Adresse: Skulpturengarten Heinrich Kirchner, Burgberggarten, 91054 Erlangen | Seit: 1982    | Großplastiken: 17


Zwischen Wegen und Wiesen, abseits des innerstädtischen Betriebs, tritt die Zeit im Skulpturengarten Heinrich Kirchner ein wenig zurück – nicht aus Nostalgie, sondern aus Respekt. Kirchners Figuren aus Bronze stehen nicht dekorativ einfach herum, sie zeigen Präsenz. Sie sind da, wie Menschen eben da sind: schweigend, aufrecht, manchmal schwermütig, manchmal überraschend gelassen. Der Skulpturengarten ist kein Ort des Spektakels. Er verlangt Zeit, und er belohnt sie.

Heinrich Kirchner, ein Bildhauer des 20. Jahrhunderts, vertraute dem Maß des Menschlichen. Seine Formen sind klar, nicht glatt; sie kennen die Last der Geschichte, ohne sich von ihr erdrücken zu lassen. Im Garten entfalten sie eine eigentümliche Wirkung: Man geht zwischen ihnen hindurch wie durch ein Gespräch, das ohne Worte auskommt und dennoch lange nachhallt. Die Skulpturen schauen nicht zurück – und gerade deshalb fühlt man sich gesehen.


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Bild Impressionen vom Skulpturengarten Heinrich Kirchner


Anfahrt und Lage des Skulpturengartens Heinrich Kirchner

Der Skulpturengarten Heinrich Kirchner liegt ein wenig abseits und doch mitten im Geschehen. Eingebettet in den südlichen Teil Erlangens, nahe der Schwabachanlage, trennt ihn nur ein paar Schritte vom Alltag der Stadt und zugleich Welten von dessen Tempo. Hier rauscht kein Verkehr, hier pulsiert nicht das innerstädtische Leben. Stattdessen gibt es Bäume, Rasenflächen und gewundene Wege. Die Universität ist nicht fern, ebenso wenig die Wohnbebauung. Man spürt die Ordnung einer Stadt, die sich gern vernünftig gibt. Und doch öffnet sich an dieser Stelle ein Freiraum, der nicht funktional sein will. Der Garten wirkt wie eine bewusste Pause im Stadtplan, ein Komma zwischen Vorlesung, Einkauf und Feierabendbier.

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Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Skulpturengarten Heinrich Kirchner in Erlangen ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

  • Bus: Vom Erlanger Hauptbahnhof fahren Stadtbuslinien in Richtung östliche Innenstadt und Burgberg. Im näheren Umfeld des Burgbergs liegen mehrere Haltestellen, die je nach Linie und Fahrtrichtung angefahren werden, darunter “Rathsberger Straße” sowie “Essenbacher Straße”. Von diesen Haltestellen führt ein kurzer, aber teils ansteigender Fußweg zum Skulpturengarten.

Parkmöglichkeiten rund um den Skulpturengarten Heinrich Kirchner

Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, stehen rund um den Skulpturengarten Heinrich Kirchner in Erlangen mehrere Parkmöglichkeiten zur Auswahl.

  • Parkplatz Rathsberger Straße (Rathsberger Straße 10, 91054 Erlangen), ca. 5–10 Minuten Fußweg zum Skulpturengarten Heinrich Kirchner über den Burgberg.
  • Entlas-Keller Parkplatz (91054 Erlangen), ca. 5–10 Minuten Fußweg zum Skulpturengarten Heinrich Kirchner über den Burgberg

Öffnungszeiten und Besichtigungen

Der Skulpturengarten Heinrich Kirchner in Erlangen ist ganzjährig für Besucher geöffnet. Es gibt keine festen Öffnungszeiten im klassischen Sinn. Er steht offen, wenn der Himmel es zulässt: 365 Tage im Jahr, außer während der Bergkirchweih und an Silvester sowie bei widrigen Wetterbedingungen im Winter, wenn der Schnee die Wege unpassierbar macht. Das bedeutet auch: Eintritt fällt keiner an. Es gibt eine Kasse und kein Drehkreuz.

Eingang zum Skulpturengarten Heinrich Kirchner

Eingang zum Skulpturengarten Heinrich Kirchner

Besichtigungen und Führungen

Öffentliche Führungen im klassischen Sinne gibt es nicht regelmäßig im Jahreskalender des Gartens. Stattdessen werden „Spaziergänge“ oder thematische Rundgänge gelegentlich über die Touristinfo Erlangen angeboten. Dies erfolgt etwa im Rahmen von Kunst- oder Stadtführungen, die in der Regel mit einer vorherigen Anmeldung verbunden sind.


Stadtführung mit dem Skulpturengarten Heinrich Kirchner als Bestandteil

Unsere selbstgeführte Tour mit dem Skulpturengarten Heinrich Kirchner

Der Skulpturengarten Heinrich Kirchner gehört zu den bdeutendsten Orten für Kunst in Erlangen. Ein Bummel durch die Anlage ist ein fester Bestandteil unserer Stadtführungen, denn hier lässt sich die Verbindung von moderner Bildhauerei und urbanem Alltag besonders gut erleben. Unsere Guides liefern spannende Einblicke in die Besonderheiten der Anlage, angefangen von den Bronze-Figuren, die scheinbar ohne Sockel im Raum stehen, über die Wirkung von Licht und Schatten auf den Oberflächen bis hin zu den ruhigen Blickachsen zwischen den Skulpturen und den Bäumen.
Neben dem Skulpturengarten stehen bei unseren Stadtführungen weitere Sehenswürdigkeiten wie die historische Altstadt, die Hugenottenkirche, der Botanische Garten der Universität und der Schlossgarten Erlangen auf dem Programm.

Bild von der Hugenottenkirche Erlangen
Bild vom Schlossgarten Erlangen
Bild vom Botanischer Garten Erlangen
Bild der Altstadt von Erlangen
Bild vom Stadtmuseum Erlangen
Bild vom Skulpturengarten Heinrich Kirchner

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FAQ – häufige Fragen zum Skulpturengarten Heinrich Kirchner

  • Was ist der Skulpturengarten Heinrich Kirchner?

    Der Skulpturengarten ist ein öffentlich zugänglicher Freiraum mit Bronzeplastiken des Bildhauers Heinrich Kirchner, die im natürlichen Umfeld wirken und zum Verweilen einladen.

  • Wer war Heinrich Kirchner?

    Heinrich Kirchner (1902–1984) war ein deutscher Bildhauer, bekannt für seine reduzierte, menschliche Figurenform und seine Arbeiten in Bronze und Stein.

  • Wie viele Skulpturen stehen im Garten?

    Im Garten sind mehrere Werke Kirchners zu sehen, die als Ensemble angeordnet sind; die genaue Anzahl kann je nach Zählweise und Ausstellungsstatus variieren.

  • Kann man die Skulpturen berühren?

    In der Regel sind Berührungen nicht verboten, aber aus Respekt vor dem Material und der Patina sollte man auf das Anfassen verzichten.

  • Ist der Besuch kostenpflichtig?

    Nein, der Skulpturengarten ist frei zugänglich und ohne Eintrittgebühr nutzbar.

  • Ist der Garten barrierefrei?

    Der Garten ist größtenteils gut begehbar, allerdings können einzelne Wege und Geländeabschnitte uneben sein, sodass es je nach Mobilität Einschränkungen geben kann.

  • Darf man im Garten fotografieren?

    Ja, das Fotografieren ist grundsätzlich erlaubt. Für kommerzielle Zwecke empfiehlt sich eine vorherige Rücksprache mit den zuständigen Stellen.

  • Gibt es Toiletten oder Sitzgelegenheiten vor Ort?

    Direkt im Garten gibt es keine festen sanitären Anlagen. Sitzgelegenheiten sind in Form von Bänken und Rasenflächen vorhanden.


Übernachten in Erlangen rund um den Skulpturengarten Heinrich Kirchner

In der Umgebung des Skulpturengartens Heinrich Kirchner in Erlangen gibt es eine vielfältige Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Das Spektrum reicht von gemütlich-klassisch bis modern-komfortabel.


  • Novotel Erlangen: Das Novotel ist ein klassisches Mittelklasse-Hotel mit elegantem Lobby-Bereich, komfortablen Zimmern und eigener Bar/Restaurant. Die Einrichtung der Zimmer ist modern und funktional. Klimaanlage, kostenloses WLAN, Fitnessbereich sowie Sitz- und Arbeitsbereiche im Zimmer gehören zur Ausstattung. Preis ab ca. 130 Euro/Nacht.
  • Hotel NH Erlangen: Im NH Erlangen erwarten die Gäste klassisch eingerichtete Zimmer mit schallisolierten Fenstern, einem bequemen Arbeitsbereich und komfortabler Ausstattung. Neben der 24-Stunden-Rezeption bietet das Hotel einen kleinen Fitnessraum und ein Restaurant mit internationaler Küche. Preis ab etwa 80 Euro/Nacht.
  • Holiday Inn Express Erlangen by IHG: Dieses beliebte Holiday Inn Express kombiniert modernen Komfort mit praktischer Lage nahe dem Bahnhof. Die Zimmer sind hell, funktional eingerichtet und verfügen über alle Annehmlichkeiten, die man von einer internationalen Kette erwartet, inklusive kostenlosem Frühstück, WLAN und bequemen Betten. Preis ab etwa 99 Euro/Nacht.
  • Zeitwohnhaus Suite-Hotel + Serviced Apartments: Das Zeitwohnhaus punktet mit stilvollen Serviced Apartments und Suiten. Die Unterkünfte verfügen über kleine Küchenzeilen, Sitzbereiche und ein modernes Design. Hinzu kommen kostenloses WLAN, Fahrradverleih und eine einladende Lounge. Preis ab ca. 90 Euro/Nacht.
  • Altstadthotel Grauer Wolf: Dieses traditionelle Hotel im Herzen der Altstadt punktet mit persönlichem Service, gut ausgestatteten Zimmern und Nähe zu vielen Sehenswürdigkeiten. Die Gäste schätzen besonders die familiäre Atmosphäre, das reichhaltige Frühstück und die ruhigen Zimmer trotz zentraler Lage. Viele Zimmer verfügen über klassische Einrichtung mit modernen Akzenten sowie kostenlosem WLAN. Preis ab etwa 90 Euro/Nacht.

Skulpturengarten Heinrich Kirchner – Besonderheiten und Wissenswertes

Im südlichen Teil Erlangens liegt mit dem Skulpturengarten Heinrich Kirchner ein Ort, der sich anbiedert. Er ruft nicht, er lockt nicht mit Schautafeln oder Selfie-Spots. Er ist einfach da – und verlangt im Gegenzug Aufmerksamkeit. Wer ihn betritt, merkt schnell: Hier geht es nicht um schnelle Eindrücke, sondern um ein stilles Einverständnis zwischen Kunst, Raum und Betrachter.

Das Besondere beginnt mit der Offenheit des Gartens. Es gibt keinen klaren Anfang, kein vorgeschriebenes Ende, keine Laufrichtung. Die Skulpturen stehen frei im Raum, nicht auf Sockeln, nicht erhöht, sondern auf Augenhöhe mit den Besuchern. Man begegnet ihnen wie Fremden auf einem Spaziergang: zufällig, manchmal frontal, manchmal von der Seite. Diese Gleichrangigkeit verändert den Blick. Man betrachtet nicht von oben herab – man steht gegenüber.

Kirchners Figuren sind wuchtig und ruhig zugleich. Ihre Körper wirken verdichtet, als hätten sie alles Überflüssige hinter sich gelassen. Keine Geste ist zu viel, keine Linie zufällig. Und doch strahlen sie eine eigentümliche Gelassenheit aus. Sie scheinen Zeit zu haben. Vielleicht ist das die größte Besonderheit dieses Gartens: Er entschleunigt nicht aktiv, sondern konsequent. Wer hier hastig durchgeht, merkt schnell, dass Eile fehl am Platz ist.

Der Skulpturengarten zeichnet sich durch das Fehlen jeder didaktischen Übergriffigkeit aus. Keine langen Texte erklären, was man zu fühlen oder zu verstehen hat. Titel und Informationen bleiben zurückhaltend. Der Garten vertraut dem Betrachter. Man darf ratlos sein, beeindruckt, irritiert oder einfach nur still. Alles ist erlaubt, nichts wird eingefordert.

Der Garten ist auch ein sozialer Ort. Studenten setzen sich mit Notizen ins Gras, Spaziergänger gehen ihre gewohnten Runden, Kinder laufen zwischen den Figuren hindurch. Erstaunlicherweise funktioniert das. Die Skulpturen verlieren nichts von ihrer Würde, obwohl – oder gerade weil – sie Teil des Alltags werden. Kunst und Leben stehen hier nicht in Konkurrenz, sondern nebeneinander.
Vielleicht liegt darin das eigentlich Wissenswerte: Dieser Garten zeigt, dass anspruchsvolle Kunst keine Schwellenangst erzeugen muss. Sie darf öffentlich sein, zugänglich, unprätentiös – und dennoch nachwirken.

Großplastiken im Skulpturengarten Heinrich Kirchner

Großplastiken im Skulpturengarten Heinrich Kirchner

Historisches und Geschichte zum Skulpturengarten Heinrich Kirchner

Heinrich Kirchner, 1902 geboren und 1984 gestorben, gehört zu jenen Künstlern des 20. Jahrhunderts, die sich nicht dem Lärm der Avantgarden verschrieben, sondern der Konzentration. Er war Bildhauer mit Leib und Seele, geprägt von handwerklicher Strenge, klassischer Formauffassung und einer tiefen Skepsis gegenüber modischen Effekten. Kirchner arbeitete bevorzugt in Bronze und Stein, seine Themen kreisten um den Menschen: stehende, gehende, sitzende Figuren, reduziert, gesammelt, oft von einer stillen Schwermütigkeit.

Nach den Verheerungen des Nationalsozialismus – Kirchner hatte Berufsverbot und zog sich innerlich wie äußerlich zurück – fand er nach dem Krieg allmählich wieder Anerkennung. Er lehrte, arbeitete unermüdlich weiter und entwickelte jene unverwechselbare Formsprache, die weder heroisch noch sentimental war. Seine Figuren wirken, als hätten sie das Wesentliche bereits verstanden und müssten nichts mehr beweisen.

Die Idee eines eigenen Skulpturengartens entstand spät, aber folgerichtig. Erlangen bot den passenden Rahmen: eine Stadt mit akademischer Tradition, überschaubar, offen, nicht aufdringlich. Hier sollte Kirchners Werk dauerhaft sichtbar bleiben, nicht als Denkmal, sondern als lebendige Präsenz. Der Garten wurde bewusst nicht monumental angelegt. Keine Einfriedung, kein musealer Gestus. Stattdessen: Grünflächen, Wege, Bäume – und dazwischen Skulpturen, die Raum beanspruchen, ohne ihn zu dominieren.

Die Geschichte des Gartens ist auch eine Geschichte des Vertrauens. Man vertraute darauf, dass Kunst im Freien bestehen kann. Dass sie Wind, Wetter, Zeit und Blicken standhält. Dass sie Teil des Stadtlebens wird, ohne banal zu werden. Dieses Vertrauen wurde belohnt. Über die Jahre entwickelte sich der Skulpturengarten zu einem festen Bezugspunkt im kulturellen Gedächtnis Erlangens – still, aber verlässlich.

Letztendlich erzählt die Geschichte des Skulpturengartens von mehr als einem Künstler. Sie erzählt von der selten gewordenen Bereitschaft, Kunst Zeit zu geben und einen Ort, an dem sie schweigend wirken darf. In Erlangen hat man diesen Ort geschaffen und damit Heinrich Kirchner ein Denkmal gesetzt, das ganz ohne Pathos auskommt.

Ausblick vom Heinrich Kirchner Skulpturengarten am Burgberg

Ausblick vom Heinrich Kirchner Skulpturengarten am Burgberg

Sehenswertes und Interessantes in direkter Nähe zum Skulpturengarten Heinrich Kirchner

Wer den Skulpturengarten Heinrich Kirchner verlässt, muss die nächstgelegenen Attraktionen in Erlangen nicht lange suchen. In unmittelbarer Nähe verdichtet sich die Stadt zu einem kleinen Parcours der Aufmerksamkeit.

  • Die Schwabachanlage ist mehr als nur grüne Kulisse. Sie schlängelt sich leise durch die Stadt und verbindet, was Erlangen gern trennt: Natur und Ordnung, Bewegung und Pause. Zwischen alten Bäumen, Wasserläufen und verschlungenen Wegen wird der Spaziergang zur Denkübung. Wer hier geht, tritt automatisch auf die Bremse und findet Entschleunigung.
  • Nur wenige Schritte entfernt wartet das Kunstpalais, der selbstbewusste Nachbar des Skulpturengartens. Zeitgenössische Kunst trifft hier auf klare Architektur und kluge Kuratorik. Der Wechsel von Kirchners konzentrierter Formstrenge zu aktuellen Positionen wirkt nicht widersprüchlich, sondern erfrischend.
  • Ein wenig weiter, aber noch gut zu Fuß erreichbar, ist der Botanische Garten der Universität. Hier regiert die Vielfalt: exotische Gewächse, schattige Ecken, stille Bänke. Nach den menschlichen Figuren Kirchners begegnet man nun der Ordnung der Pflanzenwelt. Es ist ein Perspektivwechsel, der gut tut und überraschend poetisch wirkt.
  • Geometrischer Ernst, barocke Disziplin, viel Luft zum Denken: Der Schlossgarten ist Erlangens grünes Rückgrat. Studenten lesen hier, Kinder spielen, Spaziergänger flanieren. Die Nähe zur Universität ist spürbar, aber nicht dominant. Der Garten zeigt, wie zivilisiert Öffentlichkeit sein kann.
  • Schließlich die Altstadt: klein, überschaubar, angenehm unaufgeregt. Cafés, Buchhandlungen, kurze Wege. Kein Spektakel, aber Substanz. Wer hier ankommt, merkt schnell, dass Erlangen nicht laut sein muss, um interessant zu sein.

Cafés und Restaurants in der Nähe des Skulpturengartens Heinrich Kirchner

In der Nähe des Skulpturengartens Heinrich Kirchner finden sich zahlreiche gastronomische Angebote, die dazu einladen, den Aufenthalt bei gutem Essen und erfrischenden Getränken entspannt abzurunden.

  • Altstädter Schießhaus
    Direkt an den Kellern gelegen, ist das Altstädter Schießhaus eine hervorragende Adresse für regionale, deutsch-europäische Küche. Die gemütliche Einrichtung mit historischem Flair punktet mit einer einladenden Atmosphäre. Besonders beliebt sind hausgemachte Spezialitäten.
    Adresse: Altstädter Schießhaus, An den Kellern 30, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
  • ll Sapore im Bärengarten
    In diesem charmanten Restaurant werden klassische Pasta, knusprige Pizzen und mediterrane Spezialitäten serviert, die Erinnerungen an laue Abende in Bella Italia wecken. Die warme, gastfreundliche Atmosphäre macht Il Sapore zum perfekten Ziel nach einem Spaziergang durch den Skulpturengarten.
    Adresse: Il Sapore im Bärengarten, Rathsberger Str. 2, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
  • Ristorante Goldener Hecht da Cesare
    Ein Klassiker unter den italienischen Adressen in Erlangen: Der Goldene Hecht da Cesare steht für authentische Küche mit Pizza, Pasta und mediterranen Spezialitäten zu moderaten Preisen. Besonders beliebt sind die traditionellen Pizza-Varianten sowie frische Antipasti und Desserts.
    Adresse: Ristorante Goldener Hecht da Cesare, Glockenstraße 8, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
  • Café Brazil
    Für eine gemütliche Pause oder ein Café-Erlebnis nach dem Skulpturengarten bietet sich das Café Brazil in der Bismarckstraße 25 an. Die Gäste erwartet eine entspannte Atmosphäre mit gutem Kaffee, Snacks und kleinen Gerichten. Besonders abends ist es beliebt, da es lange geöffnet hat.
    Adresse: Café Brazil, Bismarckstraße 25, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->
  • Gaststätte Alter Simpl
    Tradition und gesellige Gastlichkeit vereint diese beliebte fränkische Gaststätte. Mit bodenständigen, herzhaften Gerichten und einer gemütlichen Atmosphäre ist der Alter Simpl ein Treffpunkt für Einheimische wie Besucher gleichermaßen.
    Adresse: Gaststätte Alter Simpl, Bohlenplatz 2, 91054 Erlangen | in Google Maps ansehen ->

Die Top-Sehenswürdigkeiten in Erlangen im Überblick

Erlangen zeigt seine Highlights wie ein gut abgestimmtes Arrangement: Der Botanische Garten der Universität ist ein stiller Rückzugsort mit einer exotischer Pflanzenwelt. Der Schlossgarten fungiert als grüne Lunge der Stadt und ist gleichzeitig eine Begegenungsstätte. Mit zeitgenössischer Kunst im Freien trumpft hingegen der Skulpturengarten Heinrich Kirchner auf. Nicht weit entfernt laden die Hugenottenkirche und die Altstadt dazu ein, sich in der Geschichte verlieren. Ergänzt wird das Ensemble um das Stadtmuseum Erlangen, das auf lebendige Art die Geschichte der Stadt präsentiert.


Hugenottenkirche Erlangen

Hugenottenkirche Erlangen

Mitten in der barocken Planstadt Erlangen steht die Hugenottenkirche, nüchtern, hell, beinahe trotzig schmucklos – ein Gotteshaus wie ein Kommentar zur Geschichte. Sie wurde gebaut für Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, Protestanten, die Ludwig XIV. nach der Aufhebung des Edikts von Nantes verjagte. Markgraf Christian Ernst nahm sie auf, nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern mit dem scharfen Blick eines Landesvaters, der wusste, dass verfolgte Handwerker, Kaufleute und Gelehrte eine Stadt schneller voranbringen als fromme Absichten allein.


Schlossgarten Erlangen

Schlossgarten Erlangen

Wer Erlangen verstehen will, sollte im Schlossgarten beginnen. Zwischen barocken Hecken, knirschendem Kies und ehrwürdigen Baumriesen entfaltet sich hier das kleine große Drama dieser Stadt: der ewige Versuch, Ordnung und Freiheit miteinander zu versöhnen. Angelegt im 18. Jahrhundert als repräsentatives Aushängeschild der Markgrafen, dient der Schlossgarten heute als grüne Verhandlungsebene zwischen Joggern, Studenten, Eltern mit Kinderwagen und jenen, die einfach nur in Ruhe auf einer Bank sitzen wollen.


Botanischer Garten Erlangen

Botanischer Garten Erlangen

Gegründet im 19. Jahrhundert, als Forscher noch mit Notizbuch und Tropenhelm unterwegs waren, ist der Botanische Garten in Erlangen bis heute ein Ort wissenschaftlicher Ernsthaftigkeit. Kaum hat man das schmiedeeiserne Tor hinter sich gelassen, scheint der Lärm der Stadt auf Zimmerlautstärke gedimmt. Stattdessen: Palmen, Farnwedel, Nutzpflanzen mit kolonialer Biografie und unzählige Blumen. Auf gerade einmal zwei Hektar versammelt sich hier die botanische Weltordnung, sorgfältig etikettiert, lateinisch korrekt und angenehm entschleunigt.


Erlangen Altstadt

Erlangen Altstadt

Die Altstadt von Erlangen ist kein Museumsdorf, sondern ein gut gelaunter Widerspruch auf Pflastersteinen. Wer hier durch die rechtwinklig angelegten Straßen geht, merkt schnell: Das ist keine gewachsene Romantik wie in Bamberg, sondern geplante Vernunft – Barock als Baukasten. Ende des 17. Jahrhunderts begann man, Erlangen für die Aufnahme der Hugenotten neu zu planen. Das regelmäßige Straßenschema der Neustadt setzte sich jedoch erst im frühen 18. Jahrhundert durch.


Stadtmuseum Erlangen

Stadtmuseum Erlangen

Erlangen ist vieles: Universitätsstadt, Siemens-Stammsitz, fränkische Wohlfühlzone mit ambitioniertem Fahrradverkehr. Doch wer wissen will, wie aus dem barocken Planquadrat und der Hugenottenzuflucht eine Stadt mit Hightech-Aura wurde, landet zwangsläufig im Stadtmuseum. Es ist der Ort, an dem Erlangen sich selbst beim Werden zusieht – manchmal stolz, manchmal ein wenig selbstironisch, meist erstaunlich lebendig.


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