Adresse: Schlossgarten Erlangen, Schlossplatz, 91052 Erlangen | Angelegt: ab 1700    | Größe: ca. 7,5 Hektar


Wer Erlangen verstehen will, sollte bei einer der schönsten Sehenswürdigkeiten in Erlangen beginnen: dem Schlossgarten. Angelegt im 18. Jahrhundert als repräsentatives Aushängeschild der Markgrafen, dient der Schlossgarten heute als grüner Treffpunkt von Joggern, Studenten, Eltern mit Kinderwagen und jenen, die einfach nur in Ruhe auf einer Bank sitzen wollen.

Der Garten ist geometrisch angelegt und wirkt beinahe streng. Gerade deshalb ist er ein Ort der Entspannung. Die Wege sind so gerade, dass man sich selbst dann orientiert fühlt, wenn man innerlich längst abgeschweift ist. Im Sommer wird der Schlossgarten zur Freiluftlounge der Universität, im Winter zur stillen Erinnerung daran, dass auch Mittelfranken Romantik kennt. Er ist Bühne und Rückzugsort zugleich, ein Ort, an dem man spaziert, denkt, diskutiert oder schlicht feststellt: Erlangen mag klein sein, aber es weiß sehr genau, was es an diesem Garten hat.


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Bild Impressionen vom Schlossgarten Erlangen


Anfahrt und Lage des Schlossgartens Erlangen

Zwischen barocker Vergangenheit und studentischer Gegenwart markiert der Schlossgarten das grüne Herz der Innenstadt. Westlich das Schloss, streng und selbstbewusst, als müsse es noch immer Eindruck machen. Östlich und südlich die Friedrich-Alexander-Universität, die mit Hörsälen, Instituten und Fahrrädern beweist, dass Wissen heute legerer daherkommt als einst bei den Markgrafen.

Wer den Schlossgarten betritt, steht mitten in Erlangen und gleichzeitig angenehm daneben. Mit wenigen Schritten verlassen Besucher die Fußgängerzone und tauchen ab in eine erstaunlich ruhige Parallelwelt. Der Garten verbindet Altstadt, Uni und Einkaufsmeile, ohne sich vereinnahmen zu lassen. Er ist Durchgangsort und Ziel zugleich, Abkürzung und Auszeit. Kurz gesagt: Wer wissen will, wo Erlangen sich sammelt, zerstreut und kurz innehält, der findet die Antwort genau hier.

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Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Schlossgarten Erlangen lässt sich vom Stadtzentrum aus oder vom Bahnhof bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

  • Bus: Vom Erlanger Hauptbahnhof fahren mehrere Stadtbuslinien in Richtung Innenstadt und Schlossplatz, unter anderem die Linien 286, 287, 289 und die City- bzw. Nachtlinie N7. Je nach Verbindung erfolgt die Ankunft entweder direkt an der Haltestelle “Hugenottenplatz” oder an der Haltestelle “Altstadtmarkt” in der Innenstadt. Von dort sind es jeweils nur etwa 1 bis 3 Minuten Fußweg zum Schlossgarten.

Parkmöglichkeiten rund um den Schlossgarten Erlangen

Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, stehen rund um den Schlossgarten Erlangen mehrere Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

  • Parkplatz Theaterplatz (Theaterpl. 29, 91054 Erlangen), ca. 3–6 Minuten Fußweg zum Schlossgarten über die Innenstadt bzw. Schlossplatz.
  • Parkhaus Henkestraße (Henkestraße 7, 91054 Erlangen), ca. 6–10 Minuten Fußweg zum Schlossgarten über die Innenstadt bzw. Schlossplatz.
  • Großparkplatz Erlangen (Parkplatzstraße, 91054 Erlangen), ca. 10–15 Minuten Fußweg zum Schlossgarten

Öffnungszeiten und Besichtigungen

Der Schlossgarten ist eine öffentlich zugängliche Grünanlage mit frei begehbaren Wegen – aber er hat Zeiten, zu denen er betreten und genutzt werden kann.

Schlossgarten Erlangen – Öffnungszeiten

  • Zwischen 1. Mai und 30. September: Täglich von 06:00 Uhr bis 21:00 Uhr
  • Zwischen 1. Oktober und 30. April: Täglich von 06:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Orangerie im Schlossgarten von Erlangen

Orangerie im Schlossgarten von Erlangen

Besichtigungen und Führungen

Der Schlossgarten selbst ist kein Ort mit festen Öffnungszeiten für Führungen oder Innenbesichtigungen – vielmehr ist er eine Landschaft im Freien, die man jederzeit eigenständig erkunden kann.


Stadtführung mit dem Schlossgarten Erlangen als Bestandteil

Unsere selbstgeführte Tour mit dem Schlossgarten Erlangen

Der Schlossgarten Erlangen gehört zu den markantesten und zugleich zugänglichsten Grünflächen der Universitätsstadt. Ein Spaziergang durch den Garten ist ein fester Bestandteil unserer Top Sehenswürdigkeiten in Erlangen, denn hier lässt sich die Verbindung von barocker Anlage und urbanem Alltag besonders gut erleben. Neben dem Schlossgarten empfehlen wir weitere Sehenswürdigkeiten in Erlangen zu besuchen: die historische Altstadt mit ihren prächtigen Fassaden, die Hugenottenkirche als Symbol der religiösen und kulturellen Vielfalt Erlangens, der Botanische Garten der Universität mit seiner beeindruckenden Pflanzenvielfalt und der Skulpturengarten Heinrich Kirchner.

Bild von der Hugenottenkirche Erlangen
Bild vom Schlossgarten Erlangen
Bild vom Botanischer Garten Erlangen
Bild der Altstadt von Erlangen
Bild vom Stadtmuseum Erlangen
Bild vom Skultpurengarten Heinrich Kirchner

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FAQ – häufige Fragen zum Schlossgarten Erlangen

  • Ist der Schlossgarten Erlangen öffentlich zugänglich?

    Ja, der Schlossgarten ist eine öffentliche Grünanlage und kann jederzeit innerhalb der Öffnungszeiten kostenlos betreten werden.

  • Gibt es im Schlossgarten einen Eintrittspreis?

    Nein, der Eintritt in den Schlossgarten ist frei.

  • Gibt es Toiletten im Schlossgarten?

    Es gibt keine öffentlichen Toiletten direkt im Garten, aber in der Nähe, z. B. am Schlossplatz und in den Cafés der Altstadt, stehen sanitäre Anlagen zur Verfügung.

  • Darf man im Schlossgarten Hunde mitbringen?

    Ja, Hunde sind erlaubt, müssen aber an der Leine geführt werden.

  • Kann man im Schlossgarten picknicken?

    Ja, Picknicks auf den Rasenflächen sind erlaubt, es sollte jedoch auf Sauberkeit geachtet werden.

  • Gibt es Spielmöglichkeiten für Kinder?

    Es gibt keine offiziellen Spielplätze, aber offene Rasenflächen und Wege bieten ausreichend Platz für Kinder zum Spielen und Toben.

  • Sind Fahrräder im Schlossgarten erlaubt?

    Fahrräder dürfen auf den Wegen geschoben, aber nicht gefahren werden, um Fußgänger und die Rasenflächen zu schonen.

  • Ist der Schlossgarten barrierefrei?

    Ja, die Hauptwege sind weitgehend eben und für Rollstühle oder Kinderwagen geeignet.


Übernachten in Erlangen rund um den Schlossgarten

In der näheren Umgebung des Schlossgartens befinden sich mehrere Unterkunftsbetriebe, die sich als Übernachtungsmöglichkeit anbieten. Alle genannten Häuser liegen zentral in Erlangen, sodass der Schlossgarten und andere Highlights der Stadt bequem zu Fuß erreichbar sind.


 


  • Hotel Bayerischer Hof: Klassisch komfortabel im Herzen der Altstadt gelegen, nur wenige Minuten vom Schlossgarten entfernt. Die Zimmer verbinden traditionelle Gastfreundschaft mit modernem Komfort und einem ausgezeichneten Frühstücksbuffet. Preis ab etwa 95 Euro/Nacht, je nach Saison.
  • Holiday Inn Express Erlangen by IHG: Modernes Stadthotel mit freundlichen Zimmern, kostenlosem Frühstück und praktischer Lage nahe Bahnhof und Innenstadt. Perfekt für Geschäftsreisende oder Kurzaufenthalte, die Wert auf Komfort und zuverlässigen Service legen. Preis ab etwa 99 Euro/Nacht.
  • Novotel Erlangen: Vier Sterne Hotel mit geräumigen Zimmern, Fitnessraum und stilvoller Bar. Die zentrale Lage macht es zu einer hervorragenden Basis für Stadterkundungen und Spaziergänge durch den Schlossgarten sowie die historische Altstadt. Preis ab ca. 130 Euro/Nacht.
  • Hotel Stadthaus: Charmantes Boutique Hotel in einem historischen Gebäude, das klassische Eleganz mit modernem Komfort kombiniert. Die ruhige Lage nahe Innenstadt und Schlossgarten macht es besonders beliebt bei Paaren und kulturinteressierten Gästen. Preis ab rund 110 Euro/Nacht.
  • Zeitwohnhaus Suite-Hotel + Serviced Apartments: Stilvolle Suiten und Apartments mit Komfort wie Kitchenette und Lounge Bereich. Sie sind ideal für längere Aufenthalte oder Reisen mit eigenem Rhythmus geeiget. Dank der zentralen Lage im Stadtzentrum ist der Zugang zum Schlossgarten und den Sehenswürdigkeiten leicht. Preis ab ca. 90 Euro/Nacht.
  • A. B. Hotel: Preisgünstige Übernachtung in lockerer Atmosphäre, nur wenige Minuten vom Schlossgarten entfernt. Saubere, einfache Zimmer und sympathischer Service machen es zur guten Wahl für Budget Bewusste oder kürzere Aufenthalte. Preis ab etwa 75 Euro/Nacht.

Schlossgarten Erlangen – Besonderheiten und Wissenswertes

Der Schlossgarten Erlangen ist kein Ort, der sich aufdrängt. Er protzt nicht mit spektakulären Blickachsen oder exotischen Attraktionen. Und genau darin liegt seine Stärke. Wer ihn betritt, merkt schnell: Dieser Garten funktioniert anders. Er ist präzise, übersichtlich und überraschend vielschichtig – ein grünes Regelwerk mit Spielraum für Abweichungen.

Auffällig ist zunächst die Geometrie. Kaum ein Park in der Region ist so konsequent durchstrukturiert. Die Wege verlaufen schnurgerade, die Rasenflächen wirken, als hätten sie einen inneren Kompass. Orientierung ist hier kein Zufall, sondern Prinzip. Wer durch den Schlossgarten spaziert, weiß immer, wo er ist – und verliert trotzdem gern die Zeit aus dem Blick. Das ist kein Widerspruch, sondern eine Qualität.

Bemerkenswert ist die Atmosphäre in der Grünanlage. Trotz zentraler Lage bleibt der Schlossgarten erstaunlich gelassen. Der Verkehr ist nah, aber akustisch gezähmt. Die Stadt scheint hier bewusst leiser zu sprechen. Wer länger bleibt, bemerkt Details: das rhythmische Knirschen des Kieses, das leise Rascheln alter Bäume. Der Garten verlangt keine Aktivität, er erlaubt sie nur.

Nicht zu unterschätzen ist seine Funktion als Denkraum. Hier wird gelesen, gelernt, diskutiert, gegrübelt. Er ist kein Eventpark, sondern ein Ort der gedanklichen Nebenwege. Vielleicht liegt das an der Nähe zur Universität, vielleicht an der klaren Struktur, die den Kopf mit Ruhe versorgt. Wer eine Idee sucht, findet hier zumindest die richtigen Bedingungen.

Auch ökologisch spielt der Schlossgarten eine stille, aber wichtige Rolle. Alte Baumbestände sorgen für Schatten und Kühle, besonders im Sommer wird er zur klimatischen Rettungsinsel der Innenstadt. Vögel, Insekten und Kleintiere haben hier ihren festen Platz, ohne dass daraus ein pädagogisches Schaubild gemacht würde. Am Ende ist der Schlossgarten Erlangen vor allem eines: verlässlich.

Hugenottenbrunnen im Schlossgarten Erlangen

Hugenottenbrunnen im Schlossgarten Erlangen

Historisches und Geschichte zum Schlossgarten Erlangen

Der Schlossgarten Erlangen ist ein Produkt des barocken Willens zur Ordnung. Nichts sollte hier dem Zufall überlassen bleiben – schon gar nicht die Natur. Als die Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth Erlangen im 18. Jahrhundert zu ihrer barocken Idealstadt umbauen ließen, bekam auch der Garten seine Rolle zugewiesen: repräsentativ, diszipliniert, beherrschbar. Natur, so die Botschaft, ist akzeptabel, solange sie sich an die Spielregeln hält.

Mit dem Ende der markgräflichen Herrschaft änderte sich auch der Ton. Der Schlossgarten verlor seine exklusive Funktion und wurde schrittweise geöffnet. Aus dem höfischen Repräsentationsraum wurde ein öffentlicher Garten – eine leise Revolution auf gepflegtem Rasen. Wo einst Etikette herrschte, begann Alltag. Bürger spazierten dort, wo früher Perücken Pflicht gewesen waren.

Mit dem Aufstieg der Universität veränderte sich der Garten grundlegend. Er wurde akademisch umgedeutet: vom Lustgarten zum Denkraum. Studenten nutzten ihn als Freiluftbibliothek, Professoren als gedankliche Verlängerung ihrer Vorlesungen. Der Schlossgarten blieb formell, aber sein Publikum wurde informell. Eine bemerkenswerte Entwicklung: Barocke Ordnung trifft auf intellektuelle Unordnung – und beide kommen erstaunlich gut miteinander aus.

Kriege und politische Umbrüche gingen auch am Schlossgarten nicht spurlos vorbei. Er wurde beschädigt, vernachlässigt, wiederhergestellt. Mal fehlte das Geld, mal die Aufmerksamkeit. Doch anders als viele historische Orte wurde er nie grundlegend neu erfunden. Keine modische Umgestaltung, kein landschaftsarchitektonischer Zeitgeist. Der Schlossgarten blieb sich treu.

Im 20. Jahrhundert wandelte sich seine Bedeutung erneut. Der Garten wurde endgültig zum Alltagsort. Kein Symbol mehr für Macht oder Bildung, sondern für Verlässlichkeit. Generationen von Erlanger Einwohnern nutzten ihn, ohne groß über seine Herkunft nachzudenken. Genau darin liegt sein historischer Erfolg: Er funktioniert, ohne erklärt werden zu müssen. Heute ist der Schlossgarten ein Beispiel für historische Kontinuität im Stadtzentrum. Er trägt seine Geschichte nicht als Denkmal vor sich her, sondern als Selbstverständlichkeit.

Rückseite vom Erlanger Schloss im Schlossgarten

Rückseite vom Erlanger Schloss im Schlossgarten

Sehenswertes und Interessantes in direkter Nähe zum Schlossgarten Erlangen

Rund um den Schlossgarten Erlangen liegt die Stadt in konzentrierter Form ausgebreitet. Wer die Grünanlage verlässt, steht mitten im sehenswerten Erlangen.

  • Das Schloss Erlangen versteht sich als natürlicher Anfang. Es steht nicht protzig da, eher selbstbewusst gelassen, als wüsste es, dass seine besten Zeiten vorbei sind – und es damit gut leben kann. Heute wird hier verwaltet und gearbeitet, was dem Gebäude eine eigentümliche Bodenhaftung verleiht. Kein Museum, sondern ein Schloss im Alltagsbetrieb. Das ist fast schon modern.
  • Gleich nebenan wartet das Markgrafentheater, ein kulturelles Schwergewicht im handlichen Format. Von außen zurückhaltend, innen erstaunlich nahbar, steht es für Theater ohne Barrieren und Oper ohne Goldrand. Hier wird Kultur nicht zelebriert, sondern praktiziert, mit ernstem Anspruch und ohne elitäres Gehabe.
  • Nur wenige Schritte entfernt liegt der Botanische Garten der Universität, der wirkt wie ein höflicher Gegenentwurf zur urbanen Hektik. Zwischen Gewächshäusern und Beeten zeigt sich die Weltflora in akademischer Ordnung. Kein Dschungel, sondern ein grünes Archiv, in dem Pflanzen die Hauptrolle spielen und Menschen ausnahmsweise nur Zuschauer sind.
  • Ebenfalls in Sichtweite: die Universitätsbibliothek im Altbau. Ein Gebäude, das Wissen nicht versteckt, sondern sichtbar macht. Studenten gehen ein und aus, Gedanken ebenso. Wer hineinschaut, spürt schnell: Hier wird nicht nur gelesen, hier wird gearbeitet – konzentriert, ehrgeizig, manchmal verzweifelt.
  • Abgerundet wird das Ensemble vom Schlossplatz, der mehr ist als nur Durchgangsraum. Er verbindet, öffnet und ordnet das Stadtbild. Kein Ort zum Verweilen, aber einer zum Verstehen: Hier wird klar, wie Erlangen tickt – funktional, aufgeräumt und mit Sinn für Maß.

Cafés und Restaurants in der Nähe des Schlossgartens Erlangen

Nach einem Spaziergang durch den Schlossgarten Erlangen bieten die umliegenden Cafés und Restaurants ideale Möglichkeiten, den Besuch bei kulinarischen Genüssen gemütlich ausklingen zu lassen.

  • Café Mengin
    Direkt am Schlossplatz gelegen, ist dieses klassische Café ein charmanter Treffpunkt für Frühstück, Brunch und süße Pausen. Die große Auswahl an Kuchen, hausgemachten Torten und herzhaften Snacks macht es zur perfekten Station nach einem Spaziergang durch den Schlossgarten.
    Adresse: Café Mengin, Schlossplatz 5, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
  • Espressolab
    Klein, gemütlich und für Kaffeeliebhaber ein Muss: Hier dreht sich alles um exzellent gerösteten Espresso, filterbasierte Spezialitäten und schnelle Snacks für zwischendurch. Die unkomplizierte Lage am Schlossplatz macht es zur perfekten Location für einen kurzen Genussmoment.
    Adresse: Espressolab, Schlossplatz 7, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
  • Cafe Erlangen tea house
    Dieses Teehaus ist ein lebendiger, zugleich entspannter Ort für alle, die eine große Auswahl an Teesorten, Kaffee und hausgemachten Snacks schätzen. Die Mischung aus klassischer Teekultur und modernem Café Charakter macht es zum beliebten Treffpunkt in der Innenstadt. Nach einem Rundgang durch den Schlossgarten ist es der perfekte Ort für eine ausgedehnte Pause im Innenbereich oder auf der Außenterrasse.
    Adresse: Cafe Erlangen tea house, Friedrichstraße 14, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
  • Arizona Erlangen
    Kultiger Grill und Burger Hotspot mit amerikanischer Note: saftige Burger, kreative Beilagen und eine lebhafte Atmosphäre machen es zur beliebten Adresse für Abendessen und gesellige Runden. Besonders am Wochenende geht es hier lebhaft zu.
    Adresse: Arizona Erlangen, Wasserturmstraße 8, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
  • Restaurant Palmyra
    Syrische Küche in gemütlicher Umgebung mit aromatischen Mezze, herzhaften Hauptgerichten und authentischen Gewürzen: dafür steht Palmyra. Es ist das perfkte Restaurant für alle, die eine kulinarische Reise ins östliche Mittelmeer unternehmen wollen – nur einen kurzen Spaziergang vom Schlossgarten entfernt.
    Adresse: Restaurant Palmyra, Einhornstraße 9, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
  • Gaststätte Alter Simpl
    Fränkische Klassiker mit Tradition: deftige Brotzeiten, regionale Spezialitäten und eine angenehme, rustikale Atmosphäre machen den „Simpl“ zu einem festen Favoriten in Erlangen. Die Nähe zur Innenstadt und zur Schlossgarten Route macht es zur idealen Einkehr nach einem langen Spaziergang.
    Adresse: Gaststätte Alter Simpl, Bohlenplatz 2, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->

Die Top-Sehenswürdigkeiten in Erlangen im Überblick

Erlangen präsentiert seine Sehenswürdigkeiten wie ein präzise komponiertes Ensemble: Der Schlossgarten selbst ist das grüne Herz der Stadt, ein Ort zum Verweilen und Durchatmen. In unmittelbarer Nähe laden die Hugenottenkirche und die Altstadt zu einer Entdeckungsreise ein. Der Botanische Garten der Universität lockt mit einer friedlichen Auszeit zwischen exotischen Pflanzen, während der Skulpturengarten Heinrich Kirchner überraschende Einblicke in moderne Kunst in naturnaher Umgebung ermöglicht. Ergänzt wird das Ensemble durch das Stadtmuseum Erlangen, das auf lebendige Weise die Geschichte der Stadt erzählt.


Hugenottenkirche Erlangen

Hugenottenkirche Erlangen

Mitten in der barocken Planstadt Erlangen steht die Hugenottenkirche, nüchtern, hell, beinahe trotzig schmucklos – ein Gotteshaus wie ein Kommentar zur Geschichte. Sie wurde gebaut für Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, Protestanten, die Ludwig XIV. nach der Aufhebung des Edikts von Nantes verjagte. Markgraf Christian Ernst nahm sie auf, nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern mit dem scharfen Blick eines Landesvaters, der wusste, dass verfolgte Handwerker, Kaufleute und Gelehrte eine Stadt schneller voranbringen als fromme Absichten allein.


Botanischer Garten Erlangen

Botanischer Garten Erlangen

Gegründet im 19. Jahrhundert, als Forscher noch mit Notizbuch und Tropenhelm unterwegs waren, ist der Botanische Garten in Erlangen bis heute ein Ort wissenschaftlicher Ernsthaftigkeit. Kaum hat man das schmiedeeiserne Tor hinter sich gelassen, scheint der Lärm der Stadt auf Zimmerlautstärke gedimmt. Stattdessen: Palmen, Farnwedel, Nutzpflanzen mit kolonialer Biografie und unzählige Blumen. Auf gerade einmal zwei Hektar versammelt sich hier die botanische Weltordnung, sorgfältig etikettiert, lateinisch korrekt und angenehm entschleunigt.


Erlangen Altstadt

Erlangen Altstadt

Die Altstadt von Erlangen ist kein Museumsdorf, sondern ein gut gelaunter Widerspruch auf Pflastersteinen. Wer hier durch die rechtwinklig angelegten Straßen geht, merkt schnell: Das ist keine gewachsene Romantik wie in Bamberg, sondern geplante Vernunft – Barock als Baukasten. Ende des 17. Jahrhunderts begann man, Erlangen für die Aufnahme der Hugenotten neu zu planen. Das regelmäßige Straßenschema der Neustadt setzte sich jedoch erst im frühen 18. Jahrhundert durch.


Stadtmuseum Erlangen

Stadtmuseum Erlangen

Erlangen ist vieles: Universitätsstadt, Siemens-Stammsitz, fränkische Wohlfühlzone mit ambitioniertem Fahrradverkehr. Doch wer wissen will, wie aus dem barocken Planquadrat und der Hugenottenzuflucht eine Stadt mit Hightech-Aura wurde, landet zwangsläufig im Stadtmuseum. Es ist der Ort, an dem Erlangen sich selbst beim Werden zusieht – manchmal stolz, manchmal ein wenig selbstironisch, meist erstaunlich lebendig.


Skultpurengarten Heinrich Kirchner

Skultpurengarten Heinrich Kirchner

Zwischen Wegen und Wiesen, abseits des innerstädtischen Betriebs, tritt die Zeit im Skultpurengarten Heinrich Kirchner ein wenig zurück – nicht aus Nostalgie, sondern aus Respekt. Kirchners Figuren aus Bronze stehen nicht dekorativ einfach herum, sie zeigen Präsenz. Sie sind da, wie Menschen eben da sind: schweigend, aufrecht, manchmal schwermütig, manchmal überraschend gelassen. Der Skulpturengarten ist kein Ort des Spektakels. Er verlangt Zeit, und er belohnt sie.


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