




Kölner Dom
Adresse: Kölner Dom, Domkloster 4, 50667 Köln | Bauzeit: 1248 bis 1880 | Höhe: 157,2 m
Der Kölner Dom ist jener gotische Kraftakt aus Stein, der seit Jahrhunderten wie selbstverständlich über dem Rhein thront. Mit dem Bau wurde im 13. Jahrhundert begonnen, die Vollendung zog sich bis ins 19. Jahrhundert.
Heute zeigt sich das gigantische Gotteshaus als Monument deutscher Beharrlichkeit, das selbst nach Kriegen, Bränden und Millionen Selfies nicht kleinzukriegen ist. Im Inneren riecht es nach Geschichte, Kerzen und einem Hauch von Ehrfurcht. Und draußen? Da laufen Kölner, Pendler, Touristen durcheinander, als sei dieser steinerne Gigant nur eine hübsche Kulisse für den Alltag. Doch wer kurz stehen bleibt, spürt: Der Dom ist nicht nur ein Bauwerk. Er ist ein Charakter. Und Köln wäre ohne ihn nur halb so authentisch.
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Impressionen
Video Impressionen vom Kölner Dom
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Bild Impressionen vom Kölner Dom
Anfahrt und Lage des Kölner Doms
Der Kölner Dom steht nicht einfach mitten in Köln, er posiert dort wie ein übergroßer Mitbewohner, der sich mitten ins Wohnzimmer gesetzt hat. Direkt am Rhein, eingerahmt von Bahngleisen, Fußgängerströmen und dem ewigen Summen der Stadt, wirkt er wie der souveräne Schiedsrichter im Chaos des Alltags. Auf der einen Seite der Hauptbahnhof, auf der anderen die Altstadt, wo Touristen und Junggesellenabschiede um die Vorherrschaft auf dem Pflaster ringen.
Seine berühmte Westfassade blickt auf den Domplatz, der gleichzeitig Kathedralenvorhof und internationaler Treffpunkt für alle Köln-Besucher ist. Die Lage ist so zentral, dass selbst Kölner, die „nicht religiös“ sind, jeden Tag am Dom vorbeipendeln – ob sie wollen oder nicht. Ein ehrwürdiges Bauwerk in bester A-Lage, von der jeder Makler träumt: unverrückbar und unübersehbar.
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Weitere Informationen
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Der Kölner Dom ist sowohl vom Stadtzentrum als auch von außerhalb sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
- S-Bahn & Regionalzüge: Direkt am Dom liegt der Köln Hauptbahnhof. Zahlreiche S Bahn- und Regionalzuglinien halten hier, sodass der Dom für Tagesausflügler und Pendler gleichermaßen bequem erreichbar ist. Vom Bahnhof sind es nur wenige Schritte bis zum Dom.
- U-Bahn: Die Kölner U Bahnlinien U5, U16 und U18 halten am Breslauer Platz/Hbf, direkt gegenüber vom Dom. Nach dem Verlassen des Bahnhofs sind Besucher in weniger als 2 Minuten am Eingangsportal.
- Straßenbahn: Die Stadtbahnen der Linien 12, 15, 16, 18 fahren zum Hauptbahnhof und halten in unmittelbare Domnähe.
- Bus & Sightseeinglinien: Mehrere Buslinien, darunter 106, 132 und 133, halten an den Haltestellen rund um den Dom. Auch die Touristenbusse der Kölner Sightseeing-Linien stoppen direkt am Domvorplatz.
Verschiedene Parkmöglichkeiten rund um den Kölner Dom
Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, gibt es rund um den Kölner Dom mehrere gut erreichbare Parkmöglichkeiten.
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- Tiefgarage Am Dom, Kurt Hackenberg-Platz 2, Altstadt Nord, 24 Stunden geöffnet, direkte Nähe zum Dom.
- Tiefgarage Groß Sankt Martin, Große Neugasse 1, Altstadt Nord, 24 Stunden geöffnet, über 200 Stellplätze.
- DB BahnPark Parkplatz Domplatte P3, Dompropst-Ketzer-Straße 7, 50668 Köln, nur wenige Schritte vom Dom entfernt, ca. 1–2 Minuten Gehzeit
Öffnungszeiten und Besichtigungen
Kölner Dom – Öffnungszeiten
- Täglich von 06:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Zugang zum Kölner Dom
| Wochentag | Zugang Nord (Bahnhofsseite) | Zugang Hauptportal (West) |
|---|---|---|
| Montag–Freitag |
morgens bis ca. 9:30 Uhr abends ab ca. 17:30 Uhr |
9:30 – 17:30 Uhr |
| Samstag | morgens bis ca. 9:30 Uhr | ab ca. 9:30 Uhr |
| Sonntag | – | gesamte Öffnungszeit |
Änderungen sind vorbehalten, da Gottesdienste Vorrang haben.
Turmbesteigung – Öffnungszeiten
- März – Oktober: Täglich von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr
- November – Februar: Täglich von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Der Einlass zur Turmbesteigung endet jeweils 30 Minuten vor der Schließung.

Luftaufnahme vom Kölner Dom
Geführte Besichtigungen durch den Kölner Dom
Öffentlich angebotene Führungen im Kölner Dom gibt es. Sie werden organisiert von DOMFORUM, dem offiziellen Besucherzentrum des Domes. Regelmäßige Führungen durch den Innenraum finden meist zu festen Zeiten statt (z. B. 10:30, 12:00, 14:00, 15:30 Uhr). Die Uhrzeiten können variieren. Die Führungen sind multilingual und werdn unter anderem in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch durchgeführt.
Stadtführung mit dem Kölner Dom als Bestandteil
Unsere selbstgeführte Tour mit dem Kölner Dom
Am Kölner Dom beginnt ein Spaziergang, der die Besucher mitten in die faszinierende Verbindung aus Geschichte, Architektur und lebendigem Stadtgefühl entführt. Von der imposanten Domplatte aus öffnet sich der Weg zu eindrucksvollen Sakralbauten, geschichtsträchtigen Plätzen und architektonischen Besonderheiten, die oft übersehen werden. Besucher lernen Wahrzeichen der Stadt wie den Dom, die Altstadt, die Hohenzollernbrücke und die Kölner Flora aus einer gänzlich neuen Perspektive kennen.
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Weitere InformationenGeführte Touren mit dem Dom in Köln
Hier finden Sie eine Auswahl an geführten Touren, bei denen der Kölner Dom enthalten ist.
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Mehr InformationenFAQ – häufige Fragen zum Kölner Dom
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Wann wurde der Kölner Dom gebaut?
Der Bau begann 1248 und wurde nach mehreren Jahrhunderten 1880 vollendet.
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Wie hoch sind die Türme des Doms?
Die beiden Türme ragen jeweils etwa 157 Meter in die Höhe.
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Wie viele Stufen müssen bei einer Turmbesteigung erklommen werden?
Wer die Aussichtsplattform erklimmt, bewältigt rund 533 Stufen.
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Gibt es im Dom eine Schatzkammer?
Ja, die Domschatzkammer beherbergt wertvolle Reliquien, liturgische Geräte und mittelalterliche Kunstwerke.
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Welche Reliquien sind besonders bekannt?
Die bekannteste Reliquie ist der sogenannte Dreikönigsschrein, der die Gebeine der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar enthält.
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Welche Baustile sind im Dom zu sehen?
Vor allem die Gotik prägt den Dom, insbesondere bei den Türmen, Fenstern und Gewölben.
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Ist der Dom UNESCO-Weltkulturerbe?
Ja, seit 1996 gehört der Kölner Dom zum UNESCO-Weltkulturerbe.
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Gibt es besondere Veranstaltungen im Dom?
Regelmäßig finden Konzerte, Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen statt, darunter Orgel- und Chorkonzerte.
Übernachten in Köln rund um den Dom
Rund um den Kölner Dom verteilt liegen zahlreiche Hotels, die sich als Übernachtungsgelegenheit bei einem Aufenthalt in der Domstadt anbieten.
- Nur wenige Schritte vom Domplatz entfernt, empfängt das CITYCLASS Hotel am Dom(*) seine Besucher mit einfachen, sauberen Zimmer, oft freiem Blick auf den Dom. Es ist das ideale Haus für alle, die zentral und funktional wohnen wollen. Die Lage ist perfekt für einen Dom Besuch und Abstecher in die Altstadt. Preis ab etwa 99 Euro / Nacht.
- Ein elegantes Vier Sterne Hotel mit komfortablen Zimmern und guter Anbindung ist das Mondial Hotel Cologne am Dom(*), das nur wenige Gehminuten vom Dom entfernt liegt. Preis ab etwa 116 Euro / Nacht.
- Eine budgetfreundliche Option für preisbewusste Gäste ist das a&o Hotel Köln Dom(*). Die Gäste erwarten einfache, zweckmäßig eingerichtete Zimmer — teils als Hostelzimmer, teils als private Zimmer — und sehr zentrale Lage in fußläufiger Entfernung zum Dom und Hauptbahnhof. Preis ab etwa 65 Euro / Nacht.
- Das Hotel Königshof The Arthouse(*) ist ein charmantes Boutique Hotel, das nur wenige Gehminuten vom Dom entfernt liegt. Das Haus überzeugt mit individuell gestalteten Zimmern und einem angenehm ruhigem Ambiente – passend für Gäste, die Wert auf Stil und zentrale Lage legen. Preis ab etwa um die 100 Euro / Nacht.
- Eine preiswerte und moderne Option etwas außerhalb des Kölner Stadtzentrums, aber mit guter Anbindung nach Dom und Innenstadt ist das Premier Inn Köln City(*). Es ist als Übernachtungsgelegenheit geeignet, wenn man ein ruhigeres Umfeld bevorzugt. Preis ab etwa ab 65 Euro / Nacht.
Kölner Dom – Besonderheiten und Wissenswertes
Wer den Kölner Dom betritt, merkt schnell: Dieses Gebäude ist kein normaler Kirchenbau, sondern ein architektonisches Wunder, das seit Jahrhunderten gewohnt ist, die Blicke auf sich zu ziehen. Und wer draußen davorsteht, versteht: Der Dom muss nichts tun, um zu beeindrucken. Über 157 Meter ragen die beiden Türme in den Himmel, ein Design, das ohne Worte wirkt.
Dennoch ist Größe nicht das einzige Talent dieses Gebäudes. Der Dom ist ein Meister der Details. Wer sich die Fassade aus der Nähe anschaut, entdeckt Figuren und Ornamente. Jede Nische erzählt einen stillen Nebensatz, jede Spitze eine ganze Predigt – und gemeinsam ergeben sie ein gotisches Gesamtkunstwerk, das eher nach architektonischer Besessenheit als nach entspannter Handwerkslaune aussieht. Und dann dieses Innenleben! Gewölbe schwingen in Höhen, die selbst ambitionierten Drohnen Schwindelgefühle bereiten würden. Licht fällt durch bunte Fenster, die aussehen, als hätten mittelalterliche Glaskünstler versucht, neue Maßstäbe in der Kirchenbaukunst zu setzen. Die Farbwirkung ist schlicht überwältigend.
Unfassbar ist auch die Akustik. Ein Dom, in dem selbst ein gehauchtes „Hallo?“ klingt wie der Beginn eines monumentalen Hörbuchs. Orgelkonzerte verwandeln den Raum in ein Klanglabor, das selbst Physiker in Ehrfurcht erstarren lässt. Und wer zufällig an einem Tag mit Chorprobe vorbeikommt, erlebt das Gefühl, eine Live-Version des Himmels gelauscht zu haben. Nicht zuletzt wäre da noch der unverwüstliche Charakter dieses Kirchenbauwerks. Der Dom hat Stürme, Kriege, Feinstaub und Millionen neugierige Hände überstanden. Seit Jahrhunderten trotzt er dem Wetter und trotz seines ehrwürdigen Alters bleibt er ein Bauwerk mit erstaunlich guter Haltung – gerade, aufrecht, selbstbewusst.

Mittelschiff des Kölner Doms
Historisches und Geschichte zum Kölner Dom
Der Kölner Dom ist so etwas wie der Marathonläufer unter den Kathedralen: früh gestartet, zwischendurch ausgedehnt pausiert, am Ende doch triumphal durchs Ziel gegangen. Eine Geschichte, die beweist, dass Geduld eine Tugend ist – oder schlicht, dass Kölner Hartnäckigkeit keine zeitliche Begrenzung kennt. Begonnen hat alles im Jahr 1248. Europa war noch übersichtlich besiedelt, und Baustellen galten als Orte, an denen man sich für die Ewigkeit verewigen konnte – vorzugsweise in Stein, möglichst mit spitzen Türmen. Köln wollte groß raus. Man entschied sich für eine Kathedrale, die nicht einfach die bisherige Kirche ersetzen sollte, sondern gleich ein architektonisches Ausrufezeichen ins Mittelalter setzte. Ein Bau, der so ambitioniert war, dass selbst heutige Projektmanager nervös mit dem Planungsbrett herumlaufen würden.
Der gotische Stil war damals Understatement: hohe Gewölbe, schlanke Pfeiler, bunte Fenster. 300 Jahre nach Baubeginn kam der große Baustopp. Im 16. Jahrhundert verlor man die Lust, das Geld oder beides. Der halbfertige Dom stand herum wie ein ambitioniertes Architektur-Projekt, das mit der Euphorie des Anfangs begonnen und mit der Erkenntnis beendet wurde, dass es doch komplizierter ist, als man dachte. Sichtbar war vor allem der Südturmstumpf, der über Jahrhunderte hinweg Kölns unfreiwilliges Wahrzeichen wurde. Die Kölner gewöhnten sich daran – man arrangierte sich, wie man sich eben mit einem etwas unförmigen, aber liebenswerten Familienmitglied arrangiert.
Erst im 19. Jahrhundert, als die Romantik das Mittelalter wiederentdeckte und nationale Identität großgeschrieben wurde, bekam der Dom seine zweite Chance. Die preußische Regierung und engagierte Bürger entschieden: „Jetzt machen wir’s fertig.“ Und so begann die wohl längste Erfolgsphase der Baugeschichte. Mit modernster Technik (für damalige Verhältnisse), einem ordentlichen Budget und einem patriotischen Rückenwind wurde weitergebaut – diesmal ohne mehrere Jahrhunderte Pause. 1880 war es schließlich so weit: Der Dom wurde vollendet. Ein Triumph, der sich anfühlte, als hätte man nach 600 Jahren endlich das Puzzle fertiggestellt, bei dem jahrhundertelang ein paar Teile unter dem Sofa lagen. Zwei Türme, himmelhoch, stolz und endlich symmetrisch – ein Anblick, der Köln schlagartig vom mittelalterlichen Dauerprojekt zur nationalen Ikone beförderte.
Doch damit endete die Geschichte nicht. Der Dom überstand Kriege, Bombenangriffe und modische Architekturtrends, die ihn gelegentlich alt aussehen ließen, aber nie erschütterten. Heute steht er am Hauptbahnhof wie ein unerschütterlicher Erzähler, dessen Stein jeden Jahrhundertwechsel kommentiert hat – manchmal leise knirschend, immer standhaft.
So ist die Geschichte des Kölner Doms vor allem eines: der Beweis, dass Beharrlichkeit gelegentlich spektakulär belohnt wird. Und dass manche Bauvorhaben eben etwas länger dauern dürfen – wenn das Ergebnis dafür großartig ist.

Dreikönigenschrein im Kölner Dom
Sehenswertes und Interessantes in direkter Nähe zum Kölner Dom
Wer den Kölner Dom besucht und danach einfach wieder in den Zug steigt, hat ungefähr so viel vom Umfeld mitgenommen wie jemand, der im Restaurant nur die Vorspeise probiert. Rund um die Kathedrale drängen sich Sehenswürdigkeiten, die so dicht liegen, dass man meinen könnte, Köln habe sie absichtlich zusammengepfercht, um Besucher effizient zu bespaßen.
- Keine 50 Schritte vom Dom entfernt liegt ein Museum, das so wirkt, als hätte es sich gegen den Dom anlehnen wollen. Im Inneren: Römische Artefakte vom Feinsten – Mosaike, Grabfunde, Alltagsgegenstände, die beweisen, dass Köln schon immer gern ein bisschen größer dachte als nötig. Wer sich fragt, warum die Römer gerade hier blieben, findet zwischen Keramik und Kaiserporträt mindestens drei plausible Antworten.
- Nur einen Dom-Schattenwurf weiter steht das Museum Ludwig, eine Mischung aus Schoko-Schachtel-Architektur und Pop-Art-Paradies. Hier hängen Warhol, Lichtenstein und Picasso so selbstverständlich nebeneinander, als seien sie WG-Partner. Das Museum ist Kölns farbenfroher Gegenentwurf zum Dom: weniger Gotik, mehr Moderne.
- Ein kurzer Spaziergang genügt, und man landet bei der Hohenzollernbrücke, jenem monumentalen Bahn-Viadukt, das täglich hunderte Züge trägt. Die berühmten Liebesschlösser sind hier so präsent, dass man meinen könnte, Köln sei heimlicher UNESCO-Weltkulturerbe-Halter in Sachen Kitsch. Der Blick von der Brücke auf die Dom-Silhouette ist allerdings echtes Postkartenmaterial.
- Südlich des Doms beginnt die Altstadt, ein Viertel, das aussieht, als sei es für Touristen gebaut worden. Enge Gassen, bunte Fassaden, Brauhäuser, aus denen Kölsch fließt wie ein Stadtfluss in Miniatur. Hier ist Köln so, wie Köln sein möchte: gesellig, laut, herzlich. Selbst malerische Fachwerkhäuser können die Besucher in der Kölner Altstadt bewundern.
- Nur ein paar Schritte vom Dom entfernt erhebt sich die Kirche Groß St. Martin, ein romanisches Juwel, das auf den ersten Blick fast bescheiden wirkt. Wer genau hinsieht, erkennt Türme und Rundbögen, die den gotischen Giganten nebenan charmant ergänzen. Im Inneren überrascht das Gebäude mit einer Ruhe, die man zwischen Dom und Touristenströmen kaum erwartet.
Cafés und Restaurants in der Nähe des Kölner Doms
Wer den Kölner Dom besichtigt hat, findet in der unmittelbaren Umgebung viele Restaurants und Cafés, die mit abwechslungsreicher Küche und gemütlicher Atmosphäre zum Genießen einladen.
- Gaffel am Dom
Typisch kölsches Brauhaus Erlebnis direkt am Dom: rustikal, lebendig, mit viel Kölsch und deftiger Hausmannskost. Ein Ort, wo Touristen und Einheimische gleichermaßen am Tresen drängen und kölsche Stimmung auflebt – besonders abends, wenn „Zappesdiplom“-Partys steigen oder Fußball auf Leinwand läuft.
Adresse: Gaffel am Dom, Bahnhofsvorplatz 1 , 50667 Köln | in Google Maps ansehen -> - Café Reichard
Ein klassisches Café mit Geschichte — und mit perfektem Blick auf die Domtürme. Ideal geeignet für Frühstück oder Kaffee & Kuchen: hausgemachte Torten, gemütliche Terrasse und eine Atmosphäre, die zwischen Tourismus Kitsch und gediegener Konditorei pendelt.
Adresse: Café Reichard, Unter Fettenhennen 11, 50667 Köln | in Google Maps ansehen -> - Peters Brauhaus
Ein bodenständiges Brauhaus mit rheinischem Herz, nur wenige Gehminuten vom Dom entfernt. Hier wird klassische kölsche Küche serviert — mit Gerichten wie „Himmel un Ääd“ oder Hausmannskost, dazu ehrliches Kölsch. Das Interieur ist urig, das Ambiente freundlich, und für alle, die abseits von Tourismus Trubel echtes Köln suchen.
Adresse: Peters Brauhaus, Mühlengasse 1, 50667 Köln | in Google Maps ansehen ->
- Ludwig im Museum
Dieses Café/Restaurant im Museum Ludwig kombiniert Kultur mit entspanntem Genuss: große Fenster, Blick auf die Stadt bzw. die Rhein/Brückenlandschaft, dazu – je nach Tageszeit – Frühstück, kleine Gerichte, Kaffee oder Abendessen. Perfekt geeignet, um nach dem Museumsbesuch Kunst mit Genuss ausklingen zu lassen.
Adresse: Ludwig im Museum, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln | in Google Maps ansehen -> - Früh am Dom
Ein weiteres klassisches Brauhaus nahe dem Dom — beliebt für deftige rheinische Küche, rustikale Atmosphäre und authentisches Kölsch Feeling. Das Brauhaus ist der perfekte Ort für ein warmes Mittag- oder Abendessen mitten im Altstadt Gewusel.
Adresse: Früh am Dom, Am Hof 12 18, 50667 Köln | in Google Maps ansehen -> - Brauerei zur Malzmühle
Ein traditionelles Brauhaus mit altstadtlichem Einschlag, nicht weit vom Domplatz entfernt. Bekannt für Kohl-Klassiker, gutes Bier und eine bodenständige Küche. Alle, die es rustikal, ehrlich und preislich moderat mögen, werden sich hier wohlfühlen.
Adresse: Brauerei zur Malzmühle, Heumarkt 6, 50667 Köln | in Google Maps ansehen ->
Die Top-Sehenswürdigkeiten in Köln im Überblick
Köln präsentiert seine Attraktionen wie ein perfekt arrangiertes Menü: der Dom, stolz und gotisch, zieht alle Blicke auf sich; der Zoo empfängt seine Besucher mit einem tierischen Universum voller Überraschungen; der Rheinauhafen glänzt als Schaufenster moderner Architektur; die Altstadt pulsiert als bunter Mix aus Geschichte und Alltag; die Flora ist eine grüne Oase der Ruhe und die Hohenzollernbrücke überspannt den Rhein als romantisches Stahlkunstwerk. Sechs Hotspots, die zusammen zeigen: Köln versteht es, laut und lebendig, schön und überraschend zugleich zu sein.
Flora und Botanischer Garten
Wer bei Köln nur an Dom, Kölsch und Karneval denkt, hat ein grünes Wunder übersehen: die Flora und der Botanische Garten – ein Ort, an dem selbst notorische Stadtmenschen plötzlich das Bedürfnis verspüren, Pflanzen beim Wachsen zuzusehen. Schon am Eingang liegt der Duft von Rosen und frisch gemähtem Rasen in der Luft. Das historistische Palmenhaus ragt wie ein Überbleibsel aus einer glanzvollen Kurort-Vergangenheit über den Beeten auf, und man erwartet fast, dass ein kaiserlicher Hofgärtner um die nächste Ecke biegt.
Kölner Zoo
Der Kölner Zoo ist einer dieser Orte, an denen man sich fragt, ob Tiere vielleicht doch den besseren Lebensentwurf haben. Während draußen Verkehr und Großstadtgetöse wüten, thronen im Zoo Flusspferde in Spa-tauglichen Wasserbassins, Faultiere hängen mit Seelenruhe herum und selbst die Paviane wirken in ihren hitzigen Debatten strukturierter als so mancher Stadtrat. Kurz: Der Zoo in Köln ist ein Paralleluniversum mitten in der Großstadt.
Hohenzollernbrücke
Kaum ein anderes Bauwerk in Köln vereint Pathos, Pragmatismus und postmoderne Romantik so treffsicher wie die Hohenzollernbrücke. Sie ist weder die schönste noch die älteste Brücke am Rhein – aber zweifellos die präsenteste: ein stählerner Koloss, der täglich Hunderttausende Menschen, Züge und Gefühle über den Fluss trägt. Seit ihrer ersten Einweihung 1911 hat sie Kriege überstanden, sich neu erfunden und sich dabei einen Ruf erarbeitet, der irgendwo zwischen Verkehrsknotenpunkt und Volksmythos liegt. Vor allem jedoch ist die Brücke ein ironiefreier Wallfahrtsort für Verliebte.
Kölner Altstadt
Die Kölner Altstadt ist ein Viertel, das so unerschütterlich lebendig wirkt, als hätte es einen eigenen Puls. Wer hier ankommt, stolpert unweigerlich über Kopfsteinpflaster, Kölsch-Stangen und die Erkenntnis, dass Kölns berühmtes „Et kütt wie et kütt“ nicht nur ein Spruch ist, sondern ein fundamentaler Teil der Stadtarchitektur. Die Altstadt präsentiert sich im seltenen Spagat zwischen Touristenspektakel und kölscher Wohnzimmeratmosphäre.
Rheinauhafen
Direkt am Rheinufer befindet sich in Köln-Altstadt-Süd ein Stück Stadt mit doppeltem Blick: einerseits Hafenhistorie, andererseits Design¬-Destination. Ursprünglich als moderner Umschlagplatz geplant, wurde das Areal 1898 feierlich in Betrieb genommen und spielte einst eine zentrale Rolle im Warenverkehr Kölns. Heute bedeutet „Hafen“ im Rheinauhafen nicht mehr hauptsächlich Kräne, Lager oder Kohle – sondern drei markante Kranhäuser, die wie stilisierte Hafenkräne über dem Wasser thronen.
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