




Kölner Altstadt
Adresse: Altstadt Köln, Rathausplatz 2, 50667 Köln | Enstanden (heutige Form): 1960er | Höhe: 240,5 m
Die Kölner Altstadt ist ein Viertel, das so unerschütterlich lebendig wirkt, als hätte es einen eigenen Puls. Wer hier ankommt, stolpert unweigerlich über Kopfsteinpflaster, Kölsch-Stangen und die Erkenntnis, dass Kölns berühmtes „Et kütt wie et kütt“ nicht nur ein Spruch ist, sondern ein fundamentaler Teil der Stadtarchitektur. Die Altstadt präsentiert sich im seltenen Spagat zwischen Touristenspektakel und kölscher Wohnzimmeratmosphäre.
In der Altstadt zeigt Köln sein ganzes Repertoire: die charmante Art, Unvollkommenheiten einfach zu umarmen, und die beeindruckende Fähigkeit, jede noch so kleine Ecke mit Geschichte, Geräuschen oder Gelächter zu füllen. Der Rhein fließt dabei wie ein geduldiger Beobachter vorbei, scheinbar unbeeindruckt von all dem Trubel, aber immer bereit, als Orientierungspunkt zu dienen, wenn man sich zwischen „Am Hof“ und „Unter Taschenmacher“ verläuft.
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Impressionen
Video Impressionen der Kölner Altstadt
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Bild Impressionen von der Altstadt in Köln
Anfahrt und Lage der Kölner Altstadt
Die Kölner Altstadt liegt wie ein historisches Schmuckkästchen direkt am Rhein – und jeder, der durch die Straßen spaziert, spürt die Aura vergangener Jahrhunderte. Zwischen schmalen Gassen, Fachwerkhäusern und Kopfsteinpflaster entfaltet sich eine Stadtgeschichte, die sich wie ein opulentes Panorama aus Römerzeit, Mittelalter und Moderne zusammensetzt.
Der Rhein fungiert als natürliche Bühne: Schiffe, Radfahrer, Flaneure – alles Teil eines lebendigen Stadtporträts. Cafés und Brauhäuser verleihen der Altstadt eine unnachahmliche Mischung aus Tradition und Lebenslust. Wer hier steht, merkt schnell: Kölns Altstadt ist kein Museum, sondern ein pulsierender Mikrokosmos, der Geschichte atmet und Gegenwart feiert.
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Weitere Informationen
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die Kölner Altstadt lässt sich sehr bequem erreichen, sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto.
- S-Bahn & Regionalbahn: Vom Kölner Hauptbahnhof sind es nur wenige Minuten zu Fuß in die Altstadt – einfach den Ausgang „Dom/Hauptbahnhof“ nehmen.
- U-Bahn: Die Linien U-Bahn 5, 16 und 18 halten direkt am „Dom/Hauptbahnhof“. Von dort sind es etwa 2–3 Minuten zu Fuß in die Altstadt.
- Straßenbahn: Die KVB-Straßenbahnlinien 1, 7, 9, 12 und 15 bringen Besucher direkt zum Neumarkt oder Heumarkt – von dort sind es ebenfalls nur wenige Gehminuten.
- Bus: Verschiedene Buslinien, darunter 132, 133 und 136, halten in unmittelbarer Nähe der Altstadt, beispielsweise am Rudolfplatz oder Neumarkt.
Verschiedene Parkmöglichkeiten rund um die Kölner Altstadt
Für Besucher, die mit dem Auto in die Kölner Altstadt anreisen, stehen mehrere Parkhäuser zur Auswahl.
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- Tiefgarage Am Dom, Kurt Hackenberg-Platz 2, Altstadt Nord, 24 Stunden geöffnet, direkte Nähe zum Dom.
- Tiefgarage Groß Sankt Martin, Große Neugasse 1, Altstadt Nord, 24 Stunden geöffnet, über 200 Stellplätze.
- Tiefgarage Am Gürzenich, Quatermarkt 5, Altstadt Nord, APCOA, relativ zentral, Einfahrtshöhe ca. 1,80 m.
- CONTIPARK Opern Passagen, Schwertnergasse 1, Altstadt Nord – etwas weiter, aber gut für Kultur Besuche und entspannte Innenstadtwege.
Öffnungszeiten und Besichtigungen
Die Altstadt Köln ist kein Museum mit festen Öffnungszeiten – sie besteht aus öffentlichen Plätzen, Gässchen, Kirchen und Brauhäusern, die tagsüber frei zugänglich sind (solange es keine besonderen Veranstaltungen gibt). Sehenswürdigkeiten wie der Kölner Dom oder Museen haben ihre eigenen Öffnungszeiten; ein pauschaler „Altstadt-Zugang“ ist immer möglich.

Gasse in der historischen Altstadt von Köln mit Blick auf Groß St. Martin
Geführte Besichtigungen durch die Kölner Altstadt
Es werden diverse öffentliche Führungen in der Kölner Altstadt angeboten – das Spektrum reicht von klassischen Stadtrundgängen bis zu Brauhaus-Touren und szenischen Rundgängen. Der Veranstalter Historische Stadtführungen Köln bietet z. B. eine „Altstadt Tour – Von Kirchen, Kölsch und Karneval“ an. Diese Führungen finden öffentlich statt. Der Veranstalter Stadtgeschichten Köln bietet ebenfalls regelmäßige öffentliche Führungen, darunter eine „Brauhaustour Altstadt“.
Stadtführung mit der Kölner Altstadt als Bestandteil
Unsere selbstgeführte Tour mit der Kölner Altstadt
In der Kölner Altstadt erwartet die Besucher ein Spaziergang, bei dem Geschichte, Architektur und das lebendige Stadtflair thematisiert werden. Startpunkt ist in der Regel der Domvorplatz, von wo aus es zu verwinkelten Gassen, historischen Fachwerkhäusern, urigen Brauhäusern und versteckten architektonischen Schätzen geht. Unsere erfahrenen Guides erwecken die Altstadt mit spannenden Anekdoten, überraschenden Details und Geschichten, die in keinem Reiseführer stehen, zum Leben. Besucher entdecken die Kölner Altstadt aus einer völlig neuen Perspektive und lassen sich von dieser einzigartigen Mischung aus Tradition, Kultur und kölscher Lebenslust verzaubern.
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Weitere InformationenGeführte Touren mit der Altstadt
Hier finden Sie eine Auswahl geführter Touren, bei denen die Kölner Altstadt ein zentraler Bestandteil ist. Entdecken Sie historische Gassen, charmante Plätze und bedeutende Sehenswürdigkeiten, während Sie interessante Geschichten und Hintergründe erfahren.
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Mehr InformationenFAQ – häufige Fragen zur Kölner Altstadt
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Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in der Kölner Altstadt?
Der Kölner Dom, das Römisch-Germanische Museum, die zahlreichen historischen Kirchen und das alte Rathaus gehören zu den Highlights.
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Gibt es in der Altstadt noch Fachwerkhäuser?
Ja, besonders am Fischmarkt und in der Straße „Alter Markt“ sind noch gut erhaltene Fachwerkhäuser zu sehen.
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Welche Museen befinden sich in der Altstadt?
Neben dem Römisch-Germanischen Museum gibt es das Kölnische Stadtmuseum und das Wallraf-Richartz-Museum in unmittelbarer Nähe.
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Kann man in der Altstadt traditionell Kölsch trinken?
Ja, zahlreiche Brauhäuser wie das Früh, Gaffel oder Sion bieten das regionale Bier direkt vor Ort an.
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Gibt es in der Altstadt noch mittelalterliche Stadtmauern oder Türme?
Einige Überreste der mittelalterlichen Stadtmauern und Türme sind noch sichtbar, etwa am Eigelstein oder beim Stadthaus.
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Ist die Altstadt barrierefrei zugänglich?
Viele Plätze und Hauptstraßen sind barrierefrei, Kopfsteinpflaster und enge Gassen können jedoch für Rollstuhlfahrer etwas herausfordernd sein.
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Welche Veranstaltungen finden regelmäßig in der Altstadt statt?
Karneval, Weihnachtsmärkte, Rheinuferfeste und Open-Air-Konzerte prägen das Jahresprogramm der Altstadt.
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Gibt es in der Altstadt Einkaufsmöglichkeiten?
Ja, es gibt kleine Boutiquen, Souvenirshops und traditionelle Handwerksläden entlang des Heinzelmännchenwegs und der Hohen Straße.
Übernachten in Köln rund um die Altstadt
Das einzigartige Flair der Kölner Altstadt genießt ausgiegig, in dem man in einem Hotel in der näheren Umgebung ein Zimmer reserviert. Verschiedene Häuser bieten sich als Übernachtungsgelegenheit an.
- Hotel Stern am Rathaus(*): Das charmante Boutique-Hotel „Stern am Rathaus“ mit nur neun Zimmern liegt in einer ruhigen Seitenstraße der Altstadt-Nord, nur rund 5 Minuten zu Fuß vom Kölner Dom entfernt. Die Atmosphäre ist persönlich und herzlich, sodass man sich sofort wie zuhause fühlt, und trotzdem ist man mittendrin im pulsierenden Stadtkern. Preis ab ca. 100 Euro / Nacht.
- Eden Hotel FRÜH am Dom(*): Das 3-Sterne-Eden Hotel steht nah am Dom und unweit der Einkaufsstraßen, was es zum perfekten Ausgangspunkt für Sightseeing macht. Die Zimmer sind funktional und sauber, WLAN ist inklusive. Preis ab ca. 87 Euro / Nacht.
- Dorint Hotel am Heumarkt(*): Dieses 4-Sterne-Hotel verfügt über komfortable, geräumige Zimmer und liegt nur wenige Schritte vom Heumarkt entfernt. Damit ist man in Windeseile in der Altstadt oder am Rhein. Zu den Annehmlichkeiten gehören ein Panoramaaufzug, eine Bar, Restaurant, Fitnessbereich und sogar ein Pool. Preis je nach Saison ab 120 Euro / Nacht.
- NH Köln Altstadt(*): Das NH Köln Altstadt Hotel ist eine solide 4-Sterne-Wahl für Gäste, die gute Ausstattung mit praktischer City-Lage kombinieren möchten. Die Zimmer sind modern, klimatisiert und gut ausgestattet – mit kostenfreiem WLAN, 24-Stunden-Empfang und freundlichem Service. Preis ab 110 Euro / Nacht.
- Motel One Köln-Altstadt(*): Ein typisches Boutique Budget-Hotel der Motel One-Kette. Die Zimmer sind kompakt, aber hochwertig eingerichtet, und das Hotel hat das charmante Motel-One-Flair: stylisch, effizient, ideal für City-Trips. Aufgrund der Lage in Altstadt-Süd sind viele Altstadtsehenswürdigkeiten gut erreichbar. Preis ab 110 Euro 7 Nacht.
- art’otel Cologne (powered by Radisson Hotels)(*): Ein stilvolles City-Hotel mit modernem, künstlerischem Ambiente, das sich perfekt für Kulturreisende eignet. Die Lage ist sehr zentral, in der Nähe des Heumarkts und damit nur wenige Gehminuten von Altstadt und Rhein entfernt. Preis ab 120 Euro / Nacht.
Kölner Altstadt – Besonderheiten und Wissenswertes
Die Kölner Altstadt ist so etwas wie ein gemeinsamer Nenner der Stadt: ein Ort, an dem Touristen, Einheimische, Karnevalisten, Kneipenphilosophen und orientierungslose Junggesellenabschiede friedlich koexistieren. In der Kölner Altstadt lässt sich niemand stressen. Hier bewegt man sich im Tempo einer Person, die sicher ist, dass die nächste Bahn ohnehin zu spät kommt. Selbst die Möwen wirken entschleunigt, obwohl sie gleichzeitig in einer beeindruckenden Frequenz Pommes aus Touristenhänden stibitzen. Während andere Innenstädte versuchen, sich futuristisch zu geben, bleibt Köln seiner Linie treu: leicht schrammelig, charmant unperfekt, aber voller Leben.
Die Wirte der Altstadt-Kneipen zum Beispiel pflegen eine ganz eigene Mischung aus Unnahbarkeit und Warmherzigkeit. Sie behandeln Gäste ungefähr so liebevoll wie ein Fußballtrainer seine Mannschaft zur Halbzeit – schroff, aber mit Anliegen. Wer Kölsch bestellt, bekommt es schnell. Wer ein anderes Bier bestellt, bekommt: Ärger. Apropos Kölsch: Nirgendwo anders wird ein Bier in einem Glas serviert, das aussieht, als hätte man es aus dem Laborbedarf entwendet. Aber die Kölner Altstadt macht daraus ein Kultobjekt. Die 0,2-Liter-Stange ist kein Getränk – sie ist ein Lebensstil.
Kulinarisch bietet die Altstadt alles, was man erwartet – und alles, was man nicht erwartet. Typische Brauhausklassiker treffen auf Streetfood, das mitunter aussieht, als hätte jemand zu viele Folgen einer Kochshow gesehen. Doch die Kölner Altstadt verzeiht vieles. Sie ist ein Ort, an dem man Menschen trifft, die sich gegenseitig erklären, wie man eine Currywurst richtig hält, während im Hintergrund ein Akkordeonspieler „Viva Colonia“ in einer Tonart spielt, die es vorher noch nicht gab. Wer die Altstadt besucht, sollte außerdem wissen, dass hier Straßennamen eine besondere Rolle spielen. „Unter Taschenmacher“, „Am Hof“, „Große Neugasse“ – man weiß nie so genau, ob hier Handwerk, Ironie oder schlichtweg Langeweile Pate standen.

Salzgasse in der historischen Kölner Altstadt
Historisches und Geschichte zur Kölner Altstadt
Alles beginnt, wie so häufig in europäischen Metropolen, mit den Römern. Köln war damals, um das Jahr 50 n. Chr., nicht nur irgendein Außenposten, sondern eine Art rheinisches Prestigeprojekt: Colonia Claudia Ara Agrippinensium, kurz CCAA, benannt nach Agrippina, der Kaisergattin, die so sehr an den Rhein wollte, dass sie sogar die römische Verwaltung davon überzeugte. Die Römer machten aus dem Ufergebiet eine ordentlich geplante Stadt: rechte Winkel, feste Straßen, Wasserleitungen – also alles, was heute noch immer wieder in Baugruben auftaucht und Handwerker kurzzeitig in archäologischem Eifer versinken lässt.
Im Mittelalter wechselte Köln vom römischen Ingenieurwunder zum christlichen Pilgermagneten. Die Altstadt wurde zum dicht bebauten, lebhaften Herz des Handels. Wer damals durch die Straßen ging, bekam mehr Düfte geboten, als heutige Parfümerien im Sortiment haben. Viele davon waren ungewollt. Trotzdem florierte der Handel, erst recht nach der Ankunft der Heiligen Drei Könige, deren Reliquien im 12. Jahrhundert die Stadt spirituell über Nacht in eine Art mittelalterliches Pilgerwunder verwandelten.
Dann kam die Neuzeit, und mit ihr wechselte Köln den Besitzer öfter, als es heute Biermarken im Stadionkiosk gibt. Die Franzosen marschierten ein, die Preußen übernahmen, und jedes Mal wurde die Altstadt ein wenig umgekrempelt, mal mit napoleonischer Effizienz, mal mit preußischer Pedanterie. Doch so richtig planbar blieb sie nie. Ihre engen Gassen widersetzten sich hartnäckig jeder Idee von moderner Stadtplanung – und tun es bis heute. er Zweite Weltkrieg brachte Zerstörung in einem Ausmaß, das selbst die robuste kölsche Seele erschütterte. Große Teile der Altstadt lagen in Schutt und Asche.
Und doch schaffte es Köln, pragmatisch wie immer, den Wiederaufbau in Angriff zu nehmen: nicht perfekt, aber mit Herz, Improvisationstalent und dem unerschütterlichen Willen, die Atmosphäre der alten Stadt zu retten. Vieles wurde rekonstruiert, manches neu interpretiert – und fast alles mit diesem typischen Kölner Selbstverständnis: „Et kütt wie et kütt“. Heute präsentiert sich die Altstadt als Hybrid aus Römerfundamenten, mittelalterlicher Seele, Nachkriegsarchitektur und kölschem Lebensgefühl.

Auf der Rheinpromenade mit-Blick auf die Altstadt von Köln
Sehenswertes und Interessantes in direkter Nähe zur Kölner Altstadt
Das Umfeld der Kölner Altstadt ist ein einziges dicht gepacktes Konzentrat aus Kultur, Architektur und der unerschütterlichen rheinischen Fähigkeit, Weltgeschichte mit guter Laune zu kombinieren.
- Der Kölner Dom thront neben der Altstadt wie ein übermotivierter Riese, der jederzeit bereit scheint, seinen Schatten bis nach Düsseldorf zu werfen. Wer nah genug herantritt, merkt: Das Bauwerk ist nicht einfach groß, es ist absurd groß. Die filigranen Details lassen selbst Smartphone-Kameras kapitulieren, und innen herrscht jene majestätische Stille, die Touristen verlässlich flüstern lässt – obwohl es niemand verlangt.
- Direkt neben dem Dom liegt das Museum Ludwig, Heimat von so vielen Warhols, Lichtensteins und Picassos, dass man sich fragt, ob Köln nicht heimlich eine Kunstmafia betreibt. Der Bau selbst wirkt wie ein Raumschiff der gehobenen Bildungsschicht: viel Metall, klare Linien, und innen ein Rundgang, der eine überraschende Mischung aus Konzentration und guter Laune erzeugt.
- Di Hohenzollernbrücke ist Deutschlands meistbefahrene Eisenbahnbrücke, aber das interessiert eigentlich niemanden. Entscheidend sind die Liebesschlösser. Hunderttausende hängen dort, ein buntmetallisches Manifest romantischer Überzeugung – oder spontaner Bierlaune. Von der Brücke aus hat man außerdem den wohl bekanntesten Blick auf Dom und Altstadt. Instagram hat es längst bestätigt.
- Über die Deutzer Brücke hinweg erreicht man die riesigen Treppen des Rheinboulevards. Hier sitzt Köln. Wirklich alle: Grillfreunde, Abendsonnenanbeter, Studenten mit Getränken unklarer Herkunft. Der Blick auf die Altstadt? Postkartenreif. Der Geräuschpegel? Lebendig. Die Atmosphäre? Urkölsch.
- Inhaltlich ungebrochen beeindruckend ist das Römisch-Germanische Museum: Hier lernt man, dass Köln nicht erst seit gestern gern im Rampenlicht steht. Mosaike, Grabfunde, Alltagsgegenstände – überraschend stylish für ihr Alter. Wer danach durch die Altstadt läuft, sieht plötzlich überall Römer, zumindest gedanklich.
Cafés und Restaurants in der Kölner Altstadt
Direkt in der Kölner Altstadt laden zahlreiche Cafés und Restaurants dazu ein, kulinarische Genüsse zu entdecken und eine Pause zu genießen.
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- FRÜH am Dom
Ein echtes Kölner Traditionsbrauhaus direkt unterhalb des Doms: Hier fließt frisch gezapftes Früh-Kölsch aus Holzfässern, während rustikale Hallen und historische Stuben mit kölscher Gemütlichkeit begeistern. Die Speisekarte ist deftig und klassisch.
Adresse: FRÜH am Dom, Am Hof 12-18, 50667 Köln | in Google Maps ansehen -> - RheinZeit – Restaurant & Bar
Direkt an der Rheinpromenade der Altstadt gelegen, verbindet das „RheinZeit“ modernes Design mit historischem Mauerwerk. Die offene Live-Küche zaubert Tagesgerichte, dazu gibt es Flammkuchen aus dem Steinofen und eine beeindruckende Auswahl an Cocktails und Spirituosen.
Adresse: RheinZeit – Restaurant & Bar, Große Neugasse 42, 50667 Köln | in Google Maps ansehen -> - Rievkoochebud
Kleiner, bodenständiger Imbiss in der Salzgasse, bekannt für seine knusprigen, kölschen Reibekuchen („Rievkooche“). Hier bekommt man sie klassisch mit Apfelmus oder Kräuterquark – und für die Experimentierfreudigen mit Honig-Chili-Dip oder Lachs.
Adresse: Rievkoochebud, Salzgasse 6, 50667 Köln | in Google Maps ansehen ->
- FRÜH am Dom
- Krua Thai – Altstadt
Ein unkomplizierter Thai-Imbiss mitten im Altstadtviertel: Currys, Salate, Nudel und Reisgerichte gibt es hier frisch, würzig und zu fairen Preisen. Das Ambiente ist simpel, der Service freundlich, und das Essen punktet mit Authentizität.
Adresse: Krua Thai, Heumarkt 25, 50667 Köln | in Google Maps ansehen -> - 60 Seconds to Napoli
Neapolitanisches Pizza-Erlebnis mitten in der Altstadt: Bei „60 Seconds to Napoli“ dreht sich alles um authentische Teige, kreative Toppings und fast echtes italienisches Flair. Die lockere Piazza Atmosphäre lädt zum Verweilen oder schnellen Genuss ein.
Adresse: 60 Seconds to Napoli, Heumarkt 52, 50667 Köln | in Google Maps ansehen ->
Die Top-Sehenswürdigkeiten in Köln im Überblick
Köln entfaltet seine Reize wie kaum eine andere Großstadt: Der Dom ragt majestätisch über den Dächer auf, während der Zoo mit exotischen Tieren fasziniert. Der Rheinauhafen beeindruckt mit moderner Architektur, die Altstadt pulsiert zwischen Kopfsteinpflaster und Brauhäusern, die Flora lädt zu entspannten Spaziergängen ein, und die Hohenzollernbrücke verströmt Romantik über dem Wasser. Diese sechs Orte zeigen, wie vielfältig Köln ist: geschichtsreich und lebendig, elegant und verspielt, laut und still zugleich. Wer hier unterwegs ist, erlebt eine Stadt, die keine Schubladen kennt, in der jeder Schritt eine neue Facette offenbart.
Flora und Botanischer Garten
Wer bei Köln nur an Dom, Kölsch und Karneval denkt, hat ein grünes Wunder übersehen: die Flora und der Botanische Garten – ein Ort, an dem selbst notorische Stadtmenschen plötzlich das Bedürfnis verspüren, Pflanzen beim Wachsen zuzusehen. Schon am Eingang liegt der Duft von Rosen und frisch gemähtem Rasen in der Luft. Das historistische Palmenhaus ragt wie ein Überbleibsel aus einer glanzvollen Kurort-Vergangenheit über den Beeten auf, und man erwartet fast, dass ein kaiserlicher Hofgärtner um die nächste Ecke biegt.
Kölner Zoo
Der Kölner Zoo ist einer dieser Orte, an denen man sich fragt, ob Tiere vielleicht doch den besseren Lebensentwurf haben. Während draußen Verkehr und Großstadtgetöse wüten, thronen im Zoo Flusspferde in Spa-tauglichen Wasserbassins, Faultiere hängen mit Seelenruhe herum und selbst die Paviane wirken in ihren hitzigen Debatten strukturierter als so mancher Stadtrat. Kurz: Der Zoo in Köln ist ein Paralleluniversum mitten in der Großstadt.
Kölner Dom
Der Kölner Dom ist jener gotische Kraftakt aus Stein, der seit Jahrhunderten wie selbstverständlich über dem Rhein thront. Mit dem Bau wurde im 13. Jahrhundert begonnen, als die Welt noch ohne Handyempfang war und Baustellen nicht darauf ausgelegt waren, rechtzeitig fertig zu werden. Entsprechend lang zog sich die Vollendung bis ins 19. Jahrhundert hin.
Heute zeigt sich das gigantische Gotteshaus als Monument deutscher Beharrlichkeit, das selbst nach Kriegen, Bränden und Millionen Selfies nicht kleinzukriegen ist.
Hohenzollernbrücke
Kaum ein anderes Bauwerk in Köln vereint Pathos, Pragmatismus und postmoderne Romantik so treffsicher wie die Hohenzollernbrücke. Sie ist weder die schönste noch die älteste Brücke am Rhein – aber zweifellos die präsenteste: ein stählerner Koloss, der täglich Hunderttausende Menschen, Züge und Gefühle über den Fluss trägt. Seit ihrer ersten Einweihung 1911 hat sie Kriege überstanden, sich neu erfunden und sich dabei einen Ruf erarbeitet, der irgendwo zwischen Verkehrsknotenpunkt und Volksmythos liegt. Vor allem jedoch ist die Brücke ein ironiefreier Wallfahrtsort für Verliebte.
Rheinauhafen
Direkt am Rheinufer befindet sich in Köln-Altstadt-Süd ein Stück Stadt mit doppeltem Blick: einerseits Hafenhistorie, andererseits Design¬-Destination. Ursprünglich als moderner Umschlagplatz geplant, wurde das Areal 1898 feierlich in Betrieb genommen und spielte einst eine zentrale Rolle im Warenverkehr Kölns. Heute bedeutet „Hafen“ im Rheinauhafen nicht mehr hauptsächlich Kräne, Lager oder Kohle – sondern drei markante Kranhäuser, die wie stilisierte Hafenkräne über dem Wasser thronen.
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