




Kölner Zoo
Adresse: Kölner Zoo, Riehler Str. 173, 50735 Köln | Gründung: 1860 | Größe: ca. 20 Hektar
Der Kölner Zoo ist einer dieser Orte, an denen man sich fragt, ob Tiere vielleicht doch den besseren Lebensentwurf haben und zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Köln. Während draußen Verkehr und Großstadtgetöse wüten, thronen im Zoo Flusspferde in Spa-tauglichen Wasserbassins, Faultiere hängen mit Seelenruhe herum und selbst die Paviane wirken in ihren hitzigen Debatten strukturierter als so mancher Stadtrat. Kurz: Der Zoo in Köln ist ein Paralleluniversum mitten in der Großstadt.
Was den Zoo so besonders macht, ist die Mischung aus wissenschaftlichem Anspruch und kölscher Bodenhaftung. Hier trifft Artenvielfalt auf rheinische Gelassenheit, und beides funktioniert erstaunlich gut miteinander. Zwischen historischen Tierhäusern, ambitionierten Öko-Projekten und architektonischen Highlights wie dem Hippodom entsteht ein Biotop, das nicht nur Tiere beherbergt, sondern auch mit einer eigene Atmosphäre besticht.
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Impressionen
Video Impressionen vom Kölner Zoo
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Bild Impressionen vom Zoo in Köln
Anfahrt und Lage des Kölner Zoos
Der Kölner Zoo liegt in jenem eigentümlichen Spannungsfeld, das nur eine Großstadt am Rhein zustande bringt: halb urbane Betriebsamkeit, halb sonntägliche Idylle. Er befindet sich im Stadtteil Riehl, in fußläufiger Entfernung zur Haltestelle „Zoo/Flora“. Auf der einen Seite wacht der Rhein, auf der anderen breitet sich die Flora aus, jenes botanische Pendant, das als Beleg dafür gilt. dass Preußens Gartenkunst nie aus der Mode gekommen ist.
Wer das repräsentative Eingangstor passiert, steht nicht weit entfernt von Wohnblocks, die Kölns Bodenständigkeit ausstrahlen. Und doch: Ein paar Schritte weiter scheinen all diese Realitäten zu verblassen – hier tapsen Elefanten, dort watscheln Pinguine und irgendwo probt ein Flusspferd die Schwerelosigkeit im Wasser. Anders ausgedrückt: Der Zoo liegt mitten in Köln.
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Weitere Informationen
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Der Kölner Zoo lässt sich sehr bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.
- U-/Stadtbahn: Ab Köln Hauptbahnhof die Linie 18 in Richtung „Zoo/Flora“ nehmen. An der Haltestelle „Zoo/Flora“ aussteigen – von dort sind es nur etwa 1–2 Minuten Fußweg bis zum Zoo
- Bus: Die Buslinie 140 hält direkt an der Haltestelle „Zoo/Flora“.
- Zug / Regionalbahn: Wer mit der Regionalbahn anreist, kann etwa über die Linien RB26 oder S12 fahren – Haltestelle „Zoo/Flora“ liegt ebenfalls in unmittelbarer Nähe
Verschiedene Parkmöglichkeiten rund um den Kölner Zoo
Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, stehen rund um den Kölner Zoo komfortable Parkmöglichkeiten zur Auswahl.
- CONTIPARK Parkhaus Am Zoo, Riehler Straße 190 – direkt neben dem Zoo/Flora-Eingang, nur wenige Schritte Gehweg.
- Parkplatz unter der Zoobrücke am Zoo, Frohngasse, 50668 Köln – kleinere Open-Air-Stellflächen in unmittelbarer Nähe für Gäste von Zoo und Flora.
- Parkplatz Flora Köln – kleiner Parkplatz direkt am Eingang der Flora, aber mit sehr wenigen Stellplätzen; er ist eher geeignet für Besucher mit besonderem Anlass oder wenn früh genug angereist wird.
Öffnungszeiten und Besichtigungen
Der Zoo in Köln-Riehl kann täglich zu den folgenden Öffnungszeiten besucht werden:
Kölner Zoo – Öffnungszeiten
- Winter (1. November – 28. Februar): Täglich von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
- Sommer (1. März – 31. Oktober): Täglich von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Der letzte Einlass sowie der Kassenschluss erfolgen eine halbe Stunde vor der Schließung.

Przewalski Pferde im Kölner Zoo
Eintrittspreise Kölner Zoo
Der Kölner Zoo bietet ein abwechslungsreiches Erlebnis für Besucher jeden Alters. Die Eintrittspreise variieren je nach Alter und Gruppengröße, sodass jeder eine passende Option findet. Neben Einzeltickets gibt es ermäßigte Tarife und Jahreskarten für regelmäßige Besucher. Eine Übersicht der aktuellen Preise finden Sie hier:
Eintrittspreise – Kölner Zoo
- Erwachsene:
23,00 € pro Person - Kinder:
11,00 € pro Person - Schüler, Azubis und Studenten:
17,00 € pro Person - Gruppen (ab 15 Personen):
19,50 € pro Person (Erwachsene) – 9,00 € pro Person (Kinder)
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Mehr InformationenGeführte Besichtigungen durch den Kölner Zoo
Es werden Führungen im Kölner Zoo unter dem Motto „Begleitet von Experten: Führungen im Kölner Zoo“ angeboten. Die Führungen laufen direkt über den Zoo selbst bzw. dessen Veranstaltungen- und Servicebereich (z. B. „Führungen“ im Ticket-Shop des Zoos).
Stadtführung mit dem Kölner Zoo als Bestandteil
Unsere selbstgeführte Tour mit dem Kölner Zoo
Der Kölner Zoo ist als ein Wahrzeichen der Domstadt Bestandteil unserer Top Sehenswürdigkeiten. Neben dem Kölner Zoo umfasst unser Tourenvorschlag für eine Stadtbesichtigung weitere bekannte Sehenswürdigkeiten wie der Kölner Dom, der Rheinauhafen und die Kölner Altstadt.
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Weitere InformationenGeführte Touren mit dem Kölner Zoo
Falls Sie daran interessiert sind, den Kölner Zoo in Begleitung eines Tourguides zu erkunden, könnten die folgenden Touren eine spannende Option für Sie sein.
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Mehr InformationenFAQ – häufige Fragen zum Kölner Zoo
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Welche Tiere gibt es im Kölner Zoo?
Der Zoo beherbergt rund 12.000 Tiere aus rund 750 Arten, darunter Elefanten, Löwen, Giraffen, Pinguine und viele exotische Vögel.
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Gibt es ein Aquarium?
Ja, das Kölner Aquarium zeigt Meeresbewohner, Reptilien und Amphibien in naturnah gestalteten Becken.
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Ist der Kölner Zoo kinderfreundlich?
Absolut, mit Spielplätzen, Streichelgehegen und interaktiven Stationen ist der Zoo besonders familienfreundlich.
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Gibt es gastronomische Angebote im Zoo?
Ja, zahlreiche Cafés, Imbisse und Restaurants bieten Snacks, Mahlzeiten und erfrischende Getränke direkt im Zoo.
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Kann man den Zoo barrierefrei besuchen?
Ja, viele Wege sind rollstuhlgerecht, und es stehen behindertengerechte Einrichtungen zur Verfügung.
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Gibt es saisonale Veranstaltungen?
Ja, der Zoo organisiert z. B. Sommerfeste, Halloween Events und spezielle Tierbeobachtungen im Jahresverlauf.
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Darf man Tiere füttern?
Nein, um die Gesundheit der Tiere zu schützen, ist eigenes Füttern nicht erlaubt; es gibt aber gelegentlich Tierfütterungen durch das Personal, die öffentlich gezeigt werden.
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Engagiert sich der Zoo für Artenschutz?
Ja, der Kölner Zoo beteiligt sich an internationalen Zuchtprogrammen, Bildungsprojekten und Artenschutzinitiativen weltweit.
Übernachten in Köln rund um den Zoo
Wer in der näheren Umgebung des Kölner Zoos übernachten will, hat die Wahl unter einer Vielzahl an Unterkunftsbetrieben.
- Hotel Brandenburger Hof(*): Dieses charmante 2 Sterne-Hotel liegt zentral in Köln Altstadt Nord und bietet ruhige, saubere Zimmer mit funktionaler Einrichtung. Ideal für Besucher, die den Zoo und die Innenstadt erkunden möchten. Preis ab etwa 64 Euro / Nacht.
- Novotel Köln City(*): Ein modernes 4 Sterne-Hotel direkt an der Rheinpromenade, nur wenige Minuten vom Zoo und Rheinauhafen entfernt. Es verfügt über schallisolierte Zimmer, einen Fitnessbereich und eine Sauna, ideal für Familien und Geschäftsreisende. Preis ab ca. 72 Euro / Nacht.
- Dorint An der Messe Köln(*): Großes Business- und Cityhotel nahe der Messe mit komfortablen Zimmern, kostenlosem WLAN und einem guten Restaurant. Die zentrale Lage erleichtert den Besuch von Zoo, Innenstadt und Rheinpromenade. Preis ab 76 Euro / Nacht.
- Ibis budget Köln Messe(*): Preiswerte Unterkunft in Deutz mit funktionalen Zimmern, ideal für Reisende mit kleinerem Budget. Die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ermöglicht schnelle Wege zum Zoo und in die Innenstadt. Preis ab 59 Euro / Nacht.
- Hyatt Regency Köln(*): Luxuriöses 5 Sterne-Hotel mit eleganter Einrichtung und Panoramablick über den Rhein. Es bietet gehobenen Service, Restaurant und Fitnessbereich für einen rundum komfortablen Aufenthalt. Preis ab ca. 130 Euro / Nacht.
- Hotel Ahl Meerkatzen(*): Historisches Stadthotel mit gemütlichen, individuell eingerichteten Zimmern und familiärer Atmosphäre. Ruhige Lage etwas außerhalb, aber gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Preis ab ca. 60 Euro / Nacht.
Kölner Zoo – Besonderheiten und Wissenswertes
Wer glaubt, Zoos seien bloß Orte, an denen man Tiere anschaut, die man sonst nur aus Naturdokus kennt, hat den Kölner Zoo unterschätzt. Das 20-Hektar-Areal am Riehler Gürtel ist nicht nur ein tierischer Publikumsmagnet, sondern auch eine Bühne für Artenvielfalt. Eine jede Metropole hat ihren einen oder anderen Prominenten, Köln gleich mehrere – in diesem Fall jedoch gefiedert, geschuppt oder behaart. Besonders beliebt sind die Paviane, die mit der Ernsthaftigkeit von Profifußballern und der Komik von Kleinkünstlern ihre sozialen Intrigen austragen. Wer jemals dachte, Reality-TV sei überdramatisiert, sollte einen Nachmittag vor dem Pavianfelsen verbringen. Die Handlung schreibt sich dort selbst.
Weitaus gesitteter geht es im Hippodom zu, dem Vorzeigeprojekt des Zoos. Die Anlage simuliert ein Stück afrikanische Flußlandschaft – und zwar so überzeugend, dass man sich beim Betreten fragt, ob man in der Serengeti gelandet sei. Zwischen Flusspferden, Nilkrokodilen und Sattelstörchen herrscht eine Atmosphäre, die irgendwo zwischen Wellnessoase und Naturgewalt pendelt. Man sollte nicht zu nah an die Glasscheibe treten, während ein Hippo beschließt, das Becken zu verlassen – aus Gründen, die mit Spritzwasser zu tun haben, das erstaunliche Reichweiten erzielt.
Wer nach diesem Erlebnis wieder festen Boden unter den Füßen möchte, dem sei der Regenwald-Pavillon empfohlen. Dort präsentieren sich Faultiere, die einen beneidenswerten Lebensstil pflegen: 20 Stunden am Tag chillen, zwei Stunden essen, keinerlei Termine. Neben den tierischen Bewohnern hat der Kölner Zoo noch einen weiteren Trumpf in der Hand: seine unverblümte Leidenschaft für Artenschutz. Die kooperativen Zuchtprogramme sind so fein abgestimmt wie ein Schweizer Uhrwerk. Ob bedrohte Kleinaffen, seltene Hornvögel oder einer der letzten Vertreter exotischer Schildkrötenarten, jeder Mitarbeiter gibt in diesem Bereich alles. Köln ist dabei nicht das gallische Dorf der Zoologie, sondern Teil einer ganzen Allianz moderner Zoos, die eher an UN-Konferenzen erinnern als an romantisierte Tiergärten.

Erdmännchen unter der Wärmelampe
Historisches und Geschichte zum Kölner Zoologie
Wer in Köln von „alten Institutionen“ spricht, meint meist den Dom, den Karneval oder die Fähigkeit, Kölsch gleichzeitig zu trinken und zu diskutieren. Doch ein weiteres Schwergewicht schiebt sich seit dem 19. Jahrhundert beharrlich in diese Aufzählung: der Kölner Zoo, gegründet 1860 – also zu einer Zeit, in der man Tiere noch eher bestaunte, als sie zu verstehen. Und dennoch: Dieser Zoo schaffte es, sich von einem exotischen Schaulauf in eine wissenschaftlich respektierte Arche der Moderne zu verwandeln.
Als der Zoo seine Pforten öffnete, war Köln noch eine Stadt mit Stadttoren, aber ohne Ahnung von Nilpferden. Die Gründer – Honoratioren mit gepflegtem Bartwuchs und noch gepflegterem Selbstbewusstsein – wollten einen Ort schaffen, an dem man der Bevölkerung „bildende Unterhaltung“ präsentieren könne. Ein Konzept, das heute klingt wie ein Feuilletonartikel, damals aber als progressiv galt. Man begann mit einigen Dutzend Tieren, die teils in recht improvisierten Gehegen saßen.
Schon 1863 wurde der berühmte Elefantenfelsen errichtet, ein Bauwerk, das so ambitioniert war, dass selbst die Elefanten vermutlich kurz überrascht dreinschauten. Er gilt bis heute als eines der ältesten erhaltenen Gebäude des Zoos und als frühes Signal dafür, dass Köln seinen Tieren gern architektonische Statements baut. Die Jahrzehnte danach gestalteten sich wechselhaft, denn Zoos müssen sich stets neu erfinden. Im Kaiserreich avancierte der Zoo zum Treffpunkt des städtischen Lebens. Im Zweiten Weltkrieg dagegen wurde aus dem Tiergarten ein Ort tragischer Verluste: Bombardierungen zerstörten Gehege, zerrissen Sammlungen und machten aus dem geordneten Tierbestand ein Chaos mit improvisierten Notquartieren.
Doch Köln wäre nicht Köln, wenn man aus den Trümmern nicht ein neues Kapitel gemacht hätte. In den 1950er- und 60er-Jahren begann der Zoo, sich wissenschaftlich neu auszurichten – weg vom reinen Schaubetrieb, hin zur Forschung und zum Artenschutz. In den folgenden Jahrzehnten wuchs der Zoo stetig weiter, ergänzt durch das Aquarium (Eröffnung 1971). Die späten 1990er- und 2000er-Jahre brachten schließlich Mammutprojekte: Der Hippodom, eine afrikanische Flusslandschaft mitten im Rheinland, setzte Maßstäbe und zeigte, dass Köln in Sachen Tierarchitektur große Ambitionen hat.

Ziegen im Gehege des Kölner Zoos
Sehenswertes und Interessantes in direkter Nähe zum Kölner Zoo
Wer den Kölner Zoo besucht, kommt selten direkt wieder aus der Stadt heraus. Nicht, weil man sich in den Gehegen verläuft, sondern weil die Umgebung eine Art magnetischen Sog erzeugt. Kaum ist der letzte Pinguin verabschiedet, lauern links und rechts Sehenswürdigkeiten, die einen sanft, aber bestimmt dazu überreden, den Ausflug um ein paar Stunden zu verlängern.
- Nur wenige Schritte vom Zoo entfernt liegt die „Flora“, ein Park, der so gepflegt wirkt, als würde jeden Morgen ein Heer unsichtbarer Gärtner mit Lineal und Engelsgeduld die Beete nachziehen. Zwischen viktorianischem Prachtbau, exotischen Pflanzen und schnurgeraden Wegen fühlt man sich wie in einem botanischen Gentlemen’s Club. Wer hier keine Fotos macht, hat vermutlich vergessen, sein Handy aufzuladen.
- Streng genommen gehören Flora und Botanischer Garten zusammen. Und doch: Der Garten verdient einen eigenen Platz auf dieser Liste. Hier entscheidet man sich zwischen Farnwäldern, Kakteenlandschaften und gläsernen Warmhäusern – je nach Jahreszeit wie ein Natur-Buffet. Wer im Zoo gelernt hat, dass Tiere erstaunlich vielseitig sind, entdeckt hier, dass Pflanzen das Geheimnis schon viel länger kennen.
- Gegenüber vom Zoo startet ein Transportmittel, das aussieht, als hätte es jemand für eine Postkartenidylle erfunden: die Kölner Seilbahn. Sie gondelt über den Rhein, als würde sie eine vornehme Stadtrundfahrt mit leichtem Nervenkitzel kombinieren. Vom Himmel aus sieht selbst der Verkehr auf der Zoobrücke entspannt aus – ein Effekt, den die Kölner Stadtplanung vermutlich gern patentieren würde.
- Gelandet ist man anschließend direkt im Rheinpark, einem weitläufigen Grünareal, das so viel Platz bietet, dass man zur Sicherheit nachzählt, ob man noch in einer Großstadt ist. Skulpturen, Wiesen, Rheinblick – es ist der seltene Ort, an dem Jogger, Familien und Sonnenanbeter friedlich koexistieren, ohne dass jemand über den Picknickkorb des anderen stolpert.
- Nur ein paar Gehminuten weiter wartet der Skulpturenpark, eine Freiluftgalerie mit wechselnden Installationen. Das Schöne: Man muss keinerlei Kunstvorkenntnisse mitbringen. Alles, was zählt, ist Neugier und die Bereitschaft, einem Stahlgebilde zuzuhören, das aussieht, als hätte es Existenzangst.
Cafés und Restaurants in der Nähe des Kölner Zoos
Rund um den Kölner Zoo lädt eine vielfältige Auswahl an Cafés und Restaurants dazu ein, den Zoobesuch bei gutem Essen und Getränken entspannt ausklingen zu lassen.
- Dank Augusta
Ein Gartenlokal mitten im Botanischen Garten – ganz im Zeichen von entspanntem Picknick Flair. Frisch gekochte Speisen, dazu Kuchen und Kaffee auf der Terrasse unter Bäumen: ideal geeignet, um nach einem Spaziergang durch die Flora innezuhalten und die grüne Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
Adresse: Dank Augusta, Am Botanischen Garten 1a, 50735 Köln | in Google Maps ansehen -> - Steakhaus La Casona
Herzhaft, rustikal und beliebt: Dieses Steakhaus serviert ausgewählte Fleischgerichte und Barbecue Klassiker. Besonders beliebt sind die saftigen Steaks und das freundliche Ambiente.
Adresse: Steakhaus La Casona, Riehler Straße 105, 50735 Köln | in Google Maps ansehen ->
- Gruber’s Restaurant
Ein gemütliches Restaurant mit europäischer, teils österreichisch inspirierter Küche. Hier trifft bodenständiges Essen auf Wohlfühlambiente, und man fühlt sich sofort willkommen.
Adresse: Gruber’s Restaurant, Cleverstraße 32, 50668 Köln | in Google Maps ansehen -> - Riehler Hof
Eine traditionelle Kölner Schänke mit moderner Note – gemütliches Interieur, gutes Essen und ein ruhiges Veedel-Ambiente machen den Riehler Hof zu einer charmanten Einkehrmöglichkeit nach dem Zoo Besuch.
Adresse: Riehler Hof, Stammheimer Straße 133, 50735 Köln | in Google Maps ansehen ->
Die Top-Sehenswürdigkeiten in Köln im Überblick
Köln präsentiert seine Sehenswürdigkeiten wie ein sorgfältig arrangiertes Potpourri voller Überraschungen: Der Dom überragt als majestätische Kathedrale die gesamte Kölnr Altstadt, der Zoo begeistert mit einer bunten Tierwelt, der Rheinauhafen glänzt mit moderner Architektur und die Flora lädt als grüne Oase zum Durchatmen ein. Die Hohenzollernbrücke funkelt als romantischer Stahlbogen über dem Rhein. Diese sechs Highlights zeigen: Köln ist facettenreich, charmant und voller Energie.
Flora und Botanischer Garten
Wer bei Köln nur an Dom, Kölsch und Karneval denkt, hat ein grünes Wunder übersehen: die Flora und der Botanische Garten – ein Ort, an dem selbst notorische Stadtmenschen plötzlich das Bedürfnis verspüren, Pflanzen beim Wachsen zuzusehen. Schon am Eingang liegt der Duft von Rosen und frisch gemähtem Rasen in der Luft. Das historistische Palmenhaus ragt wie ein Überbleibsel aus einer glanzvollen Kurort-Vergangenheit über den Beeten auf, und man erwartet fast, dass ein kaiserlicher Hofgärtner um die nächste Ecke biegt.
Kölner Dom
Der Kölner Dom ist jener gotische Kraftakt aus Stein, der seit Jahrhunderten wie selbstverständlich über dem Rhein thront. Mit dem Bau wurde im 13. Jahrhundert begonnen, als die Welt noch ohne Handyempfang war und Baustellen nicht darauf ausgelegt waren, rechtzeitig fertig zu werden. Entsprechend lang zog sich die Vollendung bis ins 19. Jahrhundert hin.
Heute zeigt sich das gigantische Gotteshaus als Monument deutscher Beharrlichkeit, das selbst nach Kriegen, Bränden und Millionen Selfies nicht kleinzukriegen ist.
Hohenzollernbrücke
Kaum ein anderes Bauwerk in Köln vereint Pathos, Pragmatismus und postmoderne Romantik so treffsicher wie die Hohenzollernbrücke. Sie ist weder die schönste noch die älteste Brücke am Rhein – aber zweifellos die präsenteste: ein stählerner Koloss, der täglich Hunderttausende Menschen, Züge und Gefühle über den Fluss trägt. Seit ihrer ersten Einweihung 1911 hat sie Kriege überstanden, sich neu erfunden und sich dabei einen Ruf erarbeitet, der irgendwo zwischen Verkehrsknotenpunkt und Volksmythos liegt. Vor allem jedoch ist die Brücke ein ironiefreier Wallfahrtsort für Verliebte.
Kölner Altstadt
Die Kölner Altstadt ist ein Viertel, das so unerschütterlich lebendig wirkt, als hätte es einen eigenen Puls. Wer hier ankommt, stolpert unweigerlich über Kopfsteinpflaster, Kölsch-Stangen und die Erkenntnis, dass Kölns berühmtes „Et kütt wie et kütt“ nicht nur ein Spruch ist, sondern ein fundamentaler Teil der Stadtarchitektur. Die Altstadt präsentiert sich im seltenen Spagat zwischen Touristenspektakel und kölscher Wohnzimmeratmosphäre.
Rheinauhafen
Direkt am Rheinufer befindet sich in Köln-Altstadt-Süd ein Stück Stadt mit doppeltem Blick: einerseits Hafenhistorie, andererseits Design¬-Destination. Ursprünglich als moderner Umschlagplatz geplant, wurde das Areal 1898 feierlich in Betrieb genommen und spielte einst eine zentrale Rolle im Warenverkehr Kölns. Heute bedeutet „Hafen“ im Rheinauhafen nicht mehr hauptsächlich Kräne, Lager oder Kohle – sondern drei markante Kranhäuser, die wie stilisierte Hafenkräne über dem Wasser thronen.
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