




Rheinauhafen
Adresse: Rheinauhafen, 50678 Köln | Entstanden: 1898 | Größe: 15 Hektar
Direkt am Rheinufer befindet sich in Köln-Altstadt-Süd ein Stück Stadt mit doppeltem Blick: einerseits Hafenhistorie, andererseits Design-Destination. Ursprünglich als moderner Umschlagplatz geplant, wurde das Areal 1898 feierlich in Betrieb genommen und spielte einst eine zentrale Rolle im Warenverkehr Kölns. Heute bedeutet „Hafen“ im Rheinauhafen nicht mehr hauptsächlich Kräne, Lager oder Kohle – sondern drei markante Kranhäuser, die wie stilisierte Hafenkräne über dem Wasser thronen.
Der Charme dieser Halbinsel liegt im Widerspruch: Den rauen Hafenmantel hat man bewusst nicht entsorgt, sondern in Glas, Stahl und Beton neu gewoben – so wird der Rheinauhafen zur Bühne eines Stadtteils, der seine industrielle Herkunft ehrt und gleichzeitig einen eleganten Sprung in die urbane Gegenwart wagt. Wer hier flaniert, spürt zwischen Bauboom und Denkmal: Köln kann anders – aber mit Geschichte.
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Impressionen
Video Impressionen vom Rheinauhafen
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Bild Impressionen vom Rheinauhafen
Anfahrt und Lage des Rheinauhafens
Der Rheinauhafen liegt zwischen Südstadt und Altstadt, langgezogen am Rheinufer, erstreckt sich das Viertel auf der ehemaligen Hafenmole. Die berühmten Kranhäuser ragen wie XXL-Spielzeuge über den Fluss und versuchen, den Dom in Sachen „meistfotografiertes Objekt der Stadt“ herauszufordern. Jogger geben sich ein Stelldichein, während Autoahrer verzweifelt nach Parkplätzen suchen, die es schon lange nicht mehr gibt. Am Wasser schlendert der digitale Nomade neben dem Rentner mit Dackel, und beide fragen sich, wie ein Stadtviertel gleichzeitig luxuriös, historisch und ein wenig selbstironisch sein kann. Rheinauhafen: Kölns schönste Identitätskrise – und die Stadt ist zurecht stolz darauf.
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Weitere Informationen
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Der Rheinauhafen in Köln lässt sich sehr bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichen.
- Straßenbahn: Die Linien 15 und 16 halten bei den Haltestelle „Ubierring“ – die Haltelle „Severinstraße“ wird von den Linien 3, 4, und 17 bedient– von dort sind es nur wenige Minuten Fußweg zum Rheinauhafen
- Bus: Die Buslinie 133 hält direkt bei der Haltestelle „Rheinauhafen (Haltestelle)“ bzw. „Schokoladenmuseum“ – von dort sind es nur etwa 2 Minuten Fußweg
Verschiedene Parkmöglichkeiten rund um den Rheinauhafen
Für Besucher, die mit dem Auto zum Rheinauhafen in Köln anreisen, stehen in unmittelbarer Nähe mehrere Parkhäuser zur Verfügung.
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- Tiefgarage Rheinauhafen (APCOA), Harry-Blum-Platz 2, 50678 Köln – direkt am Rheinauhafen gelegen, durchgehend geöffnet.
- Parkplatz unter der Severinsbrücke, Koelhoffstraße, 50676 Köln, ca. 6 Minuten Fußweg vom Rheinauhafen – eine Alternative bei hoher Auslastung der Tiefgarage
Öffnungszeiten und Besichtigungen
Der Rheinauhafen in Köln ist kein klassisches Museum, sondern ein modernes Stadtviertel mit hoher architektonischer Bedeutung, das frei zugänglich ist. Da es sich primär um ein Wohn- und Geschäftsviertel handelt, gibt es keine generellen „Öffnungszeiten“ für den Hafen selbst. Allerdings gelten für einzelne Einrichtungen (z. B. Museen) gesonderte Zeiten.

Kranhäuser im Rheinauhafen
Geführte Besichtigungen durch den Rheinauhafen
Es gibt öffentliche Führungen für den Rheinauhafen. Zur Auswahl stehen sowohl klassische Stadtführungen und Architekturführungen als auch Audiotouren. Der Veranstalter ARCTOUR LIVE bietet regelmäßig offene Führungen durch den Rheinauhafen an. Diese Führungen finden an ausgewählten Sonntagen statt, Treffpunkt ist der Elisabeth Treskow Platz. FF Stadtführungen Köln hat eine spezielle „Kranhäuser-Führung“ für Architektur Interessierte im Programm.
Stadtführung mit dem Rheinauhafen als Bestandteil
Unsere selbstgeführte Tour mit dem Rheinauhafen in Köln
Am Kölner Rheinauhafen erwartet die Besucher ein Spaziergang voller Geschichte, Architektur und urbanem Charme. Startpunkt ist die Rheinuferpromenade, von wo aus es zu den ikonischen Kranhäusern, historischen Speicherbauten und versteckten architektonischen Juwelen geht. Unsere erfahrenen Guides erwecken den Hafen mit spannenden Anekdoten, überraschenden Details und Geschichten, die in keinem Reiseführer stehen, zum Leben. Besucher entdecken den Rheinauhafen aus einer völlig neuen Perspektive und lassen sich gern von dieser einzigartigen Mischung aus Tradition und Moderne verzaubern.
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Weitere InformationenGeführte Touren mit dem Rheinauhafen
Falls Sie daran interessiert sind, den Rheinauhafen in Köln in Begleitung eines Tourguides zu erkunden, könnten die folgenden Touren eine spannende Option für Sie sein.
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Mehr InformationenFAQ – häufige Fragen zum Rheinauhafen
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Was ist der Rheinauhafen?
Der Rheinauhafen ist ein ehemaliges Hafengebiet am Rhein, das zu einem modernen Stadtquartier mit Büros, Wohnungen, Restaurants und kulturellen Einrichtungen umgebaut wurde.
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Welche Architektur ist im Rheinauhafen besonders bekannt?
Die ehemaligen Kranhäuser mit ihrer markanten Form sind das architektonische Highlight und prägen nachhaltig das Gesamtbild des Rheinauhafens.
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Gibt es kulturelle Einrichtungen im Rheinauhafen?
Ja, darunter das Schokoladenmuseum, Kunstgalerien und Veranstaltungsorte für Ausstellungen und Events.
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Kann man im Rheinauhafen shoppen?
Ja, es gibt Boutiquen, Designläden und kleine Geschäfte für Mode, Kunst und Lifestyle-Produkte.
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Ist der Rheinauhafen ein beliebter Ort für Spaziergänge?
Ja, die Promenade am Rhein lädt zu Spaziergängen, Joggingrunden und Radfahrten ein.
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Gibt es Veranstaltungen im Rheinauhafen?
Ja, regelmäßig finden Märkte, Kunst- und Kulturveranstaltungen sowie saisonale Events statt.
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Gibt es Wohnungen im Rheinauhafen?
Ja, in diesem Stadtviertel gibt es exklusive Wohnungen und Lofts, oft mit Blick auf den Rhein und die Kranhäuser.
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Warum ist der Rheinauhafen ein touristisches Highlight?
Er kombiniert moderne Architektur, Kultur, Gastronomie und Rheinromantik und ist damit ein beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen.
Übernachten in Köln rund um den Rheinauhafen
In der Umgebung des Kölner Rheinauhafens gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten, die für nahezu jedes Budget geeignet sind.
- Das Novotel Köln City(*) liegt direkt an der Rheinpromenade unweit des Rheinauhafens. Das moderne 4 Sterne Hotel bietet schallisolierte, klimatisierte Zimmer, ein Restaurant, Fitnessbereich und gute Anbindung an die Altstadt. Preis ab etwa 90 Euro / Nacht.
- Das NH Köln Altstadt(*) befindet sich nur wenige Minuten fußläufig vom Rheinauhafen, gegenüber dem Schokoladenmuseum. Es überzeugt mit komfortablen, großen Zimmern, 24 Stunden-Rezeption, Sauna und kostenfreiem WLAN. Preis ab ca. 110 Euro / Nacht (je nach Saison)
- Das Maritim Hotel Köln(*) punktet mit einer sehr zentralen Lage nahe dem Rheinauhafen. Mit seinen eleganten Zimmern, dem Panorama Restaurant und einem Wellnessbereich (Pool & Sauna) ist es ideal für Geschäftsreisende und Freizeitgäste. Preis ab etwa 100 Euro / Nacht.
- Das Motel One Köln Altstadt(*) ist eine budgetfreundliche Option nahe am Rheinauhafen. Das Designhotel verfügt über moderne, kompakte Zimmer mit bequemen Betten und kostenlosem WLAN. Preis ab ca. 85–90 Euro / Nacht.
- Das art’otel Cologne (powered by Radisson Hotels)(*) liegt in der Altstadt-Süd, nur einen kurzen Spaziergang vom Rheinauhafen entfernt. Stilvolle, künstlerisch gestaltete Zimmer, ein Restaurant mit modernem Flair und ein Barbereich machen das Hotel besonders reizvoll. Preis ab rund 140 Euro / Nacht.
- Das Hotel Lyskirchen Köln(*) befindet sich direkt an der Rheinpromenade, mit guter Verbindung zum Rheinauhafen. Die Zimmer sind hell und komfortabel, das Ambiente ruhig und gepflegt. Preis laut Booking.com ab etwa 130 Euro / Nacht.
Rheinauhafen Köln – Besonderheiten und Wissenswertes
Der Rheinauhafen ist das Viertel, in dem Köln zeigen möchte, dass es nicht nur Dom, Karneval und Kölsch kann, sondern auch architektonische Coolness. Der Star des Hafens ist das Trio der Kranhäuser. Dabei handelt es sich um drei mächtige L-förmige Skulpturen aus Glas und Stahl, die aussehen, als hätte ein überambitionierter Architekt versucht, Tetris im Realraum zu spielen. Offiziell symbolisieren sie alte Hafenkräne.
In Köln gelten die Kranhäuser inzwischen als sicherer Gradmesser für Besuchertypen. Architekturstudenten bleiben minutenlang stehen und nicken wissend. Touristengruppen rufen “Ooooh!” in exakt derselben Tonlage wie vor dem Dom. Kölner selbst tun so, als sei das alles völlig normal, machen aber heimlich Handyfotos. Der Rheinauhafen ist eines der wenigen Fleckchen Kölns, an denen man mehr Teslas als Kleinwagen sieht. Dass hier Kreativagenturen, Kanzleien, Medienfirmen und Start-ups in teuren Büro-Lofts residieren, verwundert niemanden. Der Mietspiegel hat im Rheinauhafen ein eigenes Ökosystem entwickelt, das nur in Euro-Millionen kommuniziert.
Trotzdem wirkt das Viertel nicht abgehoben, sondern eher wie ein gut gelaunter Designkatalog. Zwischen Edelstahlgeländern und perfekt gestutzten Hecken trifft man Läufer, Spaziergänger, Hunde, die teurer aussehen als manche Autos, und gelegentlich jemanden, der wirklich nur ein Brötchen holen wollte. Das Viertel zelebriert jene Mischung, von der deutsche Städte seit Jahren träumen: Kulturinstitutionen, Gastronomie und öffentliche Räume, die nicht nach “kurz vor Sanierungsbedarf” aussehen.
Im Kunsthaus Rhenania residieren Ateliers und Ausstellungsräume, in denen man Kunst betrachten kann, deren Preis man lieber nicht erfragt. Gleich daneben liegen Cafés, die unfassbar guten Cappuccino servieren, aber einen Preisaufschlag verlangen, der vermutlich “Flussblickpauschale” heißt. Und dann dieser Spazierweg! Eine Promenade so gepflegt, dass man kurz denkt, man müsse Eintritt zahlen. Hier joggen Menschen, deren Gesichtsausdrücke sagen: “Ich trainiere nicht – ich genieße. Der Rheinauhafen ist ein Experiment, das geklappt hat. Er ist urban, aber nicht hektisch; modern, aber nicht kalt; teuer, aber nicht protzig.

Blick von der Severinsbrücke auf den Rheinauhafen
Historisches und Geschichte zum Kölner Rheinauhafen
Der Rheinauhafen ist heute ein Ort, an dem Latte-Macchiato-Becher häufiger vorkommen als Hafenkräne. Doch bevor Architekten aus aller Welt mit leuchtenden Augen „Mixed-Use-Quartier“ sagten, war das Areal ein ziemlich handfestes Stück Köln: Ein Arbeitsort, an dem es roch: nach Holz, Kohle, Fisch und Maschinenöl. Seine offizielle Geburtsstunde schlug im Jahr 1888, als die Stadt Köln – damals noch eher bekannt für ihren Dom und weniger für moderne Stadtentwicklung – beschloss, ein neues Hafenareal zu schaffen. Der Rhein war die Lebensader des Handels, und Köln wollte mitmischen. Also wurde gebaut, und zwar nicht zimperlich: mächtige Lagerhäuser, beeindruckende Hafenanlagen und alles, was ein städtischer Warenumschlagplatz brauchte.
Schnell wurde der Hafen zu einem logistischen Drehkreuz, zu einem Ort, an dem Güter aus aller Welt ankamen: Kaffee, Gewürze, Öl, Holz. Wer damals hier arbeitete, spürte den Puls der Stadt buchstäblich in den Armen. Die Hafenarbeiter – Kölner Originale mit mehr Kraft als Geduld – stemmten Säcke, schoben Karren und kannten jedes Knacken der Bohlenböden. Mit dem Vormarsch moderner Transporttechniken verlor der Hafen ab den 1970er-Jahren an Bedeutung. Lastwagen übernahmen, Container revolutionierten die Logistik, und der Rheinauhafen – einst volle Kraft voraus – driftete langsam in eine Art Dornröschenschlaf. Die Hafennutzung wurde 1994 endgültig eingestellt.
Damals entschied man sich für eine Transformation, die man heute stolz „Revitalisierung“ nennt. In den 1990er- und frühen 2000er-Jahren entstand ein Masterplan, der den Rheinauhafen zur Bühne moderner Stadtentwicklung machte. Alte Speicher wurden saniert, denkmalgeschützte Gebäude restauriert, Freiräume neugestaltet. Und natürlich kamen die Kranhäuser dazu, jene architektonischen Ausrufezeichen, die heute jeder Instagram-Algorithmus kennt. Statt Lagern und Hafenarbeitern kamen Kreativwirtschaft, Kanzleien, Medienfirmen und Cafébetreiber. Der Hafen, einst Symbol industrieller Knochenarbeit, wurde zur Vorzeigeadresse einer Stadt, die gern beweist, dass rheinische Gemütlichkeit und Großstadt-Ambition kein Widerspruch sind. Heute ist der Rheinauhafen ein Paradebeispiel dafür, wie man ein altes Hafenareal in ein urbanes Wohn-, Arbeits- und Kulturquartier verwandelt.

Historisches Hafenamt im Rheinauhafen
Sehenswertes und Interessantes in direkter Nähe zum Rheinauhafen
Wer den Rheinauhafen besucht, merkt schnell: Das futuristisch glänzende Ensemble aus Kranhäusern und kahlen Wänden ist nur der Anfang. Rundherum liegt ein Stadtgebiet, das versucht, ebenso viel Eindruck zu schinden – und erstaunlich oft gelingt ihm das. Fünf Sehenswürdigkeiten, die in Rufweite des Hafens stehen und beweisen, dass Köln so viel mehr ist, als der Dom.
- Nur ein paar Schritte vom Rheinauhafen entfernt thront das Schokoladenmuseum wie ein Tempel für Kakaogläubige. Drinnen erfährt man alles über Bohnen, Röstgrade und warum Schokolade offiziell als „Nahrung“ zählt. Highlight: der Schokobrunnen, an dem Erwachsene plötzlich die Selbstbeherrschung eines Vorschulkindes haben. Wer hier rausgeht, ohne etwas gekauft zu haben, sollte auf dem Heimweg sofort Lotto spielen – das Glück ist offenbar auf seiner Seite.
- Gleich nebenan wartet das Sportmuseum, ein Ort, an dem sich die Republik selbst beim Jonglieren mit Medaillen beobachtet. Interaktive Stationen laden dazu ein, sich sportlich zu messen – meist mit der Erkenntnis, dass man früher wirklich fitter war. Ein faszinierender Rundgang durch deutsche Sportgeschichte, der beweist: Wir mögen bei Olympia nicht immer gewinnen, aber erzählen können wir darüber hervorragend.
- Ein kurzer Spaziergang führt weg vom Wasser des Rheins. Man landet bei einer der wichtigsten romanischen Kirchen Kölns. Von außen wirkt sie wie jemand, der keinen großen Auftritt braucht – innen aber dominiert majestätische Architektur, sakrale Ruhe und eine Krypta, in der man automatisch flüstert. Das Gotteshaus ist perfekt für alle geignet, die nach dem Rheinauhafen etwas weniger Glasfassade und etwas mehr Seele suchen.
- Zwischen Hafen und Altstadt erstreckt sich die Rheinpromenade: ein kilometerlanger Catwalk für Jogger, Spaziergänger, Möwen und Menschen, die ihren Hund nach Designer benannt haben. Sonnenuntergänge hier sind so fotogen, dass man kurz glaubt, Köln sei eine Küstenstadt. Zumindest die rheinische Version davon.
- Wer vom Hafen Richtung Dom marschiert, landet beim Museum Ludwig – Kölns Zuhause für moderne Kunst mit Anspruch und Überraschungsgarantie. Pop-Art, Picasso, Fotografie: Hier hängt vieles, das diskutiert werden will. Ideal, um dem Gehirn nach all den Rheinspaziergängen ein bisschen Feinkost zu gönnen.
Cafés und Restaurants in der Nähe des Rheinauhafens
Nach einem Besuch des Kölner Rheinauhafens bieten zahlreiche Cafés und Restaurants die perfekte Gelegenheit, sich zu stärken und zu entspannen.
- JOSEPH’S
Elegant-maritimes Restaurant & Bar im Rheinauhafen mit Blick auf den Rhein und die Kranhäuser. Die Küche kombiniert süddeutsche und österreichische Klassiker wie Wiener Schnitzel, Backhendl und Kaiserschmarrn.
Adresse: JOSEPH’S, Agrippinawerft 22, 50678 Köln | in Google Maps ansehen -> - Limani
Mediterranes Restaurant direkt am Rhein mit sonniger Terrasse. Inspiriert von griechischer Küche bietet das Limani Meze, leichte Salate, Fischgerichte und erlesene Weine.
Adresse: Limani, Agrippinawerft 6, 50678 Köln | in Google Maps ansehen -> - bona’me
Zeitgemäßes kurdisch-türkisches Restaurant mit orientalischem Flair. In offener Küche entstehen frische Pide, Meze und pfannengerührte Köstlichkeiten. Innen gemütlich, draußen eine große Terrasse.
Adresse: bona’me, Anna Schneider Steig 22, 50678 Köln | in Google Maps ansehen ->
- THE COFFICE Harbour
Stylisches Café-Bar-Hybride in Kranhaus Süd, direkt am Zollhafen. Spezialitätenkaffee, hausgemachte Limonaden, Bowls, Wraps und veganes Bananenbrot zeichnen es aus.
Adresse: THE COFFICE Harbour, Im Zollhafen 24, Kranhaus Süd, 50678 Köln | in Google Maps ansehen -> - Johann Schäfer Biergarten am Rhein
Rustikaler Biergarten am Südkai zwischen Rheinauhafen und Südbrücke. Mit Blick auf den Fluss, Lichterkettenambiente, Holzbänke und Container-Ausgabestellen bietet er Deftiges wie Burger, Currywurst und Fried Chicken.
Adresse: Johann Schäfer Biergarten am Rhein, Agrippinawerft 30, 50678 Köln | in Google Maps ansehen -> - Crêpes Lounge
Lockeres, entspanntes Café für süße und herzhafte Crêpes. Perfekt, um nach einem Spaziergang am Rhein eine Pause einzulegen, etwas Leichtes zu essen oder mit Freunden einen Nachmittag zu genießen.
Adresse: Crêpes Lounge, Elisabeth Treskow Platz 2, 50678 Köln | in Google Maps ansehen ->
Die Top-Sehenswürdigkeiten in Köln im Überblick
Köln serviert seine Highlights wie ein bestens gelauntes Buffet: Der Dom als gotische Diva, der Zoo als tierisches Multiversum, der Rheinauhafen als Architektur-Showroom, die Altstadt als lebendiger Geschichtscocktail, die Flora als botanisches Beruhigungsmittel und die Hohenzollernbrücke als romantisches Metall-Monument. Sechs Sehenswürdigkeiten, die gemeinsam beweisen: Köln kann laut, schön und überraschend sein – manchmal sogar alles gleichzeitig.
Flora und Botanischer Garten
Wer bei Köln nur an Dom, Kölsch und Karneval denkt, hat ein grünes Wunder übersehen: die Flora und der Botanische Garten – ein Ort, an dem selbst notorische Stadtmenschen plötzlich das Bedürfnis verspüren, Pflanzen beim Wachsen zuzusehen. Schon am Eingang liegt der Duft von Rosen und frisch gemähtem Rasen in der Luft. Das historistische Palmenhaus ragt wie ein Überbleibsel aus einer glanzvollen Kurort-Vergangenheit über den Beeten auf, und man erwartet fast, dass ein kaiserlicher Hofgärtner um die nächste Ecke biegt.
Kölner Zoo
Der Kölner Zoo ist einer dieser Orte, an denen man sich fragt, ob Tiere vielleicht doch den besseren Lebensentwurf haben. Während draußen Verkehr und Großstadtgetöse wüten, thronen im Zoo Flusspferde in Spa-tauglichen Wasserbassins, Faultiere hängen mit Seelenruhe herum und selbst die Paviane wirken in ihren hitzigen Debatten strukturierter als so mancher Stadtrat. Kurz: Der Zoo in Köln ist ein Paralleluniversum mitten in der Großstadt.
Kölner Dom
Der Kölner Dom ist jener gotische Kraftakt aus Stein, der seit Jahrhunderten wie selbstverständlich über dem Rhein thront. Mit dem Bau wurde im 13. Jahrhundert begonnen, als die Welt noch ohne Handyempfang war und Baustellen nicht darauf ausgelegt waren, rechtzeitig fertig zu werden. Entsprechend lang zog sich die Vollendung bis ins 19. Jahrhundert hin.
Heute zeigt sich das gigantische Gotteshaus als Monument deutscher Beharrlichkeit, das selbst nach Kriegen, Bränden und Millionen Selfies nicht kleinzukriegen ist.
Hohenzollernbrücke
Kaum ein anderes Bauwerk in Köln vereint Pathos, Pragmatismus und postmoderne Romantik so treffsicher wie die Hohenzollernbrücke. Sie ist weder die schönste noch die älteste Brücke am Rhein – aber zweifellos die präsenteste: ein stählerner Koloss, der täglich Hunderttausende Menschen, Züge und Gefühle über den Fluss trägt. Seit ihrer ersten Einweihung 1911 hat sie Kriege überstanden, sich neu erfunden und sich dabei einen Ruf erarbeitet, der irgendwo zwischen Verkehrsknotenpunkt und Volksmythos liegt. Vor allem jedoch ist die Brücke ein ironiefreier Wallfahrtsort für Verliebte.
Kölner Altstadt
Die Kölner Altstadt ist ein Viertel, das so unerschütterlich lebendig wirkt, als hätte es einen eigenen Puls. Wer hier ankommt, stolpert unweigerlich über Kopfsteinpflaster, Kölsch-Stangen und die Erkenntnis, dass Kölns berühmtes „Et kütt wie et kütt“ nicht nur ein Spruch ist, sondern ein fundamentaler Teil der Stadtarchitektur. Die Altstadt präsentiert sich im seltenen Spagat zwischen Touristenspektakel und kölscher Wohnzimmeratmosphäre.
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