




Hugenottenkirche Erlangen
Adresse: Hugenottenkirche, Hugenottenplatz 2, 91054 Erlangen | Erbaut: 1686–1693 | Höhe: 52m
Mitten in der barocken Planstadt Erlangen steht die Hugenottenkirche, eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Erlangen. Sie wurde gebaut für Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, Protestanten, die Ludwig XIV. nach der Aufhebung des Edikts von Nantes verfolgt wurden.
Die Hugenottenkirche, Ende des 17. Jahrhunderts errichtet, folgt der reformierten Logik: kein Prunk, keine Ablenkung, das Wort Gottes im Mittelpunkt. Wer hier nach barocker Üppigkeit sucht, wird enttäuscht – und gerade das macht ihren Reiz aus. Der klare Raum erzählt von Disziplin, Arbeitsethos und einem Glauben, der sich nicht an Gold und Heiligenbildern misst, sondern an Innerlichkeit und Haltung.
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Impressionen
Video Impressionen von der Hugenottenkirche Erlangen
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Bild Impressionen der Hugenottenkirche Erlangen
Anfahrt und Lage der Hugenottenkirche
Mitten in Erlangen, dort, wo sich Fußgängerzone und Geschichte höflich gegenseitig auf die Füße treten, steht die Hugenottenkirche – unaufgeregt, protestantisch, selbstbewusst. Sie erhebt sich am Hugenottenplatz, einem urbanen Verbindungsstück zwischen barocker Planstadt und studentischem Alltag. Wer vom Bahnhof kommt, gelangt fast zwangsläufig zu ihr: keine gotische Überwältigungsarchitektur, kein katholisches Pathos, sondern klare Linien und französisch-reformierte Nüchternheit. Umgeben ist die Kirche von Cafés, Fahrradständern und dem leisen Summen einer Stadt. Die Hugenottenkirche wirkt dabei wie ein ruhender Pol im Dauerbetrieb der Universität: historisch aufgeladen, aber nicht museal; zentral gelegen, ohne laut zu sein. Sie markiert den Ursprung der Stadt als Zufluchtsort religiöser Flüchtlinge und erinnert daran, dass Erlangens Weltoffenheit nicht mit dem Start-up-Zeitalter begann, sondern mit Verfolgung, Ankunft und pragmatischem Neubeginn.
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Weitere Informationen
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die Hugenottenkirche in Erlangen lässt sich unkompliziert mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.
- Bus: Ab Erlangen Hauptbahnhof sind die Buslinien 280, 281, 289 sowie weitere Stadtbuslinien relevant. Haltestelle „Erlangen, Hugenottenplatz“ – von dort sind es nur wenige Minuten Fußweg zur Kirche.
- S-Bahn: Die S-Bahn-Linien S1 verkehren bis „Erlangen Bahnhof“ und bieten eine direkte Anbindung aus Richtung Nürnberg und Bamberg. Vom Bahnhof sind es etwa 10 Minuten zu Fuß zur Hugenottenkirche.
Verschiedene Parkmöglichkeiten rund um die Hugenottenkirche Erlangen
Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, stehen in der näheren Umgebung der Hugenottenkirche Erlangen mehrere Parkmöglichkeiten zur Verfügung.
- Großparkplatz Erlangen, Parkplatzstraße, 91054 Erlangen, 1–2 Minuten Gehzeit, 24 Stunden geöffnet
- DB BahnPark Parkplatz Bahnhof, Friedrich-List-Straße, 91052 Erlangen, 2 Minuten Gehzeit, 24 Stunden geöffnet
- Parkhaus Henkestraße, Henkestraße 7, 91054 Erlangen, 8 Minuten Gehzeit
Damit ist die Hugenottenkirche auch für Autofahrer bestens erreichbar.
Öffnungszeiten und Besichtigungen
Die Hugenottenkirche ist ein lebendiger Gemeinderaum mit regelmäßigen Gottesdiensten, aber aktuell für „klassische“ Besichtigungen eingeschränkt. Bis mindestens Mitte 2027 wird das historische Gebäude aufwendig saniert und ist deshalb nicht zugänglich.
Für den aktuellen Umbau ist auch eine Spendenseite eingerichtet: https://www.betterplace.org/de/projects/129251-die-hugenottenkirche-erhalten

Blick auf die Hugenottenkirche Erlangen
Geführte Besichtigungen
Was Führungen angeht, fungiert ist die Hugenottenkirche als Treffpunkt für städtische Rundgänge und thematische Stadtführungen zur „Hugenottenstadt Erlangen“. Die Tourist Information Erlangen veranstaltet regelmäßig geführte Spaziergänge mit historischen Schwerpunkten, bei denen die Kirche häufig Start oder Endpunkt ist.
Stadtführung mit der Hugenottenkirche Erlangen als Bestandteil
Unsere selbstgeführte Tour mit der Hugenottenkirche Erlangen
Die Hugenottenkirche gehört zu den zentralen Sehenswürdigkeiten Erlangens. Eine Besichtigung des Gotteshauses ist Bestandteil unserer Online-Stadtführung mit den Top Sehenswürdigkeiten in Erlangen. Neben der Hugenottenkirche stehen weitere bekannte Sehenswürdigkeiten auf dem Programm, darunter die Altstadt mit ihren barocken Straßenzügen, der Schlossgarten, das Stadtmuseum Erlangen, der Botanische Garten und der Skulpturengarten Heinrich Kirchner.
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Weitere InformationenFAQ – häufige Fragen zur Hugenottenkirche Erlangen
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Wann wurde die Hugenottenkirche erbaut?
Der Bau der Hugenottenkirche erfolgte Ende des 17. Jahrhunderts, als in Erlangen die Ansiedlung der französischen Glaubensflüchtlinge begann.
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Welche Konfession hat die Hugenottenkirche?
Die Hugenottenkirche ist eine Kirche, die der französischen Form der Reformationsbewegung folgte.
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Wie groß ist die Hugenottenkirche?
Die Kirche ist ein mittelgroßer Sakralbau mit schlichter, klarer Architektur, der rund 500 Besuchern Platz bietet.
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Gibt es besondere architektonische Merkmale?
Besonders auffällig sind die nüchterne Fassade, die symmetrische Bauweise und die helle, klare Innenraumgestaltung. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Querkirche, im Unterschied zur üblichen Längskirche. Ausgerichtet nach Westen, nicht wie sonst, nach Osten.
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Wird die Kirche noch für Gottesdienste genutzt?
Ja, die Hugenottenkirche ist ein aktives Gotteshaus mit regelmäßigen Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen.
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Gibt es eine Orgel oder besondere Musikinstrumente?
Die Kirche verfügt über eine historische Orgel, die regelmäßig bei Gottesdiensten und Konzerten gespielt wird.
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Hat die Hugenottenkirche einen Turm oder Glocken?
Ja, die Kirche besitzt einen Turm mit Glocken, die zu besonderen Anlässen geläutet werden.
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Gibt es Kunstwerke oder besondere Ausstattungen in der Kirche?
Die Kirche ist bewusst schlicht ausgestattet, doch im Inneren finden sich kunstvolle Holzverzierungen und ein prägnanter Abendmahlstisch vor einer als Kelch geformten Kanzel.
Übernachten in Erlangen rund um die Hugenottenkirche
Im näheren Umfeld der Hugenottenkirche bieten sich verschiedene Hotels als Übernachtungsmöglichkeit an.
- Holiday Inn Express Erlangen by IHG: Dieses moderne Hotel unweit des Bahnhofs verfügt über funktionale, geräumige Zimmer mit kostenlosem WLAN, bequemen Betten und täglichem Frühstücksbuffet. Die Lage ist zentral und fußläufig zu vielen Sehenswürdigkeiten und ÖPNV-Anbindungen. Preis ab ca. 99 Euro/Nacht.
- Novotel Erlangen: Klassisch komfortables Hotel der Accor Kette, nur wenige Minuten zu Fuß von der Hugenottenkirche und der Innenstadt entfernt. Geräumige Zimmer, ein Fitnessbereich und ein Restaurant zählen zu den Merkmalen. Preis ab ca. 130 Euro/Nacht.
- Hotel Stadthaus: Boutique Hotel mit modernem Design und gemütlicher Atmosphäre, gut geeignet für Kultur und Städtereisende. Komfortable Betten, gratis WLAN und ein leckeres Frühstück gehören zum Paket. Preis ab ca. 110 Euro/Nacht.
- Altstadthotel Grauer Wolf: Stilvolles, familiengeführtes Haus mitten in Erlangens Altstadt. Die Zimmer sind gemütlich und individuell eingerichtet, das Frühstück reichhaltig. Von hier aus lässt sich die Stadt bequem zu Fuß erkunden. Preis ab ca. 90 Euro/Nacht.
- Hotel Luise: Charmantes, kleines Stadthotel mit persönlicher Atmosphäre und stilvollen Zimmern. Die Lage ist sehr zentral und Fußwege zu Sehenswürdigkeiten wie dem Markgrafentheater oder der Hugenottenkirche sind kurz. Preis ab ca. 109Euro/Nacht.
- Hotel NH Erlangen: Solides Drei Sterne Hotel mit klassisch ausgestatteten Zimmern, Fitnessbereich und guter Verkehrsanbindung. Besonders beliebt bei Gästen, die eine zuverlässige, komfortable Unterkunft in Stadtnähe suchen. Preis ab ca. 80 Euro/Nacht.
Hugenottenkirche Erlangen – Besonderheiten und Wissenswertes
Die Hugenottenkirche in Erlangen ist kein Bauwerk, das sich aufdrängt. Sie schreit nicht nach Aufmerksamkeit, sie flüstert eher – und genau das macht sie interessant. Wer hinschaut, entdeckt eine protestantische Präzisionsmaschine aus Stein, Raum und Haltung.
Auffällig ist beim ersten Betrachten das Äußere: schmucklos. Keine Türme, die in den Himmel stechen, keine Fassadenakrobatik. Das ist kein Zufall, sondern Programm. Reduktion als Statement. In Zeiten, in denen Gebäude gerne „ikonisch“ sein wollen, ist diese Kirche wohltuend unbeeindruckt vom Zeitgeist.
Innen setzt sich diese Klarheit fort. Der Raum ist hell, übersichtlich, frei von visueller Überforderung. Alles ist auf Konzentration ausgelegt: auf das Wort, auf den Gedanken, auf die eigene Haltung. Die Sitzordnung folgt keiner hierarchischen Dramaturgie, sondern einem demokratischen Prinzip. Man sitzt nicht im Schatten von Säulen oder Heiligenfiguren, sondern im gleichen Licht wie alle anderen.
Die Akustik ist präzise, fast streng. Gesprochenes bleibt verständlich, Musik erklingt klar. Der Raum verzeiht nichts – weder schiefe Töne noch gedankliche Unschärfen. Das macht die Kirche zu einem beliebten Ort für anspruchsvolle Konzerte und Lesungen. Auch funktional zeigt sich die Kirche erstaunlich flexibel. Sie ist Gotteshaus, Konzertsaal, Veranstaltungsort und öffentlicher Denkraum in einem. Dabei wirkt nichts improvisiert.
Die Lage mitten in der Stadt verstärkt diesen Eindruck. Draußen pulsiert Erlangen mit Fahrrädern, Cafés, Eile und akademischer Betriebsamkeit. Drinnen herrscht Konzentration. Die Kirche ist kein Rückzugsort im Sinne von Weltflucht, sondern eine bewusste Unterbrechung. Fünf Schritte trennen das urbane Grundrauschen vom gedanklichen Klartext.
Die Hugenottenkirche ist ein Gegenentwurf zur Event-Architektur. Sie überzeugt nicht durch Pathos, sondern durch Haltung. Wer sie verstehen will, muss nicht glauben, sondern beobachten. Und merkt am Ende vielleicht: Klarheit kann durchaus spektakulär und erhellend sein.

Turm der Hugenottenkirche Erlangen
Historisches und Geschichte zur Hugenottenkirche Erlangen
Die Geschichte der Hugenottenkirche in Erlangen beginnt nicht mit Glockengeläut, sondern mit Koffern. Mit Menschen, die zu viel verloren hatten, um sich noch Illusionen leisten zu können. Als Ende des 17. Jahrhunderts französische Protestanten vor Verfolgung flohen, war Erlangen kein Sehnsuchtsort, sondern ein Angebot: Schutz gegen Fleiß, Land gegen Loyalität. Die Kirche wurde zum sichtbaren Zeichen dieses Deals.
Gebaut wurde sie nicht für Repräsentation, sondern für Funktion. Während anderswo barocke Kirchen um göttliche Aufmerksamkeit buhlten, entstand hier ein Gebäude, das sich an den Bedürfnissen einer Gemeinschaft orientierte, die gerade erst dabei war, sich neu zu erfinden. Die Hugenottenkirche war von Anfang an weniger Triumphbogen des Glaubens als Betriebshof der religiösen Selbstbehauptung.
Das spiegelt sich in ihrer Architektur, aber vor allem in ihrer Rolle wider. Die Kirche stand im Zentrum einer neu geplanten Stadt, die wie ein politisches Versprechen wirkte: Ordnung statt Chaos, Toleranz statt Dogma, wirtschaftliche Vernunft statt konfessioneller Engstirnigkeit. Erlangen wurde zur Modellstadt, die Kirche zu ihrem moralischen Fixpunkt. Nicht überhöht, sondern präsent.
Über die Jahrhunderte hinweg blieb die Hugenottenkirche erstaunlich stabil in ihrer Funktion und zugleich wandelbar in ihrer Bedeutung. Sie überstand politische Umbrüche, Kriege, den Wechsel von Herrschaften und Ideologien. Im 19. Jahrhundert, als Nationalgefühl und religiöse Selbstvergewisserung wieder lauter wurden, hielt sich die Kirche auffällig zurück. Sie ließ sich nicht vereinnahmen, weder von romantischem Protestantismus noch von staatlicher Frömmigkeit.
Das 20. Jahrhundert stellte diese Haltung auf die Probe. Zwei Weltkriege, politische Instrumentalisierung, moralische Zumutungen. Die Hugenottenkirche blieb Ort des Gottesdienstes, aber auch des Nachdenkens. Nach dem Krieg, im Schatten des Wiederaufbaus und der akademischen Expansion Erlangens, wurde sie erneut neu gelesen: als historisches Gewissen einer Stadt, die sich modern gab und doch auf ihre Ursprünge angewiesen blieb. Die Kirche erinnert heute daran, dass Fortschritt nicht selten mit Flucht beginnt.

Tafel vor der Hugenottenkirche Erlangen
Sehenswertes und Interessantes in direkter Nähe zur Hugenottenkirche Erlangen
Wer vor der Hugenottenkirche in Erlangen steht, befindet sich nicht nur geografisch im Zentrum der Stadt, sondern auch mitten in einem verdichteten Arrangement aus Geschichte, Gegenwart und gepflegter fränkischer Selbstgewissheit. Fünf Sehenswürdigkeiten liegen in direkter Nähe.
- Der Hugenottenplatz ist mehr als bloß Vorplatz, er ist Haltung. Er wirkt wie ein städtebauliches Ausrufezeichen in gemäßigter Lautstärke. Symmetrisch, offen, überraschend großzügig. Hier kreuzen sich Wege, Gedanken und Mittagspausen. Wer Erlangen verstehen will, sollte sich hier kurz hinstellen und beobachten: Studierende, Stadtpublikum, kirchliche Gelassenheit – alles gleichzeitig, alles unaufgeregt.
- Nur wenige Schritte entfernt liegt der Schlossgarten, Erlangens grüne Vernunftreserve. Barocke Ordnung trifft auf studentische Lässigkeit. Tagsüber Lernort, abends Fluchtpunkt, dazwischen Denkraum. Der Garten ist kein Spektakel, sondern ein Versprechen: dass man mitten in der Stadt zur Ruhe kommen kann, ohne gleich Waldbaden zu müssen.
- Das Stadtmuseum Erlangen im Palais Stutterheim ist angenehm frei von Heimatkitsch und erklärt Erlangen mit dem nötigen Abstand zur eigenen Wichtigkeit. Wer wissen will, warum diese Stadt so aussieht, wie sie aussieht, und warum sie darauf auch ein bisschen stolz ist, wird hier klüger, ohne belehrt zu werden.
- Das Markgrafentheater ist das älteste noch bespielte Barocktheater Süddeutschlands. Das Bauwerk steht da, als habe es nichts zu beweisen. Kein Multimediapalast, kein Eventtempel. Stattdessen rote Sitze, historische Kulisse und ein Spielplan voller Abwechslung. Kultur wird nicht als Feuerwerk inszeniert, sondern als kontinuierliche Arbeit für das Publikum.
- Der Bohlenplatz ist das Gegenstück zum formalen Hugenottenplatz: weniger Ordnung, mehr Alltag. Ein Platz zum Verweilen, Diskutieren, Kaffee trinken. Hier zeigt sich Erlangen von seiner zivilen Seite, politisch interessiert, sozial durchmischt, manchmal leicht besserwisserisch. Also ziemlich genau so, wie man es erwartet.
Cafés und Restaurants in der Nähe der Hugenottenkirche Erlangen
Im Umfeld der Hugenottenkirche in Erlangen gibt es viele einladende Cafés und Restaurants, die sich perfekt dafür eignen, den Besuch bei Speisen und Getränken in ruhiger Atmosphäre abzuschließen.
- Ristorante Goldener Hecht da Cesare
Traditionelle italienische Küche im Herzen der Erlanger Altstadt: Holzofenpizza, hausgemachte Pasta und mediterrane Spezialitäten prägen das rustikale, zugleich elegante Ambiente. Die Atmosphäre ist gemütlich und lebendig zugleich. In lauen Sommernächten lockt die Außenterrasse, während drinnen italienisches Flair in jedem Gang mitschwingt.
Adresse: Ristorante Goldener Hecht da Cesare, Glockenstraße 8, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen -> - Namaste Erlangen / Indisches Restaurant Erlangen
Ein kulinarischer Abstecher nach Indien inmitten von Erlangens Innenstadt: aromatisch gewürzte Currys, Tandoori-Kreationen und vegetarische Spezialitäten stehen hier im Mittelpunkt. Die Gerichte sind intensiv gewürzt, vielfältig und zugleich ausgewogen. Die gemütliche Atmosphäre lädt sowohl zum entspannten Dinner zu zweit als auch zu einem lebhaften Essen mit Freunden ein.
Adresse: Namaste Erlangen, Rückertstraße 10, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen -> - Kitzmann Bräuschänke
Echte fränkische Brauhauskultur mitten in Erlangen: In der Kitzmann Bräuschänke genießt man klassische regionale Küche mit Bier aus der eigenen Brauerei. Hier treffen deftige Brotzeiten, Schäuferla oder Bratwürste auf urige Gemütlichkeit. Das historische Ambiente mit Holztischen und herzlicher Gastlichkeit macht diesen Ort zu einem Treffpunkt für Einheimische und Besucher.
Adresse: Kitzmann Brauschänke, Südliche Stadtmauerstraße 25, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
- Restaurant Palmyra
Orientalisches Flair in der Altstadt: Das Restaurant Palmyra serviert syrische Küche mit reich gewürzten Mezze, gegrillten Spezialitäten und aromatischen Lammgerichten. Die Kombination aus herzlicher Gastfreundschaft und intensiven Aromen führt Gäste auf eine mediterrane Genussreise.
Adresse: Restaurant Palmyra, Einhornstraße 9, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen -> - Cafe Erlangen tea house
Ein klassisches Café mit großer Teeauswahl und gemütlicher Wohnzimmer Atmosphäre: Ob Frühstück, Café oder Nachmittagspause – hier sitzt man entspannt bei einer Tasse Tee und hausgebackenem Kuchen. Die Mischung aus traditionellem Teehaus und modernem Café macht es zu einem Lieblingsplatz für ruhige Momente.
Adresse: Cafe Erlangen tea house, Friedrichstraße 14, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen -> - Café Mengin
Ein Klassiker am Schlossplatz: Café Mengin verknüpft traditionsreiches Caféhaus Flair mit frischen Konditorei Kreationen und herzhaften Snacks. Die Lage unweit der Hugenottenkirche macht das Café zu einem beliebten Treffpunkt.
Adresse: Café Mengin, Schlossplatz 5, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
Die Top-Sehenswürdigkeiten in Erlangen im Überblick
Die Hugenottenkirche bildet das historische Herz Erlangens und erzählt von Migration, Toleranz und kultureller Vielfalt. Nur wenige Schritte entfernt laden die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, Cafés und Boutiquen sowie der Schlossgarten zum Flanieren und Entspannen ein. Das Stadtmuseum macht Stadtgeschichte lebendig, der Botanische Garten steht für Ruhe zwischen exotischen Pflanzen, während der Skulpturengarten Heinrich Kirchner mit moderner Kunst überrascht.
Schlossgarten Erlangen
Wer Erlangen verstehen will, sollte im Schlossgarten beginnen. Zwischen barocken Hecken, knirschendem Kies und ehrwürdigen Baumriesen entfaltet sich hier das kleine große Drama dieser Stadt: der ewige Versuch, Ordnung und Freiheit miteinander zu versöhnen. Angelegt im 18. Jahrhundert als repräsentatives Aushängeschild der Markgrafen, dient der Schlossgarten heute als grüne Verhandlungsebene zwischen Joggern, Studenten, Eltern mit Kinderwagen und jenen, die einfach nur in Ruhe auf einer Bank sitzen wollen.
Botanischer Garten Erlangen
Gegründet im 19. Jahrhundert, als Forscher noch mit Notizbuch und Tropenhelm unterwegs waren, ist der Botanische Garten in Erlangen bis heute ein Ort wissenschaftlicher Ernsthaftigkeit. Kaum hat man das schmiedeeiserne Tor hinter sich gelassen, scheint der Lärm der Stadt auf Zimmerlautstärke gedimmt. Stattdessen: Palmen, Farnwedel, Nutzpflanzen mit kolonialer Biografie und unzählige Blumen. Auf gerade einmal zwei Hektar versammelt sich hier die botanische Weltordnung, sorgfältig etikettiert, lateinisch korrekt und angenehm entschleunigt.
Erlangen Altstadt
Die Altstadt von Erlangen ist kein Museumsdorf, sondern ein gut gelaunter Widerspruch auf Pflastersteinen. Wer hier durch die rechtwinklig angelegten Straßen geht, merkt schnell: Das ist keine gewachsene Romantik wie in Bamberg, sondern geplante Vernunft – Barock als Baukasten. Ende des 17. Jahrhunderts begann man, Erlangen für die Aufnahme der Hugenotten neu zu planen. Das regelmäßige Straßenschema der Neustadt setzte sich jedoch erst im frühen 18. Jahrhundert durch.
Stadtmuseum Erlangen
Erlangen ist vieles: Universitätsstadt, Siemens-Stammsitz, fränkische Wohlfühlzone mit ambitioniertem Fahrradverkehr. Doch wer wissen will, wie aus dem barocken Planquadrat und der Hugenottenzuflucht eine Stadt mit Hightech-Aura wurde, landet zwangsläufig im Stadtmuseum. Es ist der Ort, an dem Erlangen sich selbst beim Werden zusieht – manchmal stolz, manchmal ein wenig selbstironisch, meist erstaunlich lebendig.
Skultpurengarten Heinrich Kirchner
Zwischen Wegen und Wiesen, abseits des innerstädtischen Betriebs, tritt die Zeit im Skultpurengarten Heinrich Kirchner ein wenig zurück – nicht aus Nostalgie, sondern aus Respekt. Kirchners Figuren aus Bronze stehen nicht dekorativ einfach herum, sie zeigen Präsenz. Sie sind da, wie Menschen eben da sind: schweigend, aufrecht, manchmal schwermütig, manchmal überraschend gelassen. Der Skulpturengarten ist kein Ort des Spektakels. Er verlangt Zeit, und er belohnt sie.
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