Adresse: Botanischer Garten, Loschgestraße 1, 91054 Erlangen | Seit: 1829    | Größe: ca. 2 Hektar


Gegründet im 19. Jahrhundert, ist der Botanische Garten in Erlangen bis heute eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Erlangen. Kaum hat man das schmiedeeiserne Tor hinter sich gelassen, scheint der Lärm der Stadt auf Zimmerlautstärke gedimmt. Stattdessen: Palmen, Farnwedel, Nutzpflanzen mit kolonialer Biografie und unzählige Blumen. Auf gerade einmal zwei Hektar versammelt sich hier die botanische Weltordnung, sorgfältig etikettiert und angenehm entschleunigt.

Studenten eilen hier zwischen Vorlesungen hindurch, Rentner diskutieren auf Parkbänken über Blütenstände, und irgendwo im Gewächshaus kämpft eine exotische Pflanze tapfer gegen das fränkische Klima. Der Garten ist ein stiller Kommentar zur Hektik draußen: Wachstum braucht Zeit, Vielfalt Ordnung und selbst der unscheinbarste Grashalm eine Geschichte. Der Botanische Garten Erlangen ist mehr als ein grünes Klassenzimmer. Er ist ein intellektueller Rückzugsort für alle, die für einen Augenblick die Zeit vergessen wollen.


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Bild Impressionen vom Botanischen Garten Erlangen


Anfahrt und Lage des Botanischen Gartens Erlangen

Die Lage des Botanischen Gartens Erlangen ist ein kleines geografisches Paradox: mitten in der Stadt und doch geistig weit weg vom urbanen Stadtbetrieb. Zwischen Schloss, Universitätsgebäuden und den schnurgeraden Achsen der barocken Planstadt liegt er dort, wo man ihn am wenigsten vermutet. Wer vom Schlossgarten herüberkommt, braucht nur wenige Schritte, um vom akademischen Ernst in botanische Gelassenheit zu wechseln. Straßenlärm wird hier nicht abgeschafft, sondern elegant ausgeblendet. Der Garten liegt zentral genug, um zwischen zwei Vorlesungen durchquert werden zu können, und diskret genug, um als Zufluchtsort zu taugen.

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Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Botanische Garten Erlangen ist mit verschiedenen öffentlichen Verkehrsmitteln schnell und komfortabel erreichbar:

  • Bus: Vom Erlanger Hauptbahnhof fahren Stadtbuslinien in Richtung Innenstadt. Geeignete zentrale Haltestellen im Innenstadtbereich sind unter anderem Altstadtmarkt und Martin-Luther-Platz. Von dort ist der Botanische Garten im Bereich der Erlanger Innenstadt gelegen und fußläufig erreichbar.
  • Zug: Vom Erlanger Hauptbahnhof aus erreicht man den Botanischen Garten in etwa 20–25 Minuten zu Fuß. Alternativ gelangt man mit dem Bus in wenigen Minuten in die Innenstadt und von dort zu Fuß weiter durch den Schlossgarten.

Verschiedene Parkmöglichkeiten rund um den Botanischen Garten Erlangen

Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, stehen rund um den Botanischen Garten Erlangen mehrere Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

  • Parkplatz Theaterplatz (Theaterpl. 29, 91054 Erlangen), ca. 5–8 Minuten Fußweg zum Botanischen Garten durch den Schlossgarten
  • Parkhaus Henkestraße (Henkestraße 7, 91054 Erlangen), ca. 10–15 Minuten Fußweg zum Botanischen Garten

Öffnungszeiten und Besichtigungen

Der Botanische Garten in Erlangen ist eine Erlebnislandschaft für Pflanzenfreunde, Spaziergänger und Neugierige. Er lässt sich unkompliziert besuchen, ohne Eintritt und mit klar definierten Öffnungszeiten im Jahresverlauf.

Botanischer Garten Erlangen und Neischlhöhle – Öffnungszeiten

  • Freilandbereich (Außenanlage):
    Täglich geöffnet von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr in der kühleren Jahreszeit (Oktober–März) und 8:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr vom 3 April bis September.
  • Gewächshäuser:
    Die tropischen Parallelwelten öffnen ihre Türen Dienstag bis Sonntag in der Regel von 9:30 Uhr bis 15:30 Uhr.
  • Neischl-Höhle:
    Bei schönem Wetter ist die Neischl-Höhle von Mai bis September an jedem Sonntag zwischen 14:00 und 16:00 Uhr geöffnet.
  • Aromagarten (separat und saisonal):
    Vom 1 April bis zum 31. Oktober täglich von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Kanarenhaus im Botanischen Garten Erlangen

Kanarenhaus im Botanischen Garten Erlangen

Geführte Besichtigungen und Führungen

Ein Spaziergang durch die Außenanlage und die Gewächshäuser lässt sich jederzeit selbst gestalten. Die Wege sind ausgeschildert und die Themenbereiche gut erklärt. Der Botanische Garten bietet regelmäßig öffentliche Führungen und Aktionen an den Wochenenden an. Diese Führungen sind in der Regel kostenfrei und Interessierte können ohne Anmeldung teilnehmen.


Stadtführung mit dem Botanischen Garten Erlangen als Bestandteil

Unsere selbstgeführte Tour mit dem Botanischen Garten Erlangen

Der Botanische Garten Erlangen ist eine der einladendsten Grünflächen der Universitätsstadt. Ein Spaziergang durch den Garten gehört zu den Höhepunkten in Erlangen, denn hier lässt sich die Vielfalt der Pflanzenwelt und die besondere Atmosphäre des Ortes besonders gut erleben. Neben dem Botanischen Garten empfehlen wir bei einer Stadtführung in Erlangen weitere zentrale Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, wie die historische Altstadt, die Hugenottenkirche, das Stadtmuseum und den Schlossgarten.

Bild von der Hugenottenkirche Erlangen
Bild vom Schlossgarten Erlangen
Bild vom Botanischer Garten Erlangen
Bild der Altstadt von Erlangen
Bild vom Stadtmuseum Erlangen
Bild vom Skultpurengarten Heinrich Kirchner

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FAQ – häufige Fragen zum Botanischen Garten Erlangen

  • Was ist der Botanische Garten Erlangen?

    Der Botanische Garten Erlangen ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Friedrich-Alexander-Universität, die Pflanzen aus aller Welt präsentiert und erforscht. Er dient zugleich als Ort der Bildung, Erholung und Naturbeobachtung.

  • Welche Pflanzenarten gibt es dort zu sehen?

    Im Garten finden sich zahlreiche thematische Sammlungen, darunter einheimische Pflanzen, alpine Gewächse, tropische und subtropische Arten sowie Heil- und Nutzpflanzen.

  • Gibt es im Botanischen Garten auch Gewächshäuser?

    Ja, der Botanische Garten verfügt über mehrere Gewächshäuser, in denen tropische und subtropische Pflanzen unter optimalen Bedingungen gedeihen.

  • Kann man im Garten auch seltene oder gefährdete Pflanzen sehen?

    Ja, der Garten zeigt auch seltene und teilweise gefährdete Arten, die im Rahmen von Schutz- und Erhaltungsprogrammen gepflegt werden.

  • Ist der Botanische Garten auch für Kinder interessant?

    Ja, Kinder können im Garten viel entdecken, zum Beispiel verschiedene Pflanzenwelten, spannende Formen und Farben sowie Naturphänomene hautnah erleben.

  • Darf man im Botanischen Garten Fotos machen?

    Ja, private Fotos sind in der Regel erlaubt, solange die Pflanzen und Anlagen respektiert werden und keine störenden Ausrüstungen wie große Stative den Besuch beeinträchtigen.

  • Ist der Botanische Garten auch ein Ort für Forschung und Lehre?

    Ja, der Garten ist Teil der Universität und dient als Forschungs- und Lehrstandort, beispielsweise für Botanik, Ökologie und Umweltwissenschaften.

  • Gibt es besondere Highlights oder saisonale Schwerpunkte?

    Ja, je nach Jahreszeit stehen unterschiedliche Pflanzen im Fokus, etwa blühende Frühlingspflanzen, sommerliche Blütenpracht oder herbstliche Färbungen, außerdem wechselnde Sonderausstellungen.


Übernachten in Erlangen rund um den Botanischen Garten

In der Umgebung des Botanischen Gartens Erlangen gibt es eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Das Spektrum reicht von günstigen Stadthotels bis zu komfortablen Boutique-Unterkünften.


 


    • Holiday Inn Express Erlangen by IHG: Das moderne Stadthotel überzeugt mit komfortablen, klimatisierten Zimmern, kostenlosem WLAN und einem reichhaltigen Frühstücksbuffet. Dank der zentralen Lage des Hauses ist der Botanische Garten in wenigen Minuten erreichbar. Preis ab etwa 99 Euro/Nacht.
    • Novotel Erlangen: Das Novotel verfügt über geräumige Zimmer, einnen Fitnessbereich und einen Bar-Service. Die Unterkunft punktet mit guter Anbindung zu lokalen Sehenswürdigkeiten und einem entspannten Ambiente. Preis ab etwa 130 Euro/Nacht.
    • Altstadthotel Grauer Wolf: Direkt in der historischen Altstadt gelegen, überzeugt dieses charmante Hotel mit gemütlichen Zimmern mit regionalem Flair und mit einem fränkischen Frühstück. Die Nähe zu Cafés, Restaurants und dem Botanischen Garten macht es zu einer beliebten Wahl bei Kulturreisenden. Preis ab etwa 90 Euro/Nacht.
    • Hotel Luise: Ein familiengeführtes Hotel mit umweltfreundlichem Konzept und komfortabel ausgestatteten Zimmern. Gäste schätzen besonders das kreative Ambiente und den persönlichen Service. Preis ab etwa 110 Euro/Nacht.
    • Zeitwohnhaus Suite-Hotel + Serviced Apartments: Diese stilvollen Suiten und Apartments punkten mit modernem Komfort. Die Ausstattung mit Küchenzeile und Loungebereich ist perfekt für Gäste geeignet, die länger in Erlangen bleiben oder mehr Unabhängigkeit wünschen. Preis ab etwa 90 Euro/Nacht.
    • The Kepos Erlangen: Ein Boutique-Hotel in zentraler Lage, das stilvolle Zimmer in historischem Umfeld anbietet und sich ideal als Ausgangspunkt für Entdeckungstouren durch Erlangen eignet. Die gemütliche Atmosphäre macht es zur attraktiven Option für Städtereisende. Preis ab etwa 98 Euro/Nacht.

Botanischer Garten Erlangen – Besonderheiten und Wissenswertes

Der Botanische Garten in Erlangen ist kein Ort für große Gesten. Er protzt nicht mit spektakulären Sichtachsen, nicht mit Tropenhallen im XXL-Format und nicht mit Eventarchitektur. Genau darin liegt seine größte Besonderheit. Wer an diesen Ort kommt, wird nicht überwältigt, sondern eingeladen, zum genauen Hinsehen, zum gedanklichen Abschweifen, zum Staunen im Kleinen. Auf rund zwei Hektar entfaltet sich eine vilfältige botanische Welt.

Das Ordnungssystem ist streng, aber nicht pedantisch. Pflanzen stehen hier nicht, weil sie hübsch sind, sondern weil sie etwas erzählen: über Verwandtschaftsverhältnisse, über Anpassung, über evolutionäre Kompromisse. Neben der exotischen Schönheit aus fernen Klimazonen wächst das vermeintlich Gewöhnliche aus Mitteleuropa und entlarvt dabei den Irrtum, dass nur das Fremde interessant sei.

Eindrucksvoll sind die Gewächshäuser. Sie funktionieren wie Paralleluniversen in Glas: drinnen tropische Feuchte, draußen fränkische Nüchternheit. Kakteen und Sukkulenten demonstrieren hier die hohe Kunst des Weniger-ist-mehr, während im Tropenhaus Pflanzen gedeihen, die aussehen, als hätten sie sich bewusst gegen Symmetrie entschieden. Das Klima wird präzise reguliert, fast unsichtbar; eine stille Ingenieursleistung im Dienst der Biologie.

Wissenswert ist auch, was man nicht sofort sieht. Viele Pflanzen sind Forschungsobjekte, keine Dekoration. Sie dienen der Lehre, der Systematik und der Erhaltung genetischer Vielfalt. Der Garten ist Teil eines globalen Netzwerks botanischer Einrichtungen die Samen tauschen, Daten vergleichen und gemeinsam gegen das große Artensterben anarbeiten. Und alles ohne moralischen Zeigefinger, aber mit wissenschaftlicher Beharrlichkeit. Hier wird Biodiversität nicht beschworen, sondern gepflegt.

Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass der Garten ein sozialer Raum ist. Studenten nutzen ihn als Abkürzung und Denkpause zugleich, Schulklassen als Freiluftlabor und Anwohner als stillen Rückzugsort. Niemand drängt und niemand erklärt ungefragt. Der Botanische Garten vertraut auf die Neugier seiner Besucher. Das ist ein seltenes Konzept in Zeiten der Dauerbeschallung. Auch die Beschilderung folgt diesem Prinzip. Sie ist sachlich, präzise und dadurch ehrlich.

Pflanzen im Botanischen Garten Erlangen

Pflanzen im Botanischen Garten Erlangen

Historisches und Geschichte zum Botanischen Garten Erlangen

Die Geschichte des Botanischen Gartens begann, wie so vieles im 19. Jahrhundert, mit einer Mischung aus Forscherdrang, Ordnungsliebe und dem festen Glauben daran, dass sich die Welt erklären lässt. Pflanzen waren damals keine bloße Zierde. Sie waren Forschungsobjekte. Wer sie besaß und studierte, gehörte zur intellektuellen Oberschicht.

Erlangen, damals eine aufstrebende Universitätsstadt, wollte in diesem Punkt nicht zurückstehen. Der Botanische Garten entstand als wissenschaftliches Werkzeug, nicht als Erholungsfläche. Er sollte Mediziner ausbilden, Naturforscher versorgen und Studenten zeigen, dass die Schöpfung ein System hat. Pflanzen wurden gesammelt, getauscht, beschriftet und in geometrische Ordnung gezwungen.

Im 19. Jahrhundert wuchs der Garten mit dem Selbstbewusstsein der Naturwissenschaften. Neue Pflanzen trafen ein, nicht selten aus Regionen, die damals noch mit dem Wort „exotisch“ etikettiert wurden. Die Gewächshäuser wurden zu Bühnen einer globalisierten Botanik, lange bevor der Begriff Globalisierung existierte. Hier wuchsen Pflanzen aus Asien und Südamerika, während draußen in Franken noch über die Industrialisierung diskutiert wurde.

Die Umbrüche des 20. Jahrhunderts gingen auch am Botanischen Garten nicht spurlos vorbei. Kriege, Ressourcenknappheit und politische Neuordnungen machten aus dem Ort zeitweise eine fragile Institution. Doch gerade in diesen Phasen zeigte sich seine erstaunliche Widerstandskraft. Der Garten passte sich an, ohne seinen Kern zu verlieren: die Verbindung von Forschung und Lehre.

Mit dem Wandel der Wissenschaft änderte sich auch der Blick auf den Garten. Aus der reinen Sammlung wurde zunehmend ein Ort der Systematik und Ökologie, später auch des Artenschutzes. Pflanzen waren nun nicht mehr nur Objekte, sondern Akteure in einem größeren Zusammenhang. Der Botanische Garten Erlangen lernte, mit Unsicherheiten zu leben; mit bedrohten Arten, mit Klimafragen, mit der Erkenntnis, dass Natur sich nicht dauerhaft kontrollieren lässt. Heute erzählt der Garten seine Geschichte leise. Es gibt keine Denkmäler und keine pathetischen Tafeln. Stattdessen: Beete, Gewächshäuser und Beschriftungen.

Neischl-Höhle im Botanischen Garten Erlangen

Neischl-Höhle im Botanischen Garten Erlangen

Sehenswertes und Interessantes in direkter Nähe zum Botanischen Garten Erlangen

Wer den Botanischen Garten in Erlangen verlässt, steht nicht abrupt wieder im Stadtgetümmel. Dafür sorgt die bemerkenswerte Dichte an Sehenswürdigkeiten, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft versammelt haben.

      • Direkt nebenan residiert das barocke Schloss Erlangen. Einst für markgräfliche Repräsentation gebaut, ist es heute Verwaltungsgebäude mit höfischer Vergangenheit. Der Schlossgarten setzt den botanischen Spaziergang fort, allerdings weniger wissenschaftlich, dafür umso ordentlicher. Hier flaniere die Besucher zwischen symmetrischen Wegen und geschnittenen Hecken.
      • Nur wenige Schritte entfernt steht mit dem Markgrafentheater eines der ältesten noch bespielten Barocktheater Süddeutschlands. Das Theater ist kein bombastischer Kulturtempel, sondern ein filigranes Schmuckstück. Innen herrscht Logenintimität statt Großraumdrama. Wer Glück hat, erlebt hier Oper oder Schauspiel in historischer Atmosphäre.
      • Im barocken Altbau untergebracht, erzählt das Stadtmuseum Erlangens Geschichte als Hugenottenstadt, Universitätsort und Wissenschaftsstandort. Die Ausstellungen sind klug kuratiert und angenehm unaufgeregt. Die Besucher erwartet kein Spektakel, aber viel Kontext.
      • Ein kurzer Spaziergang führt zur Hugenottenkirche, einem protestantischen Gegenpol zur barocken Repräsentationslust. Schlicht, zurückhaltend, fast nüchtern präsentiert sich das Gotteshaus innen und außen. Wer einen Moment der Stille sucht, findet ihn hier, jenseits von Lehrbetrieb und Stadtverkehr.
      • Fast ein Geheimtipp: Der Aromagarten der Universität. Er liegt ebenfalls in Reichweite. Hier geht es weniger um das Auge als um Nase und Gedächtnis. Lavendel, Salbei und Rosmarin erinnern daran, dass Pflanzen nicht nur erforscht, sondern auch gerochen, geschmeckt und verzehrt werden wollen.

Cafés und Restaurants in der Nähe des Botanischen Gartens Erlangen

In der Umgebung des Botanischen Gartens Erlangen gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants, die dazu einladen, den Zoobesuch bei Speisen und Getränken entspannt ausklingen zu lassen.

  • Restaurant Muskat
    Das Muskat bietet eine vielseitige, mediterran inspirierte Küche mit internationalem Touch und vegetarischen Optionen. Das Lokal punktet mit gemütlichem Ambiente, kreativen Geschmackskombinationen und einer saisonal wechselnden Karte.
    Adresse: Restaurant Muskat, Hauptstraße 60, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
  • Cafe Erlangen tea house
    Das Erlanger Teehaus ist ein klassisches Café mit großer Auswahl an Tees, Kaffee, Kuchen und leichten Snacks. Die gemütliche Einrichtung und der entspannte Service machen es zu einem beliebten Treffpunkt in der Innenstadt.
    Adresse: Cafe Erlangen tea house, Friedrichstraße 14, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
  • Restaurant Palmyra
    Dieses syrische Restaurant zählt zu den kulinarischen Highlights Erlangens und begeistert mit authentischer Nahostküche in stilvollem Ambiente. Die reichhaltigen Mezze, gegrillten Spezialitäten und aromatischen Gewürze sorgen für ein intensives Geschmackserlebnis.
    Adresse: Restaurant Palmyra, Einhornstraße 9, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
  • Galileo Bar & Restaurant Erlangen
    Das Galileo kombiniert traditionelle und moderne Küche mit mediterranen Einflüssen. Durch die zentrale Lage und und die gemütliche Atmosphäre eignet sich das Restaurant ideal für ein Abendessen nach einem erlebnisreichen Spaziergang durch den Botanischen Garten.
    Adresse: Galileo Bar & Restaurant Erlangen, Calvinstraße 3, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
  • Rösttrommel
    Die Rösttrommel ist eine Spezialitätenkaffeerösterei mit Fokus auf hochwertigem Kaffee und wechselnden Bohnen aus kleinen Farmen. Hier genießt man ausgezeichneten Filterkaffee oder leckere Espresso-Varianten.
    Adresse: Rösttrommel, Hauptstraße 37, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->

Die Top-Sehenswürdigkeiten in Erlangen im Überblick

Erlangens Top-Sehenswürdigkeiten liegen mitten in der Altstadt oder nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt. Ein Highlight ist der Schlossgarten, der als grüne Oase der Stadt zum Abschalten und Verweilen einlädt. Nur einen kurzen Spaziergang entfernt warten die Hugenottenkirche und die Altstadt darauf, erkundet zu werden. Der Botanische Garten der Universität bietet sich für eine ruhige Auszeit zwischen exotischen Gewächsen an, während der Skulpturengarten Heinrich Kirchner mit moderner Kunst auftrumpft. Abgerundet wird das Angebot durch das Stadtmuseum Erlangen, das die Entwicklung der Stadt auf anschauliche Weise dokumentiert.


Hugenottenkirche Erlangen

Hugenottenkirche Erlangen

Mitten in der barocken Planstadt Erlangen steht die Hugenottenkirche, nüchtern, hell, beinahe trotzig schmucklos – ein Gotteshaus wie ein Kommentar zur Geschichte. Sie wurde gebaut für Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, Protestanten, die Ludwig XIV. nach der Aufhebung des Edikts von Nantes verjagte. Markgraf Christian Ernst nahm sie auf, nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern mit dem scharfen Blick eines Landesvaters, der wusste, dass verfolgte Handwerker, Kaufleute und Gelehrte eine Stadt schneller voranbringen als fromme Absichten allein.


Schlossgarten Erlangen

Schlossgarten Erlangen

Wer Erlangen verstehen will, sollte im Schlossgarten beginnen. Zwischen barocken Hecken, knirschendem Kies und ehrwürdigen Baumriesen entfaltet sich hier das kleine große Drama dieser Stadt: der ewige Versuch, Ordnung und Freiheit miteinander zu versöhnen. Angelegt im 18. Jahrhundert als repräsentatives Aushängeschild der Markgrafen, dient der Schlossgarten heute als grüne Verhandlungsebene zwischen Joggern, Studenten, Eltern mit Kinderwagen und jenen, die einfach nur in Ruhe auf einer Bank sitzen wollen.


Erlangen Altstadt

Erlangen Altstadt

Die Altstadt von Erlangen ist kein Museumsdorf, sondern ein gut gelaunter Widerspruch auf Pflastersteinen. Wer hier durch die rechtwinklig angelegten Straßen geht, merkt schnell: Das ist keine gewachsene Romantik wie in Bamberg, sondern geplante Vernunft – Barock als Baukasten. Ende des 17. Jahrhunderts begann man, Erlangen für die Aufnahme der Hugenotten neu zu planen. Das regelmäßige Straßenschema der Neustadt setzte sich jedoch erst im frühen 18. Jahrhundert durch.


Stadtmuseum Erlangen

Stadtmuseum Erlangen

Erlangen ist vieles: Universitätsstadt, Siemens-Stammsitz, fränkische Wohlfühlzone mit ambitioniertem Fahrradverkehr. Doch wer wissen will, wie aus dem barocken Planquadrat und der Hugenottenzuflucht eine Stadt mit Hightech-Aura wurde, landet zwangsläufig im Stadtmuseum. Es ist der Ort, an dem Erlangen sich selbst beim Werden zusieht – manchmal stolz, manchmal ein wenig selbstironisch, meist erstaunlich lebendig.


Skultpurengarten Heinrich Kirchner

Skultpurengarten Heinrich Kirchner

Zwischen Wegen und Wiesen, abseits des innerstädtischen Betriebs, tritt die Zeit im Skultpurengarten Heinrich Kirchner ein wenig zurück – nicht aus Nostalgie, sondern aus Respekt. Kirchners Figuren aus Bronze stehen nicht dekorativ einfach herum, sie zeigen Präsenz. Sie sind da, wie Menschen eben da sind: schweigend, aufrecht, manchmal schwermütig, manchmal überraschend gelassen. Der Skulpturengarten ist kein Ort des Spektakels. Er verlangt Zeit, und er belohnt sie.


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