Stadtführung in Erlangen

Top Sehenswürdigkeiten in Erlangen

Stadtführung in Erlangen

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Top Sehenswürdigkeiten in Erlangen

EErlangen ist eine Universitätsstadt in Franken, die maßgeblich durch die Ansiedlung der Hugenotten im 17. Jahrhundert geprägt wurde. Mit gut 115.000 Einwohnern wirkt die Stadt neben dem benachbarten Nürnberg überschaubar, ist aber geistig oft einen Schritt voraus. 1002 erstmals erwähnt, erlebte die Stadt ihren entscheidenden Entwicklungsschub im 17. Jahrhundert, als französische Hugenotten hier Zuflucht fanden und gleich ein ganzes Stadtmodell mitbrachten. Die schnurgerade Planstadt, heute Altstadt genannt, ist bis heute das sichtbare Ergebnis dieses aufgeklärten Urbanismus. In ihrer Mitte: die Hugenottenkirche. Nüchtern, protestantisch und ohne barocken Überschwang.

Wer Erlangen verstehen will, muss durch die Gärten schlendern. Der Schlossgarten, einst barocke Bühne markgräflicher Macht, ist heute der perfekte Ort für Müßiggang. Gleich daneben der Botanische Garten der Universität, ein globales Pflanzenarchiv im Miniaturformat, wissenschaftlich präzise und überraschend poetisch. Das Stadtmuseum schließlich erzählt die Geschichte dieser Stadt als Fortschrittslabor zwischen Markgrafentum, Industrialisierung und Siemens-Moderne. Und wer noch glaubt, Franken könne keine Skulptur, landet im Skulpturengarten Heinrich Kirchner: schwere Bronze, viel Existenzialismus und überraschend viel Ruhe.

Die Top 6 Sehenswürdigkeiten in Erlangen

Stadtführung durch Erlangen

Unsere Stadtführung beginnt in der barocken Altstadt von Erlangen. Von den schnurgeraden Straßen der Hugenottenstadt aus führt der Weg zu fünf Stationen, die Erlangens zurückhaltenden, aber eigensinnigen Charakter präzise abbilden. Im begleitenden Video stellen wir ausgewählte Orte vor und erzählen, wie aus einer kleinen markgräflichen Siedlung ein Wissenschaftsstandort mit internationalem Anspruch wurde.

Wer die Route auf eigene Faust erkunden möchte, findet in der untenstehenden Grafik eine Orientierungshilfe. Die Stationen liegen in fußläufiger Entfernung zueinander. Wer die Distanzen nicht zu Fuß bewältigen möchte, kann auf das Netz des öffentlichen Personennahverkehrs zurückgreifen.

Bild von der Hugenottenkirche Erlangen
Bild vom Schlossgarten Erlangen
Bild vom Botanischer Garten Erlangen
Bild der Altstadt von Erlangen
Bild vom Stadtmuseum Erlangen
Bild vom Skultpurengarten Heinrich Kirchner

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Mehr Informationen

Damit Sie die Tour selbst vor Ort nachvollziehen können, haben wir den Verlauf in der folgenden Karte dargestellt. Trotz einiger Kilometer ist sie gut an einem Tag zu Fuß machbar.

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Weitere Informationen
Einzeldarstellung der Sehenswürdigkeiten

Beliebte Sehenswürdigkeiten in Erlangen

Auf einzelnen Unterseiten stellen wir Ihnen die beliebtesten Sehenswürdigkeiten Erlangens vor. Dort finden Sie zahlreiche Informationen zu Attraktionen wie etwa dem Schlossgarten, der Hugenottenkirche und dem Stadtmuseum. Eine Auswahl an Bildern und ein kompaktes Video komplettieren jeden Beitrag.
FAQ zur Stadtführung

Häufige Fragen zur Stadtführung in Erlangen

  • Wo liegt Erlangen?

    Erlangen liegt im Norden Bayerns, in Mittelfranken, eingebettet zwischen Nürnberg, Fürth und Bamberg. Die Stadt gehört zur Metropolregion Nürnberg und liegt rund 15 Kilometer nördlich von Nürnberg.
  • Welche Sehenswürdigkeiten zählen zu den eindrucksvollsten in Erlangen?

    Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Erlangens gehören die barocke Altstadt, die schlichte Hugenottenkirche, der weitläufige Schlossgarten im Herzen der Stadt sowie der Botanische Garten der Universität mit Pflanzen aus aller Welt. Das Stadtmuseum Erlangen gibt einen kompakten Überblick über die Stadtgeschichte, während der Skulpturengarten Heinrich Kirchner mit monumentaler Kunst und viel Ruhe überrascht.
  • Wie lange ist die Strecke der Führung?

    Die Stadtführung durch Erlangen umfasst je nach Route etwa 4 bis 5 Kilometer. Sie lässt sich entspannt in zwei bis drei Stunden absolvieren – inklusive Pausen im Grünen oder kurzer Abstecher in Museen und Cafés.
  • Sind alle Sehenswürdigkeiten in Erlangen zu Fuß zu erreichen?

    Ja, die meisten Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander und sind bequem zu Fuß erreichbar. Altstadt, Schlossgarten, Botanischer Garten und Stadtmuseum befinden sich im Zentrum. Für etwas weiter entfernte Ziele wie den Skulpturengarten Heinrich Kirchner empfiehlt sich das Fahrrad oder eine kurze Fahrt mit dem Bus.
  • Welche Jahreszeit ist die beste für einen Besuch in Erlangen?

    Erlangen ist besonders im Frühling und Sommer attraktiv, wenn Schlossgarten und Botanischer Garten in voller Blüte stehen und das studentische Leben nach draußen zieht. Der Herbst punktet mit angenehmen Temperaturen und kulturelle Veranstaltungen, während im Winter die kompakte Innenstadt und der Weihnachtsmarkt für eine beinahe intime Atmosphäre sorgen.
Übernachtungsmöglichkeiten

Unterkünfte in Erlangen

Wer Erlangen besucht, steht vor einer überschaubaren, aber gut sortierten Auswahl an Hotels, Pensionen und Business-Unterkünften, die um Ferienwohnungen und private Apartments ergänzt werden. Insgesamt verfügt die Stadt über mehrere tausend Betten in unterschiedlichen Preisklassen. Mithilfe der integrierten Suchfunktion lassen sich passende Unterkünfte gezielt herausfiltern und direkt buchen. Auf diese Weise wird die Organisation einer Reise nach Erlangen zu einem Kinderspiel.


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Die Geschichte der Stadt

Erlanger Geschichte

Erlangen ist eine Stadt, die ihre Größe nie überschätzt hat. Die Stadt erzählt von Planung, Zuflucht und Fortschrittsglauben. Erstmals im Jahr 1002 erwähnt, fristete der Ort lange ein unauffälliges Dasein im Schatten mächtiger Nachbarn. Das änderte sich im 17. Jahrhundert, als eine europäische Großkrise der Stadt ihre Identität schenkte: die Vertreibung der Hugenotten aus Frankreich. Markgraf Christian Ernst von Brandenburg-Bayreuth erkannte eine Gelegenheit, wo andere nur Elend sahen, und ließ für die Glaubensflüchtlinge eine neue Stadt errichten – rechtwinklig, rational, protestantisch. Erlangen wurde zum Experimentierfeld der Aufklärung, lange bevor der Begriff populär wurde.


Die neue Stadt war kein romantisches Fachwerkidyll, sondern ein Versprechen aus Stein. Schnurgerade Straßen, gleiche Parzellen, gleiche Chancen für alle. Die Hugenottenkirche stand nicht als Machtsymbol, sondern als moralischer Fixpunkt in der Mitte. Wer hier lebte, sollte arbeiten, lernen und beten. Dass dieses Konzept aufging, zeigt sich bis heute im Stadtgrundriss, der eher an ein Lehrbuch als an gewachsene Geschichte erinnert. Den entscheidenden intellektuellen Schub erhielt Erlangen 1743 mit der Gründung der Universität. Plötzlich war die Stadt nicht mehr nur Zufluchtsort, sondern Wissensstandort.


Im 19. Jahrhundert kam die Industrie, im 20. Jahrhundert Siemens. Die Stadt wuchs, aber sie explodierte nie. Selbst Kriege hinterließen weniger Narben als anderswo, was Erlangen den Ruf einer nahezu unversehrten Vernunftstadt einbrachte. Nach 1945 setzte sich fort, was hier Tradition hatte: pragmatische Anpassung. Heute wirkt die Stadt wie ein urbanes Labor für das gute Maß. Weder laut noch spektakulär, aber bemerkenswert konsequent. Zwischen Altstadt, Schlossgarten und Institutsgebäuden lebt eine Stadt, die sich nie überhöht hat und genau deshalb erstaunlich stabil geblieben ist.

Tourismusbüro in Erlangen

Touristeninformation für Erlangen

Tourismusbüros

Tourist Information Center Erlangen Goethestraße 21 a, 91054 Erlangen, Telefon: +49 9131 8951-0

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