

Für Besucher, die mit dem Auto anreisen und die Hohenzollernbrücke in Köln besuchen möchten, gibt es in der näheren Umgebung mehrere Parkhäuser und Tiefgaragen.

    • Tiefgarage Am Dom, Kurt Hackenberg-Platz 2, Altstadt Nord, 24 Stunden geöffnet, direkte Nähe zum Dom.
    • Tiefgarage Groß Sankt Martin, Große Neugasse 1, Altstadt Nord, 24 Stunden geöffnet, über 200 Stellplätze.
    • Q Park Börsenplatz, Börsenplatz, ca. 10–15 Minuten Gehzeit zur Hohenzollernbrücke, durchgängig geöffnet.
    • Q-Park Quincy/Breite Straße, Neven DuMont-Straße / Breite Straße (ehem. Du Mont Carré), ca. 15 Minuten Gehweg, ebenfalls 24/7 nutzbar.

Öffnungszeiten und Besichtigungen

Die Geh und Radwege der Hohenzollernbrücke sind 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche frei zugänglich. Es gibt keinen Eintrittpreis, also kein Ticket oder Öffnungszeitfenster wie bei einem Museum oder einer anderen Attraktion. Jeder kann einfach über die Brücke gehen, die Aussichten auf Rhein und Stadt genießen, die Liebesschlösser bewundern und Fotos machen — komplett kostenfrei.

Imposante Stahlkonstruktion der Hohenzollernbrücke

Imposante Stahlkonstruktion der Hohenzollernbrücke


Geführte Besichtigungen auf der Hohenzollernbrücke

Es gibt aktuell keine dauerhaften, regelmäßig angebotenen Führungen speziell für die Hohenzollernbrücke. Es existieren Touren, die die Hohenzollernbrücke als Teil des Programms enthalten — etwa Stadtführungen oder kombinierte Altstadt Rundgänge mit Brückenpassage.


Stadtführung mit der Hohenzollernbrücke als Bestandteil

Unsere selbstgeführte Tour mit der Hohenzollernbrücke in Köln

Köln ist die Stadt am Rhein, in der Geschichte und Gegenwart auf Schritt und Tritt aufeinandertreffen. Wer unsere Stadtführung erlebt, spürt sofort: Es geht nicht nur um Kirchen und Plätze, sondern auch um Orte, die den Puls der Stadt sichtbar machen. Ein Höhepunkt dieser Route ist die Hohenzollernbrücke – nicht irgendeine Brücke, sondern ein Symbol städtischer Mobilität, Liebesbekundungen und architektonischer Eleganz. Unsere Stadtführung zeigt, wie Kölns Sehenswürdigkeiten Orte des Austauschs, der Begegnung und des Staunens sind.

Bild von der Flora und Botanischer Garten Köln
Bild vom Kölner Zoo
Bild vom Kölner Dom
Bild der Hohenzollernbrücke
Bild der Kölner Altstadt
Bild vom Rheinauhafen

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Geführte Touren mit der Hohenzollernbrücke

Hier können Sie verschiedene geführte Touren entdecken, bei denen die Hohenzollernbrücke ein Bestandteil ist. Jede Tour bietet spannende Einblicke und besondere Perspektiven auf die Hohenzollernbrücke.

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FAQ – häufige Fragen zur Hohenzollernbrücke Köln

  • Wann wurde die Hohenzollernbrücke erbaut?

    Die Hohenzollernbrücke wurde zwischen 1907 und 1911 erbaut und ersetzte eine ältere Eisenbahnbrücke.

  • Welche Funktion hat die Hohenzollernbrücke?

    Sie dient als kombinierte Eisenbahn- und Fußgängerbrücke über den Rhein.

  • Warum ist die Brücke so berühmt?

    Sie ist bekannt für ihre beeindruckende Architektur und die vielen Liebesschlösser, die Paare daran anbringen.

  • Wurde die Brücke im Zweiten Weltkrieg beschädigt?

    Ja, sie wurde 1945 kurz vor Kriegsende gesprengt und anschließend wieder aufgebaut.

  • Warum hängen Liebesschlösser an der Brücke?

    Paare befestigen Vorhängeschlösser mit ihren Initialen als Symbol ihrer Liebe an den Gittern der Brücke.

  • Gibt es besondere architektonische Merkmale?

    Die Brücke zeichnet sich durch ihre markanten Stahlbögen und die symmetrische Bauweise aus.

  • Wie viele Gleise führt die Brücke?

    Die Brücke führt sechs Eisenbahngleise und einen Fuß- sowie Radweg.

  • Ist die Brücke ein beliebtes Fotomotiv?

    Absolut, insbesondere mit dem Kölner Dom im Hintergrund ist sie eines der bekanntesten Wahrzeichen der Domstadt.


Übernachten in Köln rund um die Hohenzollernbrücke

In der Umgebung der Hohenzollernbrücke gibt es eine ganze Reihe an Übernachtungsmöglichkeiten. Mehrheitlich handelt es sich um Hotels, die Zimmer in verschiedenen Preisklassen anbieten.


  • Das Motel One Köln Neumarkt(*) liegt sehr zentral in der Altstadt und damit nur wenige Minuten zu Fuß vom Rhein und der Hohenzollernbrücke entfernt. Die Zimmer sind modern eingerichtet, mit Klimaanlage, Schallisolierung und kostenlosem WLAN ausgestattet. Preis ab etwa 110 Euro / Nacht.
  • Das Maritim Hotel Köln(*) liegt nur wenige hundert Meter von der Hohenzollernbrücke und dem Rhein entfernt. Es bietet gehobenen Komfort, großzügige Zimmer und ein klassisches Hotelambiente in geschichtsträchtiger Umgebung. Es ist ideal für Gäste geeignet, die Wert auf Komfort und zentrale Lage legen. Preis ab etwa 100 Euro / Nacht.
  • Das Ibis Budget Köln Messe(*) liegt auf der Deutzer Seite des Rheins — von dort erreicht man die Hohenzollernbrücke bequem per Nahverkehr oder in einem kurzen Spaziergang. Die Zimmer sind einfach, funktional und mit WLAN und eigenem Bad ausgestattet. Für Reisende mit kleinerem Budget ist das Hotel eine gute Wahl. Preis ab 85 Euro / Nacht.
  • Das Hotel Lyskirchen(*) liegt etwas südlich des Stadtzentrums, aber mit kurzer Straßenbahn oder Busanbindung zum Rhein und zur Hohenzollernbrücke. Es punktet mit ruhigen Zimmern und einem guten Preis Leistungsverhältnis. Für Gäste, die eine Mischung aus Ruhe und stadtnaher Lage suchen, kann das Hotel eine angenehme Unterkunft sein. Preis ab 90 Euro / Nacht.
  • Das Premier Inn Köln City Mediapark(*) liegt im Stadtteil Neustadt Nord, von dort sind es je nach Verkehrsmittel etwa 10–15 Minuten zur Hohenzollernbrücke. Das Haus verfügt über einfache, saubere Zimmer mit Grundkomfort. Gäste schätzen das gute Preis Leistungs Verhältnis, besonders außerhalb von Messe oder Eventzeiten. Preis ab etwa 95 Euro / Nacht.

Hohenzollernbrücke Köln – Besonderheiten und Wissenswertes

Die Hohenzollernbrücke ist eines dieser Bauwerke, bei denen man sich fragt, ob Ingenieure nicht manchmal heimlich Poeten sind. Denn wer die Brücke nur als funktionale Stahlkonstruktion über den Rhein abtut, übersieht, dass sie längst zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Die Hohenzollernbrücke ist Deutschlands meistbefahrene Eisenbahnbrücke. Bis zu 1.200 Züge pro Tag poltern, surren und rauschen über sie hinweg. Gleichzeitig schafft die Brücke etwas Erstaunliches: Sie macht diesen Verkehrsknotenpunkt fast gemütlich. Vielleicht liegt es an der breiten Fußgängerpromenade, vielleicht an der Nähe zum Dom, vielleicht an der Tatsache, dass Köln generell jeden Ort menschlicher wirken lässt, als er laut Bauordnung müsste.

Eine ihrer markantesten Besonderheiten ist die allgegenwärtige Kultur der Vorhängeschlösser. Was andernorts als gefährliche Zusatzlast oder geschmackliche Grenzerfahrung gilt, ist hier längst ein touristischer Selbstläufer. Hunderttausende kleine Metallgeständnisse hängen am Geländer. Wer sucht, findet hier alles: große Gefühle, kleine Rechtschreibfehler und die eine oder andere Liebeserklärung, die aussieht, als sei sie im Zustand mittlerer Entscheidungsunsicherheit entstanden.

Auch die Lage der Hohenzollernbrücke ist eine Besonderheit. Das Bauwerk thront nicht einfach über dem Rhein – sie kommentiert den Blick. Die Stadtsilhouette wirkt von hier aus wie eine sorgfältig arrangierte Collage: links der Dom, der stets etwas fotogieriger erscheint als seine Nachbarn; rechts die moderne Rheinboulevard-Architektur. Und dazwischen der Fluss, der so gelassen wirkt, als wüsste er, dass sich Köln in jedem Fall wieder fängt – selbst wenn mal wieder ein ICE den Fahrplan kreativ auslegt.

Wer die Brücke überquert, trifft auf eine seltsam harmonische Mischung aus Flaneuren, Sportlern und Hundebesitzern. Die Brücke ist Fotomotiv, Laufstrecke, Transitweg und Bühne zugleich. Und doch bleibt sie trotz alledem ein Ort, der nicht überinszeniert wirkt. Die Hohenzollernbrücke ist kein architektonischer Showstar, sie ist eher die verlässliche Charakterdarstellerin unter den Rheinübergängen: unverzichtbar, markant, manchmal unterschätzt – und in den Hauptrollen des Kölner Alltags stets gesetzt. Wer sie ignoriert, hat Köln nicht verstanden. Wer sie überquert, hingegen schon halb.

Blick auf die Hohenzollernbrücke von-der Rheinpromenade Köln-Deutz

Blick auf die Hohenzollernbrücke von-der Rheinpromenade Köln-Deutz

Historisches und Geschichte zur Hohenzollernbrücke in Köln

Wer die Hohenzollernbrücke heute sieht – stählern, pragmatisch, touristisch überlaufen –, ahnt kaum, wie oft dieses Bauwerk im Laufe der Jahrzehnte neu erfunden wurde. Ihre Geschichte liest sich wie ein Architektur-Mehrteiler, in dem Krieg, Fortschritt und rheinische Sturheit mitspielen. Als die Hohenzollernbrücke 1911 eröffnet wurde, präsentierte sie sich noch als preußischer Prachtbau mit repräsentativen Portalen, reichlich Ornament und dem Selbstverständnis eines Bauwerks, das eher Hofzeremonien als Güterzüge erwartet.

Der Zweck des Brückenbaus war funktionaler Art: Die wachsende Dommetropole brauchte dringend eine stabile Verbindung zwischen Hauptbahnhof und rechtsrheinischem Deutz. Dann kam der Zweite Weltkrieg und mit ihm der radikale Realitätsschock. 1945, im Zuge des Rückzugs deutscher Truppen, wurde die Hohenzollernbrücke gesprengt – ein martialischer Schlussstrich, der Köln in eine Stadt der provisorischen Übergänge verwandelte. Vom einstigen Prunk blieb ein verbogenes Stahlgerippe zurück, das im Rhein stand wie ein mahnendes Zitat der eigenen Vergänglichkeit.

Der Wiederaufbau nach dem Krieg verzichtete auf Pathos und Zierwerk. Die neue Hohenzollernbrücke, ab 1948 Abschnitt für Abschnitt wiederhergestellt, war ein nüchternes Kind der jungen Bundesrepublik: funktional, robust, frei vom wilhelminischen Übermut. Aus den einst drei Bögen wurden im Laufe der Jahrzehnte sechs; die Brücke wuchs, weil Köln wuchs. In den 1980er-Jahren kam der nächste Charakterzug hinzu: die Romantik, allerdings in ihrer metallenen Variante. Irgendwann begannen erste Paare, Vorhängeschlösser ans Geländer zu hängen – vermutlich ohne jede Ahnung, dass sie damit eine Tradition lostreten würden, die irgendwann tonnenweise Zusatzgewicht verursacht.

Liebesschlösser auf der Hohenzollernbrücke

Liebesschlösser auf der Hohenzollernbrücke

Sehenswertes und Interessantes in direkter Nähe zur Hohenzollernbrücke

Wer an der Hohenzollernbrücke steht, muss sich entscheiden: Staunt man über die Züge, die im Minutentakt über einen hinwegdonnern – oder darüber, dass Kölns Innenstadt rundherum so wirkt, als hätte jemand die Sehenswürdigkeiten im großzügigen Radius eines Steinwurfs verteilt? Fünf davon liegen so nah, dass man sie praktisch im Vorbeigehen mitnehmen kann.

  • Alles beginnt mit dem Kölner Dom. Er steht so nah an der Brücke, dass man glauben könnte, er presse sich aus Neugier an die Gleise. Wer auf der Brücke Richtung Altstadt läuft, steht nach wenigen Metern vor der gotischen Kathedrale, die seit Jahrhunderten beweist, dass Köln schon immer ein Faible für große Pläne und lange Bauzeiten hatte.
  • Gleich hinter dem Dom, architektonisch irgendwo zwischen futuristischem Wellblech und seriöser Kulturstätte, liegt das Museum Ludwig. Pop-Art, Expressionismus, Picasso in rauen Mengen – alles in einer Sammlung, die so energiegeladen wirkt, als hätte sie heimlich Koffein im Fundament.
  • Blau, rund und in seiner Extravaganz unübersehbar: Der Musical Dome ist der extrovertierte Nachbar der Brücke. Die Kuppel wirkt, als wolle sie Köln daran erinnern, dass Unterhaltung ruhig sichtbar sein darf. Drinnen wird regelmäßig gesungen, getanzt und dramatisch gelitten – genau der richtige Kontrast zum stoischen Stahl der Brücke.
  • Sobald man die Brücke Richtung rechte Rheinseite überquert, öffnet sich ein stufenförmiges Amphitheater, das Köln jeden Sommer in seine inoffizielle Strandpromenade verwandelt. Der Rheinboulevard ist das Wohnzimmer der Stadt: Sonnenanbeter, Jogger, Menschen mit Kaltgetränken – alle sitzen in einer Art geselligem Terrassenstaat, der zeigt, wie urban Entspannung aussehen kann.
  • Etwas weiter hinten ragt der KölnTriangle auf, ein gläserner Büro- und Aussichtsturm, der der Stadt den ultimativen 360-Grad-Überblick gönnt. Von oben wirkt die Hohenzollernbrücke wie ein filigranes Stück Modellbau – und Köln wie eine Stadt, die ihre Ecken und Kanten stolz präsentiert.

Cafés und Restaurants in der Nähe der Hohenzollernbrücke Köln

Wer die Hohenzollernbrücke besichtigt hat, findet in der unmittelbaren Umgebung viele Restaurants und Cafés, die mit abwechslungsreicher Küche und gemütlicher Atmosphäre zum Genießen einladen.

  • Grissini Restaurant
    Mediterranes Lebensgefühl mit Rheinblick: Direkt am Rheinboulevard, etwas südlich der Hohenzollernbrücke, serviert dieses Restaurant italienische Klassiker – Pasta, Fisch und Fleischgerichte, kreatives Ambiente und ein aufmerksamer Service.
    Adresse: Grissini Restaurant, Kennedy Ufer 2a, 50679 Köln | in Google Maps ansehen ->
  • Sticky Fingers
    Relaxte Street Food Variante direkt auf dem Rheinboulevard — nur wenige Schritte von der Brücke entfernt. Wer Lust auf Burger, Poké Bowls oder Salate hat, findet hier ein modernes, zwangloses Angebot, ideal für einen schnellen Happen bei Spaziergang am Rhein.
    Adresse: Sticky Fingers, Kennedy Ufer 2a, 50679 Köln | in Google Maps ansehen ->
  • Haxenhaus Köln
    Traditionsreiches Wirtshaus in der Altstadt, direkt am Rhein und nur wenige Gehminuten von der Hohenzollernbrücke entfernt. Hier wird kölsche Hausmannskost gepflegt: deftige Schweinshaxe, hausgemachte Bratwurst und frisch gezapftes Kölsch. Die rustikale Atmosphäre mit dunklen Holzbalken und gemütlichem Kamin lädt zum Verweilen ein.
    Adresse: Haxenhaus Köln, Frankenwerft 19, 50667 Köln | in Google Maps ansehen ->
  • Augustiner am Heumarkt
    Für alle, die bayrisch kölsche Gemütlichkeit suchen: Dieses Brauhaus ist in circa 10–15 Gehminuten von der Hohenzollernbrücke erreichbar und verbindet rustikale Bierhauskultur mit bayerischem Flair. Es gibt Bier vom Fass, deftige Gerichte und freundliche Atmosphäre.
    Adresse: Augustiner am Heumarkt , Heumarkt 42 – 44, 50667 Köln | in Google Maps ansehen ->
  • Glashaus Restaurant
    Modernes Restaurant im Pavillonstil am Rhein, unweit der Hohenzollernbrücke. Das Glashaus bietet gehobene Küche in elegantem Setting. Große Fenster geben den Blick auf den Rhein frei und das stilvolle Interieur schafft eine ruhige, angenehme Atmosphäre.
    Adresse: Glashaus Restaurant, Kennedy Ufer 2a, 50679 Köln | in Google Maps ansehen ->
  • St. Louis Café
    Charmantes Café Restaurant etwas mehr als eine halbe Kilometer von der Brücke entfernt — eine gute Wahl für Frühstück, Kaffee oder ein entspanntes Mittagessen. Besonders geeignet für alle, die eine lockere, angenehme Atmosphäre schätzen.
    Adresse: St. Louis Café, Deutzer Freiheit 89, 50679 Köln | in Google Maps ansehen ->

Die Top-Sehenswürdigkeiten in Köln im Überblick

Köln stellt seine Sehenswürdigkeiten aus, als hätte die Stadt einen Hang zur dramaturgischen Überinszenierung – und erstaunlicherweise funktioniert es. Da wäre zunächst der Dom, dieser gotische Koloss, der über der Altstadt thront wie ein denkmalgeschützter Aufpasser. Unweit davon der Zoo, ein biologisches Best-of, in dem sich Giraffen, Erdmännchen und Rheinländer gleichermaßen neugierig beäugen. Weiter südlich protzt der Rheinauhafen mit seiner futuristischen Architektur. Er ist das Pendant zur Flora, einem botanischen Rückzugsort. Und über den Rhein spannt sich die Hohenzollernbrücke, ein stählerner Bogen voller Liebesschlösser, der den Fluss so souverän überquert, als wäre Romantik offiziell verkehrssicher.


Flora und Botanischer Garten

Flora und Botanischer Garten

Wer bei Köln nur an Dom, Kölsch und Karneval denkt, hat ein grünes Wunder übersehen: die Flora und der Botanische Garten – ein Ort, an dem selbst notorische Stadtmenschen plötzlich das Bedürfnis verspüren, Pflanzen beim Wachsen zuzusehen. Schon am Eingang liegt der Duft von Rosen und frisch gemähtem Rasen in der Luft. Das historistische Palmenhaus ragt wie ein Überbleibsel aus einer glanzvollen Kurort-Vergangenheit über den Beeten auf, und man erwartet fast, dass ein kaiserlicher Hofgärtner um die nächste Ecke biegt.


Kölner Zoo

Kölner Zoo

Der Kölner Zoo ist einer dieser Orte, an denen man sich fragt, ob Tiere vielleicht doch den besseren Lebensentwurf haben. Während draußen Verkehr und Großstadtgetöse wüten, thronen im Zoo Flusspferde in Spa-tauglichen Wasserbassins, Faultiere hängen mit Seelenruhe herum und selbst die Paviane wirken in ihren hitzigen Debatten strukturierter als so mancher Stadtrat. Kurz: Der Zoo in Köln ist ein Paralleluniversum mitten in der Großstadt.


Kölner Dom

Kölner Dom

Der Kölner Dom ist jener gotische Kraftakt aus Stein, der seit Jahrhunderten wie selbstverständlich über dem Rhein thront. Mit dem Bau wurde im 13. Jahrhundert begonnen, als die Welt noch ohne Handyempfang war und Baustellen nicht darauf ausgelegt waren, rechtzeitig fertig zu werden. Entsprechend lang zog sich die Vollendung bis ins 19. Jahrhundert hin.
Heute zeigt sich das gigantische Gotteshaus als Monument deutscher Beharrlichkeit, das selbst nach Kriegen, Bränden und Millionen Selfies nicht kleinzukriegen ist.


Kölner Altstadt

Kölner Altstadt

Die Kölner Altstadt ist ein Viertel, das so unerschütterlich lebendig wirkt, als hätte es einen eigenen Puls. Wer hier ankommt, stolpert unweigerlich über Kopfsteinpflaster, Kölsch-Stangen und die Erkenntnis, dass Kölns berühmtes „Et kütt wie et kütt“ nicht nur ein Spruch ist, sondern ein fundamentaler Teil der Stadtarchitektur. Die Altstadt präsentiert sich im seltenen Spagat zwischen Touristenspektakel und kölscher Wohnzimmeratmosphäre.


Rheinauhafen Köln

Rheinauhafen

Direkt am Rheinufer befindet sich in Köln-Altstadt-Süd ein Stück Stadt mit doppeltem Blick: einerseits Hafenhistorie, andererseits Design¬-Destination. Ursprünglich als moderner Umschlagplatz geplant, wurde das Areal 1898 feierlich in Betrieb genommen und spielte einst eine zentrale Rolle im Warenverkehr Kölns. Heute bedeutet „Hafen“ im Rheinauhafen nicht mehr hauptsächlich Kräne, Lager oder Kohle – sondern drei markante Kranhäuser, die wie stilisierte Hafenkräne über dem Wasser thronen.


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